Evolution

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Dieser Artikel behandelt die Evolution von Lebewesen. Für andere Bedeutungen siehe Evolution (Begriffsklärung).

Evolution ist die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation. Diese Merkmale sind in Form von Genen kodiert, die bei der Fortpflanzung kopiert und an den Nachwuchs weitergegeben werden. Durch Mutationen entstehen unterschiedliche Varianten (Allele) dieser Gene, die veränderte oder neue Merkmale verursachen können. Diese Varianten sowie Rekombinationen führen zu erblich bedingten Unterschieden (Genetische Variabilität) zwischen Individuen. Evolution findet statt, wenn sich die Häufigkeit dieser Allele in einer Population (die Allelfrequenz im Genpool) ändert, diese Merkmale in einer Population also seltener oder häufiger werden. Dies geschieht entweder durch natürliche Selektion (unterschiedliche Überlebens- und Reproduktionsrate aufgrund dieser Merkmale) oder zufällig durch Gendrift.

Die Theorie der Evolution durch natürliche Selektion wurde erstmals ausführlich von Charles Darwin in seinem 1859 erschienenen Buch The Origin of Species dargestellt. In den 1930er Jahren wurde die von Darwin herausgestellte natürliche Selektion mit den mendelschen Regeln zur Vererbung verbunden. Hieraus entstand die Synthetische Theorie der Evolution. Die synthetische Evolutionstheorie definiert Evolution als die zeitliche Änderung der relativen Allelhäufigkeiten (Allelfrequenzen) in einer Population.[1] Durch ihre deskriptiven und kausalen Aussagen wurde diese Theorie zum zentralen organisierenden Prinzip der modernen Biologie und liefert eine fundierte Erklärung für die Vielfalt des Lebens auf der Erde.

Stammbaum des Lebens, der das Auszweigen der heutigen Arten von einer urtümlichen Form verdeutlicht.[2] Die drei Domänen sind farblich getrennt (blau: Bakterien; grün: Archaeen; rot: Eukaryoten).

Geschichte der Evolutionstheorie

Charles Darwin im Alter von 51 Jahren, kurz nach der Veröffentlichung des Buches The Origin of Species

Ideen zur Evolution, wie die gemeinsame Abstammung und die Umwandlung von Arten, gab es spätestens seit dem 6. Jahrhundert vor Christus, in dem sie von Anaximander vertreten wurden.[3] Dieser Philosoph nahm an, dass die ersten Menschen aus Fischen oder fischähnlichen Lebewesen hervorgegangen waren.

Eine größere Vielfalt solcher Ideen wurde im 18. Jahrhundert entwickelt. 1809 vertrat dann Jean-Baptiste Lamarck die Auffassung, die Umwandlung von Arten geschehe durch die Vererbung von Anpassungen, welche die Eltern während ihres Lebens erwerben (Lamarckismus). Diese Ideen wurden in England als eine Bedrohung der politischen und religiösen Ordnung betrachtet und vom wissenschaftlichen Establishment heftig bekämpft.

1858 präsentierten Charles Darwin und Alfred Russel Wallace gemeinsam zwei verschiedene Arbeiten zur Theorie der Evolution durch natürliche Selektion in der Linnean Society of London.[4] Diese Veröffentlichung wurde wenig beachtet, ganz im Gegensatz zu dem von Darwin im folgenden Jahr veröffentlichten Buch The Origin of Species, welches die Theorie sehr ausführlich darlegte und zu einer immer größeren Akzeptanz der Theorie führte. Anfangs stießen Darwins spezifische Thesen zur Evolution wie der Gradualismus und die natürliche Selektion auf erhebliche Widerstände. Anhänger des Lamarckismus argumentierten, dass zum Beispiel Enten ihre Schwimmhäute durch ihre ständigen Versuche zu paddeln erworben hätten, und nicht durch einen Selektionsprozess, bei dem Enten mit etwas Haut zwischen den Zehen Enten ohne solche Häute im natürlichen Wettbewerb überlegen waren. Da die Experimente zur Unterstützung des Lamarckismus jedoch ohne positives Ergebnis blieben, wurde diese Theorie zugunsten der natürlichen Selektion Darwins fallengelassen.

Darwin konnte jedoch nicht erklären, wie Merkmale von Generation zu Generation weitergegeben werden. Auch wusste er nicht, warum sich Variationen dieser Merkmale nicht durch Vererbung vermischten.

Gregor Mendel veröffentlichte 1866 mit Versuche über Pflanzenhybriden[5] die Grundlagen für die später nach ihm benannten mendelschen Regeln. Diese beschrieben, wie bestimmte Merkmale in einer genau definierten und vorhersagbaren Weise vererbt werden.[6]

Als Mendels Arbeiten, die zunächst wenig Beachtung fanden, im Jahr 1900 wiederentdeckt wurden, führten unterschiedliche Meinungen über Voraussagen der ersten Genetiker und Biostatistiker zur Geschwindigkeit der Evolution zu einem tiefen Graben zwischen dem mendelschen und dem darwinschen Modell der Evolution. Dieser Graben wurde schließlich in den 1930er Jahren durch die Arbeit von Biologen wie Ronald Fisher überwunden. Das Ergebnis war eine Kombination der Darwinschen natürlichen Selektion mit den mendelschen Regeln, die Synthetische Theorie der Evolution, die auch als Neodarwinismus bezeichnet wird.[7]

1944 lieferten die Arbeiten von Oswald Avery und seinen Kollegen ein starkes Indiz dafür, dass Desoxyribonukleinsäure (DNA) der Träger genetischer Informationen ist. Zusammen mit der Entschlüsselung der Struktur der DNA durch James Watson und Francis Crick im Jahr 1953 wurde die physische Basis der Vererbung geklärt. Seitdem sind Genetik und Molekularbiologie zentrale Bestandteile der Evolutionsbiologie.[8]

Grundlagen

Vererbung

Hauptartikel: Genetik
Ein Teil eines DNA-Moleküls[9]

Gregor Mendel zeigte anhand von Erbsen, dass Vererbung in eng definierten (diskreten) Einheiten erfolgt. Er zeigte, dass Merkmale von den Eltern an die Nachkommen vererbt werden, und dass diese Merkmale diskret sind: Wenn ein Elternteil runde und der andere faltige Erbsen hatte, dann zeigte der Nachwuchs nicht ein Gemisch, sondern entweder runde oder faltige Erbsen. Mendel wies außerdem nach, dass die Merkmale der Eltern in einer genau definierten und vorhersagbaren Weise an die Nachkommen vererbt wurden, nämlich nach den mendelschen Regeln. Seine Forschungen waren die Basis für das Konzept der diskreten, erblichen Merkmale, der Gene.[10] Mendels Arbeiten beantworteten die lange offene Frage, warum Merkmalsvarianten in Populationen stabil bleiben.

Spätere Forschungen enthüllten schließlich die physische Basis der Gene und identifizierten die DNA als das genetische Material. Gene wurden neu definiert als spezifische Regionen der DNA. DNA wird von Lebewesen als Chromosomen gelagert. Ein bestimmter Ort auf einem Chromosom wird als Genlocus (oder kurz Locus) bezeichnet, die Variante einer DNA-Sequenz auf einem bestimmten Locus bezeichnet man als Allel. Die Kopie der DNA erfolgt nicht perfekt und Änderungen (Mutationen) der Gene produzieren neue Allele und beeinflussen daher die Merkmale, die von diesen Genen kontrolliert werden. Diese einfache Beziehung zwischen einem Gen und einem Merkmal liegt in vielen Fällen vor, komplexe Merkmale wie zum Beispiel die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten werden jedoch von vielen zusammenwirkenden Genen kontrolliert.[11]

Genetische Variabilität

Die genetische Variabilität resultiert aus Mutationen der DNA, der Wanderung von Individuen zwischen Populationen (dem Genfluss), und der Durchmischung von Genen bei der sexuellen Fortpflanzung (Rekombination). Bei einigen Lebensformen, wie Bakterien und Pflanzen, wird Variabilität auch durch die Mischung des genetischen Materials zwischen Arten durch horizontalen Genfluss und Hybridisierung erzeugt.[12][13] Trotz all dieser Variabilität verursachenden Prozesse sind die meisten Bereiche der DNA einer Art (das Genom) bei allen Individuen einer Art identisch.[14] Vergleichsweise kleine Änderungen des Genotyps (des Merkmale kodierenden Teiles des Genoms), können jedoch erhebliche Auswirkungen auf den Phänotyp (die Gesamtheit der genetisch bedingten Merkmale eines Individuums; vereinfacht ausgedrückt, auf das genetisch bedingte äußere Erscheinungsbild) haben. Zum Beispiel unterscheidet sich das Genom von Schimpanse und Mensch nur zu fünf Prozent voneinander.[15]

Der Phänotyp resultiert aus der Interaktion seiner individuellen genetischen Ausstattung, seines Genotyps, mit der Umwelt. Die Variabilität der vererbbaren Merkmale innerhalb einer Population reflektiert also die Variabilität des Genoms innerhalb dieser Population. Die Frequenz einzelner Merkmalsvarianten kann in einer Population schwanken und in Relation zu anderen Allelen des Gens größer oder kleiner werden. Alle evolutionär wirksamen Kräfte agieren, indem sie diese Änderungen der Allelfrequenzen in die eine oder andere Richtung fördern. Die Variabilität eines Merkmals verschwindet, wenn ein Allel eine feste Frequenz erreicht, wenn es also entweder aus der Population verschwindet oder wenn es alle anderen, früher vorhandenen Allele ersetzt hat.[16]

Mechanismen

Hauptartikel: Evolutionsfaktoren

Die beiden grundlegenden Mechanismen evolutionärer Änderungen, also der Änderungen der Allelhäufigkeiten (Allelfrequenzen) innerhalb einer Population, sind natürliche Selektion und Gendrift. Natürliche Selektion ist die nichtzufällige Auswahl von Allelen, die einen Überlebens- und Reproduktionsvorteil bieten. Gendrift ist dazu im Gegensatz die zufällige Stichprobe der Gene einer Elterngeneration, die eine zufällige Änderung der Häufigkeit einiger Allele verursacht.

Natürliche Selektion

Hauptartikel: Natürliche Selektion

Natürliche Selektion tritt auf, weil Individuen mit Merkmalen, die für das Überleben und die Fortpflanzung vorteilhaft sind, mehr Nachwuchs produzieren können als Individuen ohne diese Merkmale. Daher werden sie mehr Kopien ihrer vererbbaren Merkmale in die nächste Generation einbringen. Dies führt dazu, dass vorteilhafte Merkmale im Laufe der Zeit häufiger werden, während unvorteilhafte seltener werden. Durch diesen Prozess können über viele Generationen unterschiedliche Anpassungen an Umweltbedingungen entstehen. Wenn genetische Differenzen innerhalb oder zwischen Populationen von Lebewesen einer Art immer zahlreicher werden, kann sich diese Art in neue Arten aufspalten (Artbildung, Speziation). Bestimmte gemeinsame Merkmale aller Lebewesen legen nahe, dass alle bekannten Arten von einer einzigen ursprünglichen Art abstammen (genauer: von einem ursprünglichen Genpool) und durch diesen Prozess der allmählichen Verstärkung von Unterschieden entstanden sind (Deszendenz).

Der Schwanz eines Pfaus ist ein klassisches Beispiel für sexuelle Selektion.

Natürliche Selektion entsteht nach Darwin aus dem unterschiedlichen Reproduktionserfolg der Individuen einer Population. Sie ergibt sich aus den folgenden Tatsachen:

  • Innerhalb von Populationen und zwischen Arten gibt es eine natürliche, vererbbare Variabilität
  • die Anzahl der Nachkommen der Individuen ist viel höher als die Kapazität des jeweiligen Lebensraumes, es herrscht also Konkurrenz.
  • Der Überlebens- und Reproduktionserfolg der Individuen einer Population ist daher unterschiedlich
  • In jeder Generation geben die erfolgreich reproduzierenden Individuen ihre vererbbaren Merkmale weiter, die nicht erfolgreichen können dies nicht.

Wenn ein Merkmal die „evolutionäre Fitness“ von Individuen erhöht, dann werden diese Individuen mit höherer Wahrscheinlichkeit überleben und reproduzieren, als andere Individuen dieser Population und daher mehr Kopien ihrer Merkmale an die nächste Generation weitergeben (survival of the fittest). Umgekehrt wird ein Fitnessverlust durch ein nachteiliges Merkmal dazu führen, dass dieses Merkmal seltener wird.[17][18]

Ein Spezialfall der natürlichen Selektion ist die sexuelle Selektion: Die Selektion auf Merkmale, deren Präsenz direkt mit dem Kopulationserfolg durch bevorzugte Partnerwahl korreliert ist.[19] Durch Sexuelle Selektion evolvierte Merkmale sind besonders bei den Männchen von Tieren verbreitet. Obwohl diese Merkmale die Überlebenswahrscheinlichkeit einzelner Männchen reduzieren können (z. B. durch behindernde Geweihe, durch Paarungsrufe oder leuchtende Farben, die Beutegreifer anlocken, oder durch Kämpfe unter den Männchen um die Weibchen), ist der Reproduktionserfolg von jenen Männchen im Normalfall höher, die deutliche, sexuell selektierte Merkmalskombinationen zeigen.[20]

Bei mehr als 200 Vogelarten und etwa 120 Säugerarten findet man soziale Strukturen, bei denen ein Teil der Individuen zumindest zeitweise auf eine eigene Reproduktion verzichtet und stattdessen Artgenossen bei deren Reproduktion unterstützt. Dies steht in scheinbarem Widerspruch zu Darwins Thesen. Untersuchungen dieser Helfersysteme haben jedoch gezeigt, dass diese Hilfe meist umso stärker erfolgt, je näher die Helfer mit dem aufzuziehenden Nachwuchs verwandt sind.[21] Da ein Teil des Genoms von Helfer und aufgezogenem Fremdnachwuchs identisch ist, erreicht der Helfer also trotz Verzicht auf eigene Reproduktion eine Weitergabe eines Teils seines Genoms. Da die Selektion hier nicht mehr auf der Ebene des Phänotyps, sondern des Genotyps ansetzt, hat Richard Dawkins für diese und ähnliche Fälle den Begriff des „Egoistischen Gens“ geprägt.[22] Bei eusozialen Insekten wie beispielsweise Ameisen und Sozialen Faltenwespen verzichtet der größte Teil der Weibchen lebenslang auf eine eigene Fortpflanzung. Eusozialität ist für diese Weibchen nicht mit einer verringerten evolutionären Fitness verbunden, da sie aufgrund einer genetischen Besonderheit (Haplodiploidie) mit ihren Schwestern näher verwandt sind als mit potentiellen eigenen Nachkommen. Bei der Aufzucht von Schwestern geben sie also einen größeren Teil ihres Genoms weiter als bei der Aufzucht eigener Töchter.[23]

Gendrift

Hauptartikel: Gendrift

Gendrift ist die Änderung von Allelfrequenzen von einer Generation zur nächsten, die geschieht, weil die Allele einer Generation von Nachkommen statistisch gesehen eine Zufallsstichprobe der Allele der Elterngeneration darstellen und deren Auswahl daher auch einem Zufallsfehler unterliegt. Selbst wenn keine Selektion stattfindet, tendieren Allelfrequenzen dazu, im Verlauf der Zeit größer oder kleiner zu werden, bis sie schließlich die Werte 0 % oder 100 % erreichen ("Fixierung" des Allels). Schwankungen der Allelfrequenzen in aufeinanderfolgenden Generationen können daher durch reinen Zufall dazu führen, dass einzelne Allele aus der Population verschwinden. Zwei getrennte Populationen mit anfänglich gleichen Allelfrequenzen können daher durch zufällige Schwankungen in zwei unterschiedliche Populationen mit einem unterschiedlichen Satz von Allelen auseinanderdriften.[24] Ob natürliche Selektion oder Gendrift den größeren Einfluss auf das Schicksal neuer Mutationen haben, hängt von der Größe der Population und der Stärke der Selektion ab.[25] Natürliche Selektion dominiert in großen Populationen, Gendrift in kleinen. Schließlich hängt die Zeit, die ein Allel benötigt, um in einer Population durch Gendrift eine feste Frequenz zu erreichen (bis also 0 % oder 100 % der Individuen der Population das Allel tragen), von der Populationsgröße ab; bei kleineren Populationen geschieht dies schneller.[26]

Daraus folgt, dass eine Veränderung der Populationsgröße einen extremen Einfluss auf den Verlauf der Evolution haben kann. Wenn eine Population aufgrund äußerer Einflüsse durch einen sogenannten genetischen Flaschenhals geht, zeitweise also bis auf wenige Individuen zusammenschrumpft, verliert sie damit auch einen großen Teil ihrer genetischen Variabilität. Die Population wird dadurch insgesamt gleichartiger und verliert die meisten seltenen Varianten. Solche „Flaschenhälse“ können durch Katastrophenereignisse oder Klimaschwankungen, aber auch durch Wanderungen oder die Teilung von Populationen verursacht werden.

Indizien

Evolution ist als historisches Geschehen zwar im Nachhinein rekonstruierbar, aber aufgrund der zeitlichen Dimensionen einer experimentellen Überprüfung allenfalls in kleinen Teilschritten zugänglich. Der Ablauf muss daher für fast alle Lebensformen anhand von Indizien nachvollzogen werden.

Abgestufte Ähnlichkeiten

Darwin hat postuliert, dass alle Lebewesen auf einen gemeinsamen Vorfahren oder, moderner ausgedrückt, einen gemeinsamen Genpool zurückgehen. Belege hierfür sind einerseits Merkmale, die alle Lebewesen gemeinsam haben. Zum Beispiel benutzen alle lebenden Zellen dieselben Nukleinsäuren als genetisches Material und denselben Basissatz von Aminosäuren zur Herstellung von Proteinen.[27]

Schon die ersten Anfänge der Systematik beruhten außerdem auf der Erkenntnis, dass Merkmale von Lebewesen nicht in beliebigen Kombinationen auftreten, sondern in einem System abgestufter Ähnlichkeiten. Dabei lassen sich Merkmalsgruppen gegeneinander abgrenzen, anhand derer die rezenten Organismen in Gruppen (Taxa, Einzahl Taxon), zusammengefasst (klassifiziert) und hierarchisch geordnet werden können. Dass dies möglich ist, wurde von Darwin als starkes Indiz für eine gemeinsame Abstammung aller Lebewesen gewertet. Damit diese Gruppierungen (Systematisierungen) die tatsächlichen Verwandtschaftsverhältnisse wiedergeben (Phylogenetische Systematik), wurde als zentrales Kriterium die Homologie von Merkmalen eingeführt.

Skelett eines Bartenwals. Das c kennzeichnet die Rudimente der Hinterbeine; ein Merkmal, das die Abstammung von landlebenden Säugern belegt.

Ein Sonderfall homologer Merkmale sind morphologische Merkmale oder sogar Verhaltensweisen, die für ihre heutigen Träger keinen erkennbaren Zweck mehr erfüllen (Rudimente), beispielsweise die Reste des Hinterbeinskeletts bei Riesenschlangen und Walen. In beiden Fällen weisen diese Rudimente auf die Abstammung von vierbeinigen Tieren (Echsen bzw. Paarhufern) hin.

Fossile Überlieferung

Als Belege für ausgestorbene Lebewesen geben Fossilien nicht nur Auskunft über deren Morphologie, Systematik, Physiologie, Ontogenese und Ökologie. Sie bieten vor allem auch einen zeitlichen Rahmen für Evolutionsprozesse: Entsprechend der vertikalen Aufeinanderfolge fossilführender Gesteinsschichten lassen sich Gemeinschaften vorzeitlicher Lebewesen in eine zeitliche Reihenfolge bringen (Prinzip der Stratigraphie). Mit Hilfe radiometrischer Methoden kann man Gesteinen und den darin enthaltenen Fossilien auch Alter in (wenigen tausend bis vielen Millionen) Jahren zuweisen (Geochronologie).

Das Alter der Fossilien gibt Auskunft darüber, wann im Verlauf der Stammesgeschichte einzelner Gruppen sowie der Lebewesen insgesamt bestimmte Innovationen und Aufspaltungsereignisse (adaptive Radiationen) auftraten. Durch datierbare Fossilfunde ist zum Beispiel bekannt, dass (bis auf wenige Ausnahmen wie z. B. Cloudina)[28] alle Gruppen skeletttragender Tiere in einem engen Zeitfenster im frühen bis mittleren Kambrium vor etwa 540 bis 500 Millionen Jahren auftraten.[29]

Fossile Übergangsformen (Mosaikformen) (engl. „missing links“) sind ein von Untersuchungen an rezenten Lebewesen unabhängiger Beweis für die Verwandtschaft zwischen systematischen Großgruppen. Berühmte Beispiele dafür sind gefiederte Dinosaurier, Archaeopteryx und die Vögel der Jehol-Gruppe als Übergangsformen zwischen Reptilien und modernen Vögeln[30] sowie Panderichthys, Tiktaalik und Ichthyostega als Übergangsformen zwischen Knochenfischen und Landwirbeltieren.[31] Im günstigsten Fall ist der Übergang zwischen der ursprünglichen und der daraus abgeleiteten Gruppe durch eine Abfolge von Fossilfunden belegt, die mit abnehmendem Alter der neuen Gruppe morphologisch immer ähnlicher werden.

Evolutionäre Trends sind in vielen Fällen innerhalb systematischer Gruppen gut dokumentiert, so z. B. bei den pferdeartigen Säugetieren: Aus vielzehigen, fuchsgroßen, laubfressenden Formen im Alttertiär sind über mehrere Zwischenstufen die heutigen Pferde hervorgegangen.

Schließlich dokumentiert die fossile Überlieferung Ab- und Zunahmen in der Diversität systematischer Gruppen. Faunenschnitte sind Massenaussterben, bei denen in geologisch gesehen kurzen Zeiträumen die Artenzahl stark reduziert wurde und manche Großgruppen völlig verschwanden oder in ihrer Vielfalt stark abnahmen. Bekanntester Faunenschnitt ist das fast vollständige Aussterben der Dinosaurier und weiterer Großgruppen am Ende der Kreidezeit mit der anschließenden Radiation der Säugetiere und der modernen Vögel.

Die folgende Zeittafel gibt einen Überblick über die wesentlichen stammesgeschichtlichen Entwicklungen der Lebewesen.

System Beginn vor Mio.
Jahren[32]
Entwicklungen
Quartär 2,588 Eiszeitliche Tier- und Pflanzenwelt
Paläogen u. Neogen („Tertiär“) 65,5 Radiation der Säugetiere; erste Primaten und Hominiden
Kreide 145,5 Entwicklung der Bedecktsamer, Massenaussterben (u. a. Dinosaurier)
Jura 199,6 Radiation der Dinosaurier, erste Vögel (Archaeopteryx)
Trias 251 Erste Säugetiere, Dinosaurier und Flugsaurier
Perm 299 Radiation der Reptilien, „Säugetierähnliche Reptilien“, Massenaussterben
Karbon 359,2 Radiation der Amphibien, erste geflügelte Insekten[33]
Devon 416 Farne, Schachtelhalme und Bärlappe entwickeln sich, Landgang der Wirbeltiere[34]
Silur 443,7 erste Gefäßpflanzen[35], Landgang der Arthropoden[36], Radiation der Fische
Ordovizium 488,3 erste Landpflanzen[37], erste „kiefertragende Fische
Kambrium 542 Burgess-Fauna“, Arthropoden, Chordaten (Conodonten), Wirbeltiere (kieferlose Fische)[38] und Kopffüßer[39] erscheinen
Proterozoikum (Erdfrühzeit) 2500 Pilze, erste vielzellige Tiere: Schwämme[40], Hohltiere, Bilateria, „Ediacara-Fauna“
Archaikum (Erdurzeit) 4000 Einzelliges Leben entsteht (Bakterien, Archaeen, Eukaryoten), Stromatolithen

Geografische Verbreitung

Die Verbreitung von Taxa liefert in vielen Fällen Hinweise für evolutionäre Entwicklungen. Viele Taxa haben geografische Verbreitungen, die allein durch die heutigen lokalen ökologischen Verhältnisse oder Anpassungen nicht zu erklären sind. Dies gilt insbesondere für Endemiten. Ein bekanntes Beispiel für Reliktendemiten sind die Lemuren, ein Taxon innerhalb der Feuchtnasenaffen. Lemuren waren im Tertiär in Nordamerika und Eurasien weit verbreitet, sind heute aber auf Madagaskar endemisch. Sie wurden von den später evolvierten und offensichtlich konkurrenzstärkeren Trockennasenaffen (Haplorhini) überall verdrängt und konnten sich nur auf Madagaskar halten, das aufgrund einer zwischenzeitlich erfolgten geographischen Isolation von Trockennasenaffen nicht besiedelt werden konnte.

Verschiedene Darwinfinken

Ebenso wichtig für die Evolutionsbiologie sind Entstehungsendemiten. Berühmtestes Beispiel sind hier die Darwinfinken (Familie Emberizidae) auf den Galapagosinseln, 965 km vor der Küste Ecuadors. Auf der Inselgruppe vulkanischen Ursprungs, deren älteste Insel vor fünf bis zehn Millionen Jahren entstand, entwickelten sich aus einer vom Festland verdrifteten Vorgängerart durch adaptive Radiation 14 verschiedene Arten in drei Gattungen. Dabei änderten sich vor allem die Schnabelform, das Federkleid und die Größe der Vögel. Charles Darwin sammelte die unterschiedlichen Arten 1836 auf seiner Weltreise.

Embryonalentwicklung

Karl Ernst von Baer hat als erster erkannt, dass frühe Entwicklungsstadien verwandter Organismen einander ähnlicher sind, als die ausgewachsenen Individuen. Ernst Haeckel formulierte auf Basis dieser Erkenntnisse, dass die Ontogenese die Evolution (Phylogenese) eines Lebewesens rekapituliert (Biogenetische Grundregel). Diese Regel wird heute jedoch als zu starke Vereinfachung betrachtet. Wiederholt werden nicht die Adultstadien, sondern die frühen Embryonalstadien der jeweiligen Vorformen einer Art. Das kann dadurch erklärt werden, dass evolutionäre Neuentwicklungen immer auf bestehende Arten und damit auf bestehende Organsysteme aufbauen. Daher schließt die Entwicklung (die Ontogenese) des Individuums einer Art auch die vorher jeweils bereits vorhandenen Schritte mit ein.

Beispiele einer solchen Wiederholung sind das Auftreten eines Kiemendarms und von Kiemenspalten bei allen Wirbeltierembryonen. Dies belegt, dass alle heutigen Wirbeltiere von Fischen abstammen. Bartenwalembryonen bilden Zahnanlagen, während die adulten Individuen keine Zähne mehr haben, was darauf hinweist, dass sich die Bartenwale aus Zahnwalen entwickelt haben.

Aktuelle Forschung

Die Entwicklung von Symbiosen ist vielfach noch nicht durch Fossilfunde abgesichert; an Modellen, wie die tiefgreifenden Abhängigkeiten von Symbiosepartnern (beispielsweise bei Flechten) entstehen konnten, besteht jedoch kein Mangel. Ebenso fehlen noch Belege für das Zustandekommen der wechselseitigen Anpassungen von Insekten und Blütenpflanzen. Überall dort, wo man aber fossile oder rezente Zwischenstufen gefunden hat, ist die Evolutionstheorie eindrucksvoll bestätigt worden.

Jüngere molekularbiologische Forschungen haben gezeigt, dass man sich den Zusammenhang zwischen Genen und Merkmalen jahrzehntelang viel zu einfach vorgestellt hatte. Bei Eukaryoten ist der Anteil der proteincodierenden Gene am Genom verschwindend gering (beim Menschen: 2 %). Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Größe des gesamten Genoms und der Komplexität eines Organismus ("C-Wert Paradox") und überraschenderweise auch keiner zwischen der Anzahl der proteincodierenden Gene und seiner Komplexität ("G-Wert-Paradox"). Die Evolution von Komplexität von Organismen hängt offensichtlich entscheidend gerade von ihrem Anteil nicht-proteincodierender DNA ab[41] - auch wenn ein Teil davon auf Polyploidie und Transposons zurückgeht, bei denen man lange, vielleicht oft irrtümlich, annahm, sie hätten überhaupt keine biologische Funktion. Immer mehr verdichten sich Hinweise darauf, dass der entscheidende Antrieb für höhere Komplexität in der Genregulation zu suchen ist. Hier sind Prozesse wie Alternatives Spleißen und Nicht-kodierende Ribonukleinsäure, als vielleicht wichtigstes Element aber die Cis-Elemente[42] entdeckt worden. Vielfach nimmt man einen Zusammenhang zwischen der Evolution der Genregulation und der Makroevolution, d. h. der Evolution tiefgreifender Änderungen, etwa auf der Ebene von Tierstämmen, an.

Auswirkungen des Evolutionsgedankens auf Politik und Religion

Die Evolutionstheorie wurde zum Teil politisch bekämpft, zum Teil politisch missbraucht. Historisch sind vor allem die sozialdarwinistischen oder rassistischen Ausbeutungen der Theorie zu nennen (z. B. sozialdarwinistisch begründeter Rassismus in der Zeit des Nationalsozialismus). Andererseits galt Darwinismus z. B. als sozialdemokratisch (ein Vorwurf im Kaiserreich), marxistisch (bei einem Teil der NSDAP) bzw. als positiver Bezugspunkt der Arbeiterbildung oder wurde als Utopie des Züchtungsstaates mit eugenischen Theorien in Zusammenhang gebracht. Evolutionstheoretiker haben sich an den unterschiedlichsten Fronten dieses Kampfes auch politisch betätigt.

Gegner der Evolutionstheorie vertreten die Auffassung, das Entstehen des Lebens, speziell des Menschen samt seinen Eigenschaften wie dem Bewusstsein, sei extrem unwahrscheinlich und müsse deshalb durch ein intelligentes Wesen oder einen Gott eingeleitet oder vollzogen worden sein. Mit einigen religiösen Gruppierungen besteht seit der Veröffentlichung von Darwins Die Entstehung der Arten eine Kontroverse, die sich vor allem in den USA um die Vermittlung der Evolutionstheorie im schulischen Biologieunterricht dreht. Besonders im konservativen Religionsunterricht, der sich eng an den Wortlaut der biblischen Schöpfungsgeschichte hält, wird der Gegensatz zum heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand offensichtlich. Sofern die Kritik an Darwin und den Ergebnissen der modernen Evolutionsforschung sich auf die biblische Schöpfungsgeschichte stützt, wird sie in der Öffentlichkeit als Kreationismus bezeichnet.

In den USA wurde die religiöse Überzeugung des „Kreationismus“ in den Lehrplänen des Sekundarbereichs, in verschiedenen Entscheidungen in den 1970er und 1980er Jahren, für rechtlich nicht zulässig erklärt. Jedoch kehrte diese in Form der „Intelligent Design“-Theorie zurück. Erst im Jahr 2005 wurde die erste direkte Klage am US-Bundesgericht eingereicht, welches im „Kitzmiller v. Dover Area School District“ Prozess, nochmals diese Theorie offiziell ausschloss.[43]

Die katholische Kirche äußerte sich wiederholt zur Evolutionstheorie, so Papst Pius XII. in seiner Enzyklika Humani Generis, Papst Johannes Paul II. auf der Vollversammlung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften und Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt zur Amtseinführung. Dort heißt es „Wir sind nicht das zufällige und sinnlose Produkt der Evolution. Jeder von uns ist Frucht eines Gedankens Gottes.“

Quellen

Literatur

  • Charles Darwin: Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl. Übersetzt von Carl W. Neumann. Nachwort von Gerhard Heberer. Reclam, Ditzingen 1986, ISBN 978-3-15-003071-4
  • Charles Darwin: Die Abstammung des Menschen. Kröner, Stuttgart 2002.
  • Richard Dawkins: The Greatest Show on Earth. Free Press, New York 2009, ISBN 978-1-4391-6473-0 (dt.: Die Schöpfungslüge)
  • Richard Dawkins: The Selfish Gene. Reissued in new covers. Oxford University Press, Oxford 1999, ISBN 0-19-286092-5 (dt.: Das egoistische Gen)
  • Richard Dawkins: The Blind Watchmaker. Reissued. Penguin, London u. a. 2000, ISBN 0-14-029122-9 (dt.: Der blinde Uhrmacher)
  • Douglas J. Futuyma: Evolutionsbiologie. Aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet von Barbara König. Birkhäuser Verlag, Basel 1990.
  • Ulrich Kutschera: Evolutionsbiologie. 3. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 3-8252-8318-6
  • Axel Lange: "Darwins Erbe im Umbau. Die Säulen der Erweiterten Synthese in der Evolutionstheorie". Königshausen & Neumann Würzburg (2012)
  • Ernst Mayr: Artbegriff und Evolution. Parey-Verlag, Hamburg 1967.
  • Ernst Mayr: Das ist Evolution. Goldmann, München 2005, ISBN 3-442-15349-2
  • Heinrich Meier (Hrsg.): Die Herausforderung der Evolutionsbiologie. 3. Auflage. Piper-Verlag, München 1992 (Serie Piper, Band 997), ISBN 3-492-10997-7
  • Volker Storch, Ulrich Welsch, Michael Wink: Evolutionsbiologie. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-36072-8
  • Sven P. Thoms: Ursprung des Lebens. Fischer, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16128-2
  • Alfred Russel Wallace: On the tendency of varieties to depart indefinitely from the original type. 1858.
  • Carl Zimmer: Evolution: The Triumph of an Idea. 2001, ISBN 0-06-019906-7

Weblinks

 Commons: Evolution – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Wiktionary Wiktionary: Evolution – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. A. Stoltzfus: Mutationism and the dual causation of evolutionary change. Evol. Dev. 8, Heft 3; 2006: S. 304-317
  2. F. D. Ciccarellli, T. Doerks, C. von Mering, C. J. Creevey, B. Snel, P. Bork: Toward automatic reconstruction of a highly resolved tree of life. In: Science. Bd. 311, Nr. 5765, 2006, S. 1283–1287. PMID 16513982
  3. Henry Fairfield Osborn: From the Greeks to Darwin: An Outline of the Development of the Evolution Idea. Macmillan and Co.; 1905
  4. A. R. Wallace & C. Darwin: On the Tendency of Species to form Varieties, and on the Perpetuation of Varieties and Species by Natural Means of Selection. Jour. of the Proc. of the Linnean Society (Zoology), 3 (Juli 1858): S. 53-62 [1]
  5. Gregor Mendel: Versuche über Pflanzenhybriden. Verhandlungen des Naturforschenden Vereines in Brünn, Band IV, 1866, digitalisiert auf einer Webseite des Max Planck Institute for the History of Science nachlesbar, zuletzt geprüft am 1. Mai 2011
  6. F. Weiling: Historical study: Johann Gregor Mendel 1822–1884. Am. J. Med. Genet. 40, 1; 1991: S. 1-25; Diskussion S. 26
  7. Peter J. Bowler 1989: The Mendelian Revolution: The Emergence of Hereditarian Concepts in Modern Science and Society. Johns Hopkins University Press; Baltimore; 1989 ISBN 978-0-8018-3888-0
  8. zum Beispiel U. Kutschera & K. Niklas: The modern theory of biological evolution: an expanded synthesis. Naturwissenschaften 91, Heft 6; 2004: S. 255-276.
  9. K. Edwards, D. Brown, N. Spink,J. Skelly, S. Neidle: Molecular structure of the B-DNA dodecamer d(CGCAAATTTGCG)2. An examination of propeller twist and minor-groove water structure at 2.2 A resolution. J. Mol. Biol. 226; Heft 4; 1992: 1161–1173
  10. H. Pearson: Genetics: what is a gene? Nature 441, Band 7092; 2006: S. 398-401
  11. R. Mayeux: Mapping the new frontier: complex genetic disorders. J. Clin. Invest. 115, Heft 6; 2005: S. 1404–1407
  12. James A. Draghi, Paul E. Turner: DNA secretion and gene-level selection in bacteria. In: Microbiology, Band 152, Nr. 9, 2006, S. 2683–2688, doi:10.1099/mic.0.29013-0
  13. James Mallet: Hybrid speciation. In: Nature, Band 446, Nr. 7133, 2007, S. 279–283, doi:10.1038/nature05706
  14. R. K. Butlin, T. Tregenza: Levels of genetic polymorphism: marker loci versus quantitative traits. In: Philosophical Transactions of the Royal Society, B, Biological Sciences, Band 353, Nr. 1366, 1998, S. 187–98, doi:10.1098/rstb.1998.0201, Volltext (PDF)
  15. A. Wetterbom, M. Sevov, L. Cavelier, T. Bergström: Comparative genomic analysis of human and chimpanzee indicates a key role for indels in primate evolution. In: Journal of Molecular Evolution, Band 63, Nr. 5, 2006, S. 682–690, doi:10.1007/s00239-006-0045-7
    Roy J. Britten: Divergence between samples of chimpanzee and human DNA sequences is 5%, counting indels. In: PNAS, Band 99, Nr. 21, 2002, S. 13633–13635, doi:10.1073/pnas.172510699
  16. William Amos, John Harwood: Factors affecting levels of genetic diversity in natural populations. In: Philosophical Transactions of the Royal Society of London, B, Biological Sciences, Band 353, Nr. 1366, 1998, S. 177–186, doi:10.1098/rstb.1998.0200 Volltext
  17. R. Lande & S. J. Arnoldar: The measurement of selection on correlated characters. Evolution 37; 1983: S. 1210–1226
  18. J. Haldane: The theory of natural selection today. Nature 183, Heft 4663; 1959: S. 710-713
  19. M. Andersson & L. Simmons: Sexual selection and mate choice. Trends Ecol. Evol. (Amst.) 21; Heft 6; 2006: S. 296-302
  20. zum Beispiel J. Hunt, R. Brooks, M. Jennions, M. Smith, C. Bentsen, L. Bussière: High-quality male field crickets invest heavily in sexual display but die young. Nature 432, Band 7020; 2004: 1024–1027
  21. J. R. Krebs & N. B. Davies: Einführung in die Verhaltensökologie Blackwell; 1996: S. 343 ff.
  22. Richard Dawkins: The Selfish Gene 1976
  23. J. R. Krebs & N. B. Davies: Einführung in die Verhaltensökologie Blackwell; 1996: S. 387ff.
  24. R. Lande: Fisherian and Wrightian theories of speciation. Genome 31, Heft 1; 1989: S. 221-227
  25. M. Whitlock: Fixation probability and time in subdivided populations. Genetics 164, Heft 2; 2003: S. 767-779
  26. S. Otto & M. Whitlock: The probability of fixation in populations of changing size. Genetics 146, Heft 2; 1997: S. 723-733
  27. S. F. Mason: Origins of biomolecular handedness. Nature 311, Heft 5981; 1984: S. 19-23
  28. H. Hua, Z. Chen, X. Yuan, L. Zhang & S. Xiao: Skeletogenesis and asexual reproduction in the earliest biomineralizing animal Cloudina. In: Geology, 33(4), 2005, S. 277-280.
  29. kambrische Explosion“: Review in Conway Morris, S.: The fossil record and the early evolution of the metazoa. In: Nature 361, Band 6409; 1993: S. 219-225.
  30. Review-Artikel zum Dinosaurier-Vögel-Übergang:
    M. A. Norell & X. Xu: Feathered dinosaurs. In: Annual Review of Earth and Planetary Sciences 33; 2005: S. 277-299.
    F. Zhang, Z. Zhou & G. Dyke: Feathers and ‚feather-like‘ integumentary structures in liaoning birds and dinosaurs. In: Geological Journal 41(3-4), 2006, S. 395-404.
    Zhou, Z.: The origin and early evolution of birds: Discoveries, disputes, and perspectives from fossil evidence. In: Naturwissenschaften 91(10), 2004: S. 455-471.
    Z. Zhou & F. Zhang: Mesozoic birds of china – A synoptic review. In: Frontiers of Biology in China 2(1); 2007: S. 1-14.
  31. J. A. Long, G. C. Young, T. Holland, T. J. Senden & E. M. G. Fitzgerald: An exceptional devonian fish from australia sheds light on tetrapod origins. Nature 444, Band 7116; 2006: S. 199-202
  32. stratigraphy.org: International Stratigraphic Chart 2009 (PDF)
  33. C. Brauckmann, B. Brauckmann, E. Gröning: The statigraphical position of the oldest Pterygota (Insecta. Carboniferous, Namurian). Annales de la Société géologique de Belgique 117(1), 1994, 47-56.
  34. G. Niedźwiedzki, P. Szrek, K. Narkiewicz, M. Narkiewicz, P. E. Ahlberg: Tetrapod trackways from the early Middle Devonian period of Poland. Nature 463 (7277), 2010, 43–8. doi:10.1038/nature08623
  35. Wellman, C. H. The invasion of the land by plants: when and where? New Phytologist 188, 2010, 306-309.
  36. J. A. Dunlop: A trigonotarbid arachnid from the Upper Silurian of Shropshire. Palaeontology 39(3), 1996, 605-614.
    P. Selden, H. Read: The oldest land animals: Silurian millepedes from Scotland. Bulletin of the British Myriapod & Isopod Group 23, 2008, 36-37.
  37. C. V. Rubinstein, P. Gerrienne, G. S. de la Puente, R. A. Astini and P. Steemans: Early Middle Ordovician evidence for land plants in Argentina (eastern Gondwana). New Phytologist 188, 2010, 365–369. [doi: 10.1111/j.1469-8137.2010.03433.x]
  38. D.-G. Shu, H.-L. Luo, S. Conway Morris, X.-L. Zhang, S.-X. Hu, L. Chen, J. Han, M. Zhu, Y. Li, L.-Z. Chen: Lower Cambrian Vertebrates from South China. Nature 402(6757), 1999, 42–46. doi:10.1038/46965
  39. E. Landing, B.Kröger: The oldest cephalopods from East Laurentia. Journal of Paleontology, 83(1), 2009, 123–127.
  40. S. Nichols, G. Wörheide: Sponges: New Views of Old Animals. Integrative and Comparative Biology 45 (2), 2005, 333–334. doi:10.1093/icb/45.2.333
    G. D. Love, E. Grosjean, C. Stalvies, D. A. Fike, J. P. Grotzinger, A. S. Bradley, A. E. Kelly, M. Bhatia, W. Meredith, C. E. Snape, S. A. Bowring, D. J. Condon, R. E. Summons: Fossil steroids record the appearance of Demospongiae during the Cryogenian period. Nature 457, 2009, 718-722
  41. Ryan J. Taft, Michael Pheasant, und John S. Mattick (2007):The relationship between non-protein-coding DNA and eukaryotic complexity. BioEssays 29(3: 288–299.
  42. Michael Levine & Robert Tjian (2003): Transcription regulation and animal diversity. Nature 424: 147-151.
  43. Siehe: Intelligent Design#Gerichtsentscheid

News mit dem Thema Evolution

02.06.2022
Zytologie | Evolution | Biochemie
Heutige Algen zeugen vom Landgang der Pflanzen im Erdaltertum
Der Übergang vom Leben im Wasser zum dauerhaften Leben an Land stellte eine der größten Herausforderungen während der Evolution der Pflanzen dar.
02.06.2022
Genetik | Evolution | Primatologie
Größte Erbguterfassung wildlebender Schimpansen
Ein Forschungsteam hat den größten genetischen Katalog wildlebender Schimpansenpopulationen in Afrika erstellt.
31.05.2022
Paläontologie | Evolution | Fischkunde
Weißer Hai könnte zum Aussterben des Megalodon beigetragen haben
Wovon sich ausgestorbene Tiere ernährt haben, kann Aufschluss über ihre Lebensweise, ihr Verhalten, ihre Evolution und letztlich auch ihr Aussterben geben.
30.05.2022
Evolution
Wildtiere verfügen über mehr „Treibstoff der Evolution“ als bisher angenommen
Natürliche Auslese fördert jene genetischen Veränderungen, die für Überleben und Reproduktion günstig sind – dies ist der Kern der Evolution im Sinne Charles Darwins.
30.05.2022
Ethologie | Evolution
Für Selbstlosigkeit gibt es evolutionäre Gründe
Altruistisches Verhalten wird oft als rein menschliche Errungenschaft empfunden- die Verhaltensforschung liefert aber unzählige Beispiele im Tierreich.
17.05.2022
Evolution | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Leben am Vulkan – in zwei Schritten zur Anpassung
Ein internationales Team hat eine Wildpopulation der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) untersucht, die sich am Fuß eines Stratovulkans angesiedelt hat.
11.05.2022
Evolution | Biochemie
Der Ursprung des Lebens: Eine neue Weltsicht
Chemiker schlagen ein neues Konzept vor, eine Mischung aus RNA-Molekülen und Peptiden brachten die Evolution hin zu komplexeren Lebensformen in Gang.
05.05.2022
Genetik | Immunologie | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Pilzeffektor Rip 1 unterdrückt Abwehrreaktionen beim Mais
Die Koevolution zwischen den Virulenzfaktoren von Pathogenen und dem Immunsystem einer Wirtspflanze bildet ein Netzwerk von Interaktionen aus.
07.04.2022
Genetik | Ökologie | Evolution
Gefährliche Kunststoffe: Die Aufnahme von Mikroplastik kann evolutionäre Veränderungen auslösen
Es ist mit bloßem Auge als solches oft gar nicht zu erkennen und birgt Gefahren, die sich noch nicht genau einschätzen lassen: Mikroplastik gelangt in immer größeren Konzentrationen in die Umwelt und zersetzt sich nur sehr langsam.
25.03.2022
Physiologie | Genetik | Säugetierkunde
Vampire mit Gendefekt
Vampirfledermäuse machen ihrem Namen alle Ehre: Sie ernähren sich ausschließlich vom Blut anderer Wirbeltiere, die sie in der Dunkelheit jagen. Doch wie kommen sie mit dieser einseitigen Ernährung zurecht?
14.02.2022
Physiologie | Entwicklungsbiologie
Spermien oder Eier?
Für zwittrige Arten stellt sich eine fundamentale Frage: Wie viel Energie sollen sie für ihre männliche und wie viel für ihre weibliche Seite aufwenden?
26.01.2022
Morphologie | Evolution | Insektenkunde
Flexible Mundwerkzeuge ermöglichten extremen Artenreichtum winziger Wespen
Ein Forschungsteam untersucht derzeit große Mengen von sehr kleinen Insekten mit Röntgenstrahlen, um den Gründen ihrer außergewöhnlichen Vielfalt auf die Spur zu kommen.
19.01.2022
Genetik | Meeresbiologie
Was führt zu einer schnellen Artenaufspaltung in Korallenriffen?
In einer neuen Publikation gehen Wissenschaftler der Frage nach, welche genetischen Mechanismen der rapiden Artenbildung bei Korallenriff-Fischen zugrunde liegen.
23.12.2021
Anatomie | Paläontologie
Der erste Riese der Erde
Ein zwei Meter langer Schädel, eine Gesamtkörperlänge von 17 Metern, ein Gewicht von 45 Tonnen, Flossen, die das Meer durchkämmen – was nach einem Pottwal klingt, ist ein Reptil und lebte vor rund 250 Millionen Jahren.
15.12.2021
Anthropologie | Evolution | Neurobiologie | Primatologie
Warum hat uns die Evolution mit Gefühlen ausgestattet?
Gefühle spielen in unserem Leben eine große Rolle: Doch warum gibt es sie?
29.11.2021
Anthropologie | Anatomie | Evolution
Die Unabhängigkeit des großen Zehs
Die Evolution von Händen und Füßen ist entscheidend für das Verständnis der Entwicklung des Menschen: unsere Hände ermöglichen es uns, die Welt zu begreifen, unsere Füße den aufrechten Gang.
24.11.2021
Taxonomie | Evolution | Säugetierkunde
Fledermäuse im Himalaya
Millionen Jahre der Evolution haben zu einer immensen Vielfalt an Arten geführt, von denen jede auf einzigartige Weise an ihre Umwelt angepasst ist.
12.11.2021
Klimawandel | Meeresbiologie
Wie Korallen auf den Klimawandel reagieren
Wie Korallen auf veränderte Umweltbedingungen reagieren und wie ihre Stressreaktion beim Überleben der Riffe helfen könnte, hat Doktorand Fabian Gösser vom Lehrstuhl für Evolutionsökologie und Biodiversität der Tiere untersucht.
04.11.2021
Genetik | Evolution
Wasserpflanze offenbart evolutionäre Überraschungen
Brachsenkräuter sind Wasserpflanzen, die zu einem uralten Stamm von sogenannten Gefäßpflanzen gehört; sie besitzen Gewebe zum Transport von Wasser, Pflanzensaft und Nährstoffen.
03.11.2021
Evolution | Biodiversität
Tropischer Ursprung der Hundsgiftgewächse
Ein Forschungsteam hat die evolutionäre Entwicklung der Apocynaceae (dt.
29.10.2021
Physiologie | Genetik | Evolution
Evolution der Schnecken in neuem Licht: Eine Frage der Tentakel?
Vier statt nur zwei Tentakel am Kopf: Dieses Merkmal könnte eine der Grundlagen für die große Vielfalt an Schnecken sein.
01.10.2021
Physiologie | Evolution
Mehr als Sex: Vorschlag für ein erweitertes Evolutionskonzept
Die Variabilität der Erbinformationen innerhalb einer Art ist eine zentrale Grundlage für die Ausprägung jeweils unterschiedlicher individueller Merkmale ihrer Einzelorganismen.
07.09.2021
Ethologie | Fischkunde
Fischweibchen können über ihre Eier das Fluchtverhalten ihrer Nachkommen beeinflussen
Buntbarsch-Weibchen können über die Zusammensetzung ihrer Eier beeinflussen, wie schnell ihre Nachkommen bei Gefahr die Flucht ergreifen können.
02.09.2021
Genetik | Entwicklungsbiologie | Fischkunde
Dynamische Geschlechtschromosomen bei Buntbarschen
Die Buntbarsche im afrikanischen Tanganjikasee sind sehr vielfältig – auch bezüglich der Geschlechtschromosomen.
31.08.2021
Paläontologie | Evolution
Abkühlungsperioden bewirkten Evolutionsschub
Die Temperaturen auf der Erde hatten einen signifikanten Einfluss auf den Verlauf der Evolution.
31.08.2021
Taxonomie | Paläontologie | Amphibien- und Reptilienkunde
Ein früher Kaiman aus Nordamerika
Zwei rund 52 Millionen Jahre alte Fossilfunde aus der Green-River-Formation im US-amerikanischen Wyoming konnten in einer neuen Studie in die Evolutionsgeschichte der Krokodile eingeordnet werden.
24.08.2021
Paläontologie | Evolution
Die ersten Wurzeln vor mehr als 400 Millionen Jahren
Ein Pflanzenfossil aus einer geologischen Formation in Schottland bringt neue Erkenntnisse über die Entwicklung der frühesten bekannten Form von Wurzeln.
18.08.2021
Genetik | Fischkunde
Das Geheimnis des Seedrachen ist gelüftet
Das Genom des „Seedrachen“, eines sehr ungewöhlichen Fischs, wurde bestimmt.
02.08.2021
Evolution | Insektenkunde
Die Evolution der Wandelnden Blätter
Ein internationales Forschungsteam hat die Evolution der Wandelnden Blätter untersucht: Wandelnde Blätter gehören zu den Stab- und Gespenstschrecken, die anders als ihre etwa 3000 astförmigen Verwandten keine Zweige imitieren.
26.08.2021
Taxonomie | Evolution | Amphibien- und Reptilienkunde
Fossil aus Argentinien liefert neue Erkenntnisse zur Evolution der Schuppenechsen
IEin internationales Forschungsteam hat eine neue Art mit dem Namen Taytalura alcoberi beschrieben.
28.07.2021
Anatomie | Paläontologie
Patagonischer Langhalssaurier neu beleuchtet
Ein Team der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) untersuchte im Rahmen einer Neubeschreibung die Überreste des Langhalssauriers Patagosaurus fariasi (175 Mio Jahre) aus Argentinien.
08.07.2021
Physiologie | Evolution | Vogelkunde
Singvögel mögen es süß
Der Mensch erkennt ohne Probleme süß schmeckende Lebensmittel, doch vielen fleischfressenden Tieren fehlt diese Fähigkeit: Ob Vögel als Nachfahren fleischfressender Dinosaurier Süßes erkennen, war bislang unklar.
30.06.2021
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Auch Affen lernen zu kommunizieren
Sprache zeichnet uns Menschen aus, wir lernen sie durch Erfahrung und soziale Interaktionen.
16.06.2021
Insektenkunde | Entwicklungsbiologie
Steinfliegen: Jugend beeinflusst Erwachsenenleben
Die Metamorphose führt bei Insekten meist zu völlig verschieden aussehenden Larven- und Erwachsenenstadien: Schmetterlinge unterscheiden sich etwa drastisch von ihren Jungstadien, den Raupen.
02.06.2021
Genetik | Neurobiologie | Säugetierkunde
Menschen-Gen macht Mäuse schlauer
Ein Gen, das nur beim Menschen vorkommt, führt bei Mäusen zu einem größeren Gehirn, erhöhter Flexibilität des Gedächtnisses und weniger Ängstlichkeit.
25.05.2021
Ethologie | Insektenkunde | Bioinformatik
Stechen oder nicht stechen?
Forschende aus Konstanz und Innsbruck deckten auf, wie Honigbienen ihre kollektive Verteidigung als Reaktion auf Fressfeinde organisieren.
25.05.2021
Evolution | Insektenkunde
Evolutionsgeschichte der Roten Waldameisen
Senckenberg-Wissenschaftler Bernhard Seifert hat in einer vier Jahrzehnte andauernden Forschungsarbeit die Systematik der Roten Waldameisengruppe Formica rufa entschlüsselt.
18.05.2021
Genetik | Parasitologie | Insektenkunde
Sozialparasitäre Lebensweise bei Ameisen
Ein internationales Forscherteam konnte zeigen, dass eine sozialparasitäre Lebensweise von Ameisen nicht nur zu einer Veränderung äußerlicher Merkmale, sondern auch zu einem Genverlust bei den Arten führt.
18.05.2021
Anthropologie | Paläontologie | Evolution | Säugetierkunde
Wüstenbildung trieb Säugetiere aus Eurasien nach Afrika
Die Entstehung von Wüsten auf der Arabischen Halbinsel hatte in den vergangenen Jahrmillionen entscheidende Auswirkungen auf die Wanderungsbewegungen und Evolution großer Säugetiere und unserer menschlichen Vorfahren.
11.05.2021
Genetik | Evolution | Immunologie
Neue Erkenntnisse über die Evolution des Immunsystems
Der menschliche Körper verfügt, wie alle anderen Lebewesen auch, über ein sogenanntes angeborenes Immunsystem.
03.05.2021
Ethologie | Evolution
Verhaltensänderungen beim Eis-Essen
Wie Lernen und Evolution zusammenhängen, erforschen die Verhaltenswissenschaften seit über 100 Jahren.
23.04.2021
Taxonomie | Meeresbiologie
Erstbeschreibung eines neuen Kraken ohne Skalpell
Ein Evolutionsbiologe aus Bonn holte im Nordpazifik aus über 4.
21.04.2021
Klimawandel | Neobiota
Schlange überquert die Alpen
Ein Forschungsteam hat das Auftreten der Italienischen Barrenringelnatter in Bayern untersucht.
13.04.2021
Anthropologie | Entwicklungsbiologie
Evolution der menschlichen Geburtsprobleme
Im Gegensatz zu den meisten anderen Primaten sind menschliche Neugeborene im Vergleich zur Breite des mütterlichen Geburtskanals sehr groß, was zu einem hohen Risiko sowohl für das Baby als auch die Mutter werden kann.
22.03.2021
Ethologie | Vogelkunde
Wanderungen österreichischer Mönchsgrasmücken enträtselt
Die Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla) ist in Europa eine der häufigsten Singvogelarten und in ihrem Verbreitungsgebiet zeigen die kleinen Vögel eine Vielzahl an unterschiedlichen Wanderungsstrategien.
16.03.2021
Genetik | Paläontologie | Evolution
Auf der Suche nach einer Zeitmaschine der Evolution
Ein interdisziplinäres Team hat Erkenntnisse aus den Gebieten der prähistorischen DNA, evolutionären Genomik und Geologie zusammengeführt.
12.03.2021
Evolution | Biochemie | Bioinformatik
Evolution formt Struktur und Funktion eines Proteins in Fliegen
Gemeinsam mit Kollegen aus den USA und Australien haben Bioinformatiker der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster wichtige Aspekte der Evolutionsgeschichte analysiert.
23.02.2021
Mikrobiologie | Evolution
Vom Beginn einer evolutionären Erfolgsstory
Unser Planet war bereits lange von Mikroorganismen besiedelt, bevor komplexere Lebewesen erstmals entstanden und sich nach und nach zur heute lebenden Tier- und Pflanzenwelt entwickelten.
18.02.2021
Evolution | Biochemie
Origin of Life - Begann die Darwin’sche Evolution schon, bevor es Leben gab?
Ehe Leben auf der Erde entstand, gab es vor allem eines: Chaos.
09.02.2021
Biodiversität | Insektenkunde
Ökologische Interaktion als Treiber der Evolution
Ein internationales Forscherteam hat in einer aktuellen Studie die Entstehung der Mega-Diversität pflanzenfressender Insekten untersucht.
25.01.2021
Genetik | Evolution | Biochemie
Kälteschutz für Zellmembranen
Ein Team um die Pflanzenbiologen Prof.
25.01.2021
Anatomie | Evolution | Säugetierkunde
Der Giraffenhals: Neues über eine Ikone der Evolution
Die Analyse digitalisierter Sammlungsobjekte konnte eine alte Hypothese bestätigen: Die Giraffe ging einen Sonderweg in der Evolution.
22.01.2021
Ethologie | Primatologie
Befreundete Schimpansen kämpfen gemeinsam gegen Rivalen
Menschen kooperieren in großen Gruppen miteinander, um Territorien zu verteidigen oder Krieg zu führen. Doch was liegt der Evolution dieser Art von Kooperation zugrunde?
14.01.2021
Ökologie | Biochemie
Wie Pflanzen Abwehrgifte bilden ohne sich selbst zu schaden
In einer neuen Studie klären Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Münster die Biosynthese und genaue Wirkungsweise von Diterpen-Glykosiden in wilden Tabakpflanzen auf.
17.12.2020
Paläontologie | Evolution | Säugetierkunde
Evolution der Hirsche: Regelmäßiger Geweihzyklus ist älter als bisher gedacht
Eine neue Studie gibt Einblick in die frühe Evolution des Geweihzyklus bei Hirschen (Cervidae).
18.11.2020
Evolution | Fischkunde
Explosive Artbildung bei Buntbarschen im Tanganjikasee
Der afrikanische Tanganjikasee ist ein Schauplatz, an dem die Evolution beeindruckendes geleistet hat: Buntbarsche kommen dort in aussergewöhnlicher Artenvielfalt vor.
18.11.2020
Paläontologie | Evolution
Evolution: Entwicklung isolierter Lebewesen
Paläontologen haben einen neuen Beleg für parallele Evolutionen geliefert: Conodonten – frühe Wirbeltiere aus der Zeit des Perm – haben sich in nahezu identischer Weise an neue Lebensräume angepasst, obwohl sie geografisch voneinander getrennt lebten.
18.11.2020
Paläontologie
Evolution der Langhalssaurier: Klimaerwärmung als Motor
Ein internationales Paläontologen-Team, findet Belege für einen raschen Klimawandel vor 180 Millionen Jahren als Ursache für die Ausbreitung der weithin bekannten Langhalssaurier (Sauropoden).
13.11.2020
Evolution | Insektenkunde
Evolution live: Neues für die Käfer-Bibliothek
Forscher der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) haben in einer aktuellen Studie genetische Kennsequenzen von rund 600 Laufkäfern (Carabidae) analysiert.
11.11.2020
Genetik | Evolution | Biochemie
Wie sich Organfunktionen im Laufe der Evolution herausgebildet haben
Grundlegende neue Erkenntnisse zur Evolution und Steuerung der Genexpression in Säugetierorganen hat eine große Vergleichsstudie erbracht, die Molekularbiologen der Universität Heidelberg durchgeführt haben.
11.11.2020
Taxonomie | Primatologie
Der Popa-Langur: ein neu entdeckter Affe aus Asien
Erbgutanalysen, unter anderem an hundert Jahre altem Museumsexemplar, erlauben Einblick in die Evolutionsgeschichte der Haubenlanguren.
09.11.2020
Evolution
Biologische Artbildung mit Zwischenstufen
Der Prozess der Aufspaltung einer Art in zwei neue Arten fasziniert die Biologie seit Jahrhunderten.
04.11.2020
Ethologie | Vogelkunde
Vielfalt im Zugverhalten der Mönchsgrasmücken
Durch eine groß angelegte Studie mit so genannten Geolokatoren konnten Forscherinnen und Forscher unter der Leitung von Miriam Liedvogel vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön einige Rätsel um das Phänomen des Vogelzugs der Mönchsgrasmücke aufdecken.
28.10.2020
Genetik | Evolution
Antwort auf Darwins Frage: Wie und wie schnell entstehen neue Arten?
In einem „Nature“-Artikel beantwortet der Evolutionsbiologe Axel Meyer von der Universität Konstanz mit Hilfe der Analyse von fast 500 Genomen Fragen zur genetischen Basis von Anpassungen, Unterschieden zwischen Arten und den Mechanismen der Artenbildung.
27.10.2020
Klimawandel | Vogelkunde
Klima bestimmt den Hinflug, aber nicht die Rückkehr von Zugvögeln
Warum nehmen Zugvögel die Strapazen eines mitunter langen Fluges auf sich?
22.10.2020
Botanik | Ökologie
Das Rätsel tropischer Baumartenvielfalt
In einem neuen Übersichtsartikel in der Fachzeitschrift Trends in Ecology and Evolution empfehlen Forscher*innen der Universität Regensburg und der Nationalen Universität Singapur eine vorsichtigere Einschätzung der sog.
16.10.2020
Evolution | Biochemie
Chemische Evolution - Am Anfang war der Zucker
Der Ursprung allen Lebens liegt in organischen Molekülen. Doch wie sind diese aus anorganischen Stoffen entstanden?
12.10.2020
Botanik | Genetik
Ein Gen, das für schlanke Gersten-Ähren sorgt
Blütenstände von Gräsern haben häufig sehr unterschiedliche Formen.
08.10.2020
Morphologie | Paläontologie
Forscher rekonstruieren Käfer aus der Kreidezeit
Ein internationales Forscherteam hat vier neu gefundene Exemplare der fossilen Käfer Mysteriomorphidae mithilfe der Computertomographie untersucht und weitestgehend rekonstruieren können.
06.10.2020
Botanik | Genetik | Ökologie | Evolution
Evolution in Aktion: Neue Pflanzenart in den Schweizer Alpen
space Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung Universität Zürich, Rita Ziegler, 06.
28.09.2020
Physiologie | Neurobiologie
Was unser Gehirn formt: Jedes Netzwerk hat seinen Platz im Gehirn
Bislang war unklar, warum ein Netzwerk sich dort befindet, wo es sich befindet.
24.09.2020
Anthropologie | Genetik
Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Martin Petr und Janet Kelso vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat die Y-Chromosomen-Sequenzen von drei Neandertalern und zwei Denisova-Menschen bestimmt.
23.09.2020
Morphologie | Genetik
Genomduplikationen als evolutionäre Anpassungsstrategie
Genomduplikationen spielen eine maßgebliche Rolle bei der Ausbildung von Formen und Strukturen pflanzlicher Organismen sowie ihrer Veränderungen über lange evolutionäre Zeiträume hinweg.
21.09.2020
Botanik | Paläontologie
Versteinerte Bäume im Thüringer Wald: Forscherteam entschlüsselt fossile Mikrowelten
Paläontologen des Museums für Naturkunde Chemnitz und der TU Bergakademie Freiberg führen aktuell in Manebach bei Ilmenau wissenschaftliche Grabungen durch.
18.09.2020
Ethologie | Primatologie
Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren
Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust. Ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein. Eine neue Studie des Taï-Schimpansenprojekts in der Elfenbeinküste und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig belegt nun, dass bei Schimpansen verwaiste Söhne weniger konkurrenzfähig sind und weniger eigene Nachkommen haben als solche, die weiterhin mit ihren Müttern leben. Es bleibt die Frage: Was bieten Schimpansenmütter ihren Kindern, das sie gesünder und konkurrenzfähiger macht?
15.09.2020
Ethologie | Ökologie | Primatologie
Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht.
02.09.2020
Virologie | Evolution
Viren auf Gletschern liefern Einblick in die Evolution
Ein internationales Team von Wissenschaftlern um Christopher Bellas von der Universität Innsbruck hat das Leben auf Gletscheroberflächen untersucht und stellt mit einer nun in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichten Studie bisherige Annahmen über die Evolution von Viren in Frage.
27.08.2020
Botanik | Evolution | Klimawandel
Schnelle Evolution unter Klimawandel
Team der Universität Tübingen erforscht, wie sich Pflanzen an geringere Niederschläge anpassen.
17.08.2020
Zoologie | Ethologie | Säugetierkunde
Babysprache bei Tieren
Babysprache oder "motherese" ist ein außergewöhnlicher Fall von sozialer Interaktion zwischen Eltern und Kind und spielt eine entscheidende Rolle beim Spracherwerb von Kleinkindern.
17.08.2020
Physiologie | Ökologie | Evolution | Insektenkunde
Macht das Stadtleben Hummeln größer?
Treiben Städte die Evolution von Hummeln voran?
06.08.2020
Genetik | Evolution
Evolutionäres Geheimnis um „lebendes Fossil“ gelüftet
Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftler*innen das Genom der Brückenechse entschlüsselt.
04.08.2020
Morphologie | Paläontologie | Evolution | Fischkunde
Zwischen Hai und Rochen: Der evolutionäre Vorteil der Meerengel
Meerengel sind Haifische, gleichen mit ihrem eigentümlich flachen Körper aber eher Rochen.
14.07.2020
Anthropologie | Paläontologie | Säugetierkunde
Unabhängig seit 6000 Jahren
Forschende des Senckenberg Centers for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren heutiger Hauskatzen untersucht.
24.06.2020
Ökologie | Evolution | Insektenkunde
Stammesgeschichte europäischer Tagfalter
Ein deutsch-schwedisches Team hat, unter Federführung des Senckenberg-Wissenschaftlers Martin Wiemers, erstmalig die Stammesgeschichte sämtlicher Tagfalterarten Europas aufgeklärt.
22.06.2020
Anthropologie | Zoologie | Virologie
Wie sich Corona-Maßnahmen auf Tiere auswirken
Um die Ausbreitung der COVID-19 Pandemie zu stoppen, haben viele Länder die Bewegungsfreiheit ihrer Bevölkerung eingeschränkt.
22.06.2020
Taxonomie | Ökologie | Amphibien- und Reptilienkunde
Angola: Regenwald in Gefahr
Wissenschaftler*innen haben mit Forschenden aus Angola und Deutschland die erste umfassende Erfassung der Amphibien- und Reptilienwelt in den Bergketten der angolanischen Uíge-Provinz vorgenommen.
18.06.2020
Anthropologie | Genetik | Paläontologie
Neandertalergene in der Petrischale
Protokolle zur Umwandlung von pluripotenten Stammzellen (iPSC) in Organoide, Mini-Organe, ermöglichen es Forschern Entwicklungsprozesse in verschiedenen Organen zu untersuchen und den Zusammenhang zwischen Genen und der Herausbildung von Gewebe zu entschlüsseln – insbesondere bei Organen, bei denen kein Primärgewebe zur Verfügung steht.
18.06.2020
Paläontologie | Evolution | Amphibien- und Reptilienkunde
Ausgestorbener Krokodilverwandter: Übergang vom Land ins Wasser
Der Baum des Lebens ist reich an Arten, die vom Wasser aufs Land übergegangen sind.
18.06.2020
Ethologie | Evolution | Video
Die Änderung eines Paarungssignals führt zur Evolution neuer Taufliegenarten
Bei verschiedenen Populationen der Taufliege Drosophila mojavensis stellt ein nicht mehr gebildetes männliches Sexualpheromon einen entscheidenden Mechanismus zur Entwicklung neuer Arten dar.
17.06.2020
Anthropologie | Genetik
Ein Neandertaler aus der Tschagyrskaja-Höhle
Bisher hatten Forschende die Genome von zwei Neandertalern in einer hohen Qualität sequenziert.
17.06.2020
Evolution | Biochemie
Die Verwandtschaft der Proteine
Proteine steuern als eines der wichtigsten Biomoleküle das Leben - als Enzyme, Rezeptoren, Signal- oder Strukturmoleküle.
12.06.2020
Evolution | Biochemie
Evolution unter Tage: Entstand das Leben nicht auf, sondern unter der Erde?
Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben ihre Theorie untermauert, dass erstes Leben tief in der Erdkruste angefangen haben könnte.
08.06.2020
Botanik | Genetik
Neu identifiziertes Gen reduziert Pollenzahl von Pflanzen
Für selbstbefruchtende Pflanzen kann es vorteilhaft sein, weniger Samenzellen zu produzieren.
02.06.2020
Botanik | Genetik
Ein einzelnes Gen bestimmt das Geschlecht von Pappeln
Obwohl die meisten Pflanzenarten zwittrig sind, ist bei der Evolution vieler Baumarten und verschiedener Nutzpflanzen eine Trennung der Geschlechter (Diözie) entstanden.
02.06.2020
Physiologie | Meeresbiologie | Video
Überlebenskampf am Meeresboden
Senckenberg-Wissenschaftler Max Wisshak hat gemeinsam mit seinem Kollegen Christian Neumann vom Museum für Naturkunde in Berlin den Überlebenskampf eines Seeigels am Meeresgrund vor Spitzbergen dokumentiert.
28.05.2020
Anthropologie | Genetik
Wer waren die Kanaaniter?
Die Menschen, die in dem als Südlevante bekannten Gebiet – das heute als Israel, Jordanien, Libanon und Teile Syriens bekannt ist – um 3.
27.05.2020
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Schimpansen-Weibchen tragen zum Schutz des Territoriums bei
Beim Menschen scheinen Kriegsführung und Territorialverhalten den Männern vorbehalten zu sein.
27.05.2020
Morphologie | Evolution | Säugetierkunde
Das evolutionäre Rätsel des Säugetierohrs
Wie konnte sich das Ohr der Säugetiere – mit seinen kleinsten Knöchelchen des Skelettes – an die unterschiedlichsten Funktions- und Umweltbedingungen am Land, im Wasser und an der Luft anpassen?
26.05.2020
Anthropologie
Frauen mit Neandertal-Gen bringen mehr Kinder zur Welt
Eine von drei Frauen in Europa hat den Rezeptor für Progesteron von Neandertalern geerbt - eine Genvariante, die mit erhöhter Fruchtbarkeit, weniger Blutungen zu Beginn der Schwangerschaft und weniger Fehlgeburten in Verbindung steht.
26.05.2020
Anthropologie | Entwicklungsbiologie | Primatologie
Ähnlich wie Menschen entwickeln sich Schimpansen langsam
Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben systematisch Entwicklungsmeilensteine bei freilebenden Schimpansen im Taï-Nationalpark (Elfenbeinküste) untersucht.
25.05.2020
Ethologie | Video | Primatologie
Kulturelle Vielfalt bei Schimpansen
Bisher ging man davon aus, dass das Angeln von Termiten bei Schimpansen nur in zwei Formen vorkommt und mithilfe eines oder mehrerer Werkzeuge durchgeführt wird, um aus oberirdisch oder unterirdisch gelegenen Bauten Termiten zu holen.
14.05.2020
Ethologie | Paläontologie | Neurobiologie | Amphibien- und Reptilienkunde
Rechts vor Links schon bei Urzeit-Reptilien
Ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Mark MacDougall vom Museum für Naturkunde Berlin und Robert Reisz von der University of Toronto untersuchte den Zahnabrieb bei einem fossilen Reptil.
14.05.2020
Botanik | Genetik | Biochemie
Wie aus einer Minze Katzenminze wurde
Katzenminze ist für ihre berauschende Wirkung auf Katzen bekannt.
11.05.2020
Taxonomie | Paläontologie | Amphibien- und Reptilienkunde
Ältester Urzeit-Salamander der Welt entdeckt
Der Ursprung der heutigen Amphibien - Frösche, Salamander und Blindwühlen - ist noch immer weitgehend rätselhaft.
04.05.2020
Ökologie | Evolution | Parasitologie | Biodiversität
Räuber helfen ihrer Beute bei Anpassung an ungewisse Zukunft
Welchen Effekt hat das Artensterben auf die Evolution der überlebenden Arten?
28.04.2020
Physiologie | Paläontologie | Amphibien- und Reptilienkunde
Konnten die ältesten Meeresreptilien ihren Schwanz abwerfen?
Ein internationales Team von Forschenden unter Leitung von Mark MacDougall vom Museum für Naturkunde Berlin, untersuchte die Schwanzanatomie von fossilen Mesosauriern, den ältesten bekannten Meeresreptilien.
23.04.2020
Anthropologie | Neurobiologie
Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
Das Sprachnetzwerk im Gehirn von Menschen hat einen früheren evolutionären Ursprung als bislang angenommen.
21.04.2020
Anthropologie | Evolution
Das menschliche Gebiss als Spiegel unserer Evolution
Wissenschaftler der Universität Tübingen ermitteln, welche Eigenschaften der Zähne zur Rekonstruktion genetischer Verwandtschaft genutzt werden können.
20.04.2020
Anthropologie | Paläontologie | Video
300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
Eiszeitmenschen aus Schöningen setzten Holzwaffen bei der Jagd auf Wasservögel und Pferde ein.
20.04.2020
Mykologie | Immunologie | Insektenkunde | Video
Aber bitte mit Sporen!
Blätter der Schwarzpappel sind besonders anfällig für den Angriff durch Schwammspinner, wenn sie von einem Pilz infiziert sind.
14.04.2020
Anthropologie | Ökologie
Neuer Forschungszweig iEcology: Was uns die Online-Welt über die natürliche Welt lehren kann
Mit Daten aus der Online-Welt neue Erkenntnisse für die Umweltforschung erhalten – das Konzept zum neuen Forschungsbereich iEcology stammt von einem internationalen Team um Ivan Jarić von der Tschechischen Akademie der Wissenschaften unter Beteiligung von Gregor Kalinkat vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB).
07.04.2020
Paläontologie | Evolution
Panzerpuzzle: Weiteres Teil der Schildkrötenevolution hinzugefügt
Der Ursprung von Schildkröten gilt als eine der am häufigsten geführten Debatten innerhalb der Evolutionsbiologie.
02.04.2020
Ökologie | Biodiversität | Insektenkunde | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Öko-Landwirtschaft bietet Heimat für 60 Prozent mehr Schmetterlingsarten
Begriffe wie „Artenschwund“ und „Insektensterben“ sind derzeit in der Gesellschaft angekommen.
30.03.2020
Genetik | Evolution
Riesiges Erbgut des Störs entschlüsselt: Lebendes Fossil mit bewegter Genomevolution
Störe lebten schon vor 300 Millionen Jahren auf der Erde und haben sich äußerlich seitdem kaum verändert.
24.03.2020
Paläontologie | Evolution | Säugetierkunde
Vor 47 Millionen Jahren schrumpften kleine Pferde, große Tapire legten noch zu
Wissenschaftler gewinnen anhand von Fossilien aus dem Geiseltal bei Halle Einblick in die Evolution der frühen Säugetiere.
16.03.2020
Botanik | Genetik | Evolution
Ertragreichere Kulturpflanzen dank Genen von uralten Hornmoosen
Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Zürich und des Boyce Thompson Institute hat erstmals das Genom mehrerer Hornmoose analysiert, was neue Einblicke in die Evolution der frühesten Landpflanzen eröffnet.
04.03.2020
Evolution | Biochemie
Wasserstoff-Energie stand am Anfang des Lebens
Ein internationales Forschungsteam aus Deutschland, Frankreich und Japan unter Federführung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) meldet Fortschritte bei der Frage, wie das Leben entstand.
26.02.2020
Physiologie | Evolution | Primatologie
Farbensehen bei Primaten mit dem Vorkommen farbiger Palmfrüchte verknüpft
Die Entwicklung des Farbensehens könnte eng mit der Verfügbarkeit von Nahrung verbunden sein.
25.02.2020
Anthropologie | Genetik
Jede Mittelmeerinsel hat eigenes genetisches Muster
Schon vor der Zeit der mediterranen Seefahrerzivilisationen gab es prähistorische Wanderungen aus Afrika, Asien und Europa auf die Mittelmeerinseln.
20.02.2020
Taxonomie | Paläontologie | Amphibien- und Reptilienkunde
Neuer Zwergsaurier aus der Frühzeit der Reptilien entdeckt
Wissenschaftliche Grabungen haben bei Vellberg in Baden-Württemberg einen neuen Saurier ans Tageslicht gebracht.
17.02.2020
Anthropologie | Anatomie | Paläontologie
Die Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere rekonstruieren
Aus prähistorischer Zeit liegen bisher nur wenig gesicherte Erkenntnisse über die Ernährung der damaligen Tiere und Menschen vor.
13.02.2020
Physiologie | Biochemie | Insektenkunde
Dem Duft der Bienenkönigin auf der Spur: Erstmals Königinnenpheromon bei primitiven eusozialen Bienen identifiziert
Im Bienenstaat herrschen typischerweise ein strenges Kastenwesen und reproduktive Arbeitsteilung.
05.02.2020
Insektenkunde | Neobiota
Studie zeigt: Asiatische Hornisse erreicht Hamburg
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) hat Hamburg erreicht.
23.01.2020
Genetik | Evolution | Insektenkunde
Forscher rekonstruieren 500 Millionen Jahre der Insektenevolution
Durch eine Vielzahl von Anpassungen haben Arthropoden, zu denen neben den Insekten auch Spinnen oder Krebstiere gehören, alle wichtigen Ökosysteme der Erde erobert und nehmen eine wichtige Rolle für das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten ein. Doch was sind die genetischen Grundlagen für diesen evolutionären Erfolg?
20.01.2020
Genetik | Paläontologie | Evolution
Weichtier-Chaos aufgeräumt: Die frühe Evolution der Mollusken
Weichtiere (Mollusken) sind stammesgeschichtlich älter als gedacht - und Muscheln und Schnecken doch nicht so nahe miteinander verwandt.
16.01.2020
Genetik | Klimawandel | Biodiversität
Erbgut liefert schnellere Vorhersage zu Gewinnern und Verlierern des Klimawandels
Forschende des Senckenberg und des LOEWE-Zentrums für Translationale Biodiversitätsgenomik wollen mit einem neuen Forschungsansatz schneller und für eine größere Anzahl an Arten vorhersagen, welche Tiere und Pflanzen es schaffen können, sich an den Klimawandel anzupassen und welche nicht.
07.01.2020
Ökologie | Insektenkunde
Gemeinsam für den Insektenschutz
Senckenberg-Wissenschaftlerin Viola Clausnitzer hat gemeinsam mit zahlreichen internationalen Forschenden einen Aktionsplan zur Rettung der Insekten formuliert.
06.01.2020
Zytologie | Genetik | Evolution | Neurobiologie
Krebsartiger Stoffwechsel und die Evolution der menschlichen Gehirngröße
Wirkungsmechanismus des menschenspezifischen Gens für Hirngröße entschlüsselt.
11.12.2019
Paläontologie | Evolution
Experimente der Evolution: Neuer Raubdinosaurier aus Patagonien
Der SNSB-Paläontologe Oliver Rauhut hat in Patagonien einen bisher unbekannten Raubdinosaurier (Asfaltoventor vialidadi) aus der mittleren Jurazeit (ca.
09.12.2019
Ökologie | Klimawandel
Wie ganze Ökosysteme langfristig auf die Erderwärmung reagieren
Ein internationales Team unter Beteiligung des Ökologen Andreas Richter von der Universität Wien untersuchte in einem einzigartigen Experiment die Reaktionen des subarktischen Graslands auf mehr als 50 Jahre Erwärmung.
06.12.2019
Botanik | Genetik | Klimawandel | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Gene gegen die Trockenheit
Der Klimawandel führt zu immer intensiveren Dürreperioden in Europa.
06.12.2019
Genetik | Taxonomie | Insektenkunde
Der Stammbaum der Käfer steht
Die Käfer haben auf der Erde eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben.
05.12.2019
Botanik | Evolution
Wie sich Blüten an ihre Bestäuber anpassen
Die ersten Blütenpflanzen sind bereits vor mehr als 140 Millionen Jahren in der Kreidezeit entstanden.
29.11.2019
Genetik
Wiener Forscherteam sorgt für „Feinschliff“ der Genschere CRISPR/Cas9
Forscher aus dem Labor von Ulrich Elling am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – haben in Kollaboration mit den Vienna BioCenter Core Facilities eine revolutionäre Technologie namens "CRISPR-Switch" entwickelt, die es nun ermöglicht, die CRISPR-Technik noch präziser anzuwenden.
29.11.2019
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
Menschen stehen oft vor der Wahl, ob sie zum Allgemeinwohl beitragen oder sich egoistisch verhalten und andere sich verausgaben lassen möchten.
29.10.2019
Primatologie
Leipziger Primatenforschende initiieren weltweite Zusammenarbeit
Um evolutionäre Fragestellungen zu erforschen, benötigen Wissenschaftler möglichst große und vielseitige Stichproben.
24.10.2019
Genetik | Taxonomie | Amphibien- und Reptilienkunde
Ausgestorbene Krim-Eidechse war Italiener / 120-jähriges Sammlungsstück anhand mitochondrialer DNA entlarvt
Senckenberg-Forscher haben gemeinsam mit einem ukrainischen Kollegen das 120 Jahre alte Sammlungsstück einer Krim-Eidechse untersucht.
23.10.2019
Botanik | Genetik | Evolution
Zeitreise durch die Evolution der Landpflanzen
Ein internationales Forschungskonsortium mit Jenaer Beteiligung legt Daten zur Evolution des Pflanzenreichs vor.
23.10.2019
Evolution | Insektenkunde | Bioinformatik
Von Nachtfalterohren und Fledermäusen - Internationales Forscherteam beleuchtet die Evolution der Schmetterlinge neu
Der größte jemals von einem internationalen Expertenteam genutzte Datensatz zur Analyse der Evolution der Tag- und Nachtfalter erbrachte ein völlig überraschendes Ergebnis.
21.10.2019
Land-, Forst- und Viehwirtschaft | Primatologie
Makaken können durch das Jagen von Ratten Palmölproduktion nachhaltiger und effizienter machen
Der Südliche Schweinsaffe hat in Malaysia keinen sonderlich guten Ruf und gilt gemeinhin als Plantagenschädling.
15.10.2019
Morphologie | Neurobiologie
Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
Das Gehirn des Menschen ist ungefähr dreimal so gross wie dasjenige eines Menschenaffen.
02.10.2019
Genetik | Evolution
Neue Erkenntnisse zur genomischen Signatur der Koevolution
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Limnologen der Universität Konstanz weist nach, dass rapide genomische Veränderungen bei antagonistischen Spezies-Interaktionen durch wechselseitige Auswirkungen von Ökologie und Evolution bestimmt werden.
02.10.2019
Anatomie | Paläontologie | Evolution | Fischkunde
Fossiler Fisch gibt neue Einsichten in die Evolution
Experiment der Natur nach Massen-Artensterben der Kreidezeit.
24.09.2019
Evolution | Immunologie | Biochemie
Evolutionsexperiment: Spezifische Immunabwehr von Käfern passt sich Bakterien an
Das Gedächtnis des Immunsystems ist in der Lage, ein fremdes Protein, mit dem der Organismus schon einmal in Kontakt gekommen ist, von einem anderen zu unterscheiden und mit einem entsprechenden Antikörper zu reagieren.
24.09.2019
Evolution | Biochemie
Kristallwachstumskinetik und Evolution - Neue Erkenntnisse über die Biomineralisation in Muschelschalen
Die Arbeitsgruppe von Dr.
23.09.2019
Physiologie | Ethologie | Biochemie
Männliche Weißbüschelaffen riechen Fruchtbarkeit von Weibchen
Forscher der Universität Leipzig und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie haben herausgefunden, dass männliche Weißbüschelaffen die fruchtbare (fertile) Phase von Weibchen durch Unterschiede in deren Körpergeruch erkennen.
13.09.2019
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Dank Sex mehr Kooperation
Um die Ursprünge menschlicher Sozialität zu verstehen, ist auch die Erforschung des Sozialverhaltens unserer nächsten Verwandten, der Bonobos und Schimpansen, wichtig.
12.09.2019
Ethologie | Primatologie
Weggehen oder dableiben?
Wenn sich für den Silberrücken einer Gorillagruppe das Ende seiner Fortpflanzungszeit nähert, stehen die Weibchen vor einem Dilemma.
09.09.2019
Ökologie | Paläontologie | Säugetierkunde
Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!
Ein internationales Team hat unter Beteiligung von Hervé Bocherens vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen die Auswirkungen der holozänen Umweltveränderungen in Europa auf die großen Pflanzenfresser Wisent, Elch und Auerochse untersucht.
02.09.2019
Evolution | Toxikologie | Biochemie
Die einzigartigen Gifte der Hundertfüßer
Internationales Forscherteam untersucht Giftevolution in altertümlichen Gliedertieren – Giftproteine bergen Potenzial für pharmakologische und agrochemische Anwendungen.
02.09.2019
Anthropologie | Physiologie
Dem Chip das Sehen beibringen
Organs-on-a-Chip haben das Potenzial, die Arzneimittelentwicklung zu revolutionieren.
28.08.2019
Evolution | Biochemie
Frühes Leben auf der Erde durch Enzym limitiert
In der frühen Erdgeschichte blieb der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre für rund zwei Milliarden Jahre lang so niedrig, dass sich kein Leben an Land entwickeln konnte.
22.08.2019
Evolution | Neurobiologie | Biochemie
Der Evolution des Sehvermögens auf der Spur
Die Funktion des visuellen Fotopigments Rhodopsin und wie es das Sehen ermöglicht, ist gut erforscht.
14.08.2019
Evolution | Biochemie
Schnelle Evolution: Neue Erkenntnisse zu ihren molekularen Mechanismen
Konstanzer Evolutionsbiologen analysieren die Rolle von microRNAs in der Entstehung neuer Arten.
14.08.2019
Zytologie | Genetik
Crispr-Methode revolutioniert
Forschende der ETH Zürich entwickelten die bekannte Crispr/Cas-Methode weiter.
08.08.2019
Anthropologie
Ein Verbündeter im Klassenkampf
Wissenschaftshistoriker der Universität Jena veröffentlichen Aufsätze zur Haeckel-Rezeption in der DDR.
06.08.2019
Physiologie | Ethologie | Primatologie
Gorillas als Nussknacker
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Washington University in St.
02.08.2019
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen
Wie beeinflussen beispielsweise ein großer Aktionsradius und ein Wegesystem wie Menschen zum Ziel gelangen?
02.08.2019
Physiologie | Evolution
Als die Pflanzenwurzel lernte, der Schwerkraft zu folgen
Forscherinnen und Forscher am IST Austria identifizieren zentrale Evolutionsschritte von Schwerkraft-orientiertem Wurzelwachstum.
31.07.2019
Ethologie | Neurobiologie
Naturkundemuseum Berlin erforscht Kommunikation und Verhalten der Fledermäuse
Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Functional Ecology veröffentlicht wurde, beschreibt die positive Beziehung zwischen sozialer Interaktion und Lautäußerungen bei Fledermäusen.
29.07.2019
Evolution | Biochemie
Origin of Life: Zwischen Luft und Wasser
Kleine Gasblasen in porösem Gestein rund um heiße Quellen haben für die Entstehung des Lebens vermutlich eine wichtige Rolle gespielt.
25.07.2019
Toxikologie | Insektenkunde | Bioinformatik
Das nützliche Gift der Fliegen
Erstmals „Big Data“-Untersuchung der Evolution von Raubfliegengiften.
24.07.2019
Anthropologie | Ethologie
Im Regenwald den Weg finden
Wie finden Menschen im dichten Regenwald, wo die Sicht durch Vegetation stark eingeschränkt ist, Nahrung oder den Weg nach Hause, ohne Karte, Kompass oder Smartphone?
16.07.2019
Immunologie | Insektenkunde | Primatologie
Fliegen verbreiten Krankheiten möglicherweise auch unter Affen
Auf der ganzen Welt haben Menschen ein ungutes Gefühl dabei, wenn Fliegen sich beim Sommerpicknick auf ihren Speisen niederlassen.
15.07.2019
Paläontologie | Evolution
Buntbarsche im Riftvalley - Neues Licht auf Cichliden-Evolution in Afrika
Ein interdisziplinäres Team unter dem Dach des GeoBio-Centers der LMU entwickelt einen integrativen Ansatz, um fossile Buntbarsche zu klassifizieren.
15.07.2019
Ethologie
Kindstötung auch durch Säugetier-Mütter
Im Wettbewerb um Nahrung, Partner und andere Ressourcen töten Säugetiere im Extremfall die Nachkommen von Rivalen.
04.07.2019
Genetik | Neurobiologie | Fischkunde
Neutrale Evolution prägt Lebenserwartung und Alterung
Die kurze Lebensdauer bei afrikanischen Killifischen beruht auf dem Fehlen einer starken Selektion gegen schädliche Mutationen.
02.07.2019
Ethologie
Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen
Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben im Kongobecken erstmals Bonobos dabei beobachtet, wie sie in den Sümpfen nach jodreichen Wasserpflanzen suchen und diese verzehren.
20.06.2019
Mikrobiologie
Zufall oder Masterplan?
Gemeinsame Pressemitteilung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie Plön.
17.06.2019
Physiologie | Evolution | Vogelkunde
Wichtiger Schritt der Evolution entdeckt: Körperwärme ohne Muskelzittern
Die eigene Körpertemperatur unabhängig von der Außentemperatur regulieren zu können, war ein wichtiger Schritt in der Evolution vieler Säugetiere und Vögel.
12.06.2019
Anthropologie
„Die Ära des Menschen und seiner Zivilisation“
Team von Wissenschaftshistorikern der Friedrich-Schiller-Universität Jena spürt den Ideengeber für die Bezeichnung „anthropozoisches Zeitalter“ (heute Anthropozän) auf.
31.05.2019
Genetik | Neurobiologie
Schmerzfrei dank Evolution
Afrikanische Mulle sind gegen viele Schmerzen unempfindlich.
27.05.2019
Anthropologie | Ethologie | Evolution
Wie Sprache entstanden ist: Erst verstehen, dann reden
Warnrufe der Grünmeerkatzen erlauben Rückschlüsse auf die Evolution von Sprache.
23.05.2019
Ethologie | Primatologie
Schildkröten auf dem Speiseplan
Ein internationales Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Universität Osnabrück hat im Loango Nationalpark, Gabun, erstmalig freilebende Schimpansen beim Verzehr von Schildkröten beobachtet.
20.05.2019
Ethologie | Primatologie
Bonobo Mütter verhelfen ihren Söhnen zu mehr Nachwuchs
Bei vielen sozialen Tierarten teilen sich Individuen die Aufgaben der Kindererziehung, doch neue Forschungsergebnisse aus dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig zeigen, dass Bonobo-Mütter sogar noch einen Schritt weitergehen, indem sie Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass ihre Söhne Väter werden.
20.05.2019
Paläontologie | Evolution | Fischkunde
3D-Technologie ermöglicht Blick in die Vergangenheit
Studie identifiziert Fischarten anhand vier Millionen Jahre alter Karpfenzähne ‒ Modell zur Evolution der Biodiversität bei Süßwasserfischen.
16.05.2019
Evolution
Bettgenosse gesucht: Wer war der erste Wirt der Bettwanzen?
Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der kooperativen Leitung des TUD Biologen Prof.
09.05.2019
Genetik | Neurobiologie | Meeresbiologie | Fischkunde
Neuartige Form des Sehens bei Tiefseefischen entdeckt
In der Tiefsee leben Fische, die in fast absoluter Dunkelheit Licht verschiedener Wellenlängen sehen können.
08.05.2019
Genetik | Evolution
nternationale Studie zeigt Abstammung und genetische Vielfalt des Brotweizens auf
Schon seit der Landwirtschaftlichen Revolution vor ca.
30.04.2019
Evolution
Schneeweißchen und Rosenrot: Zwei Margeriten-Gattungen auf unterschiedlichen evolutionären Wegen
Die Entstehung neuer Arten durch Vervielfachung des Chromosomensatzes (Polyploidisierung) ist ein wichtiger evolutionärer Baustein für die pflanzliche Biodiversität auf unserer Erde.
11.04.2019
Evolution | Insektenkunde
Zusammenspiel von Nütz- und Schädling beeinflusst die Pflanzenevolution
Wird Rübsenkohl von Hummeln bestäubt, führt dies zur Evolution von attraktiveren Blüten.
10.04.2019
Physiologie
Auffällige Affen haben kleine Hoden
Gut bestückt oder gut geschmückt, aber beides geht nicht.
08.04.2019
Anatomie | Taxonomie | Paläontologie
Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team eine weitere fossile Menschenaffenart in der Senckenberg Hominiden-Sammlung nachgewiesen.
05.04.2019
Ethologie | Primatologie
Soziale Unsicherheit stresst auch Schimpansen
Forscherinnen und Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig beobachteten im Taï-Nationalpark (Elfenbeinküste) das Verhalten männlicher Schimpansen in Perioden des verstärkten Konkurrenzkampfes unter den Männchen und sammelten Urinproben der Tiere, um ihren Cortisol-Spiegel zu messen und so ihr Stressniveau zu bestimmen.
02.04.2019
Taxonomie | Insektenkunde
Knallbunt: Neue Riesenstabschrecken in Madagaskar entdeckt
Wissenschaftler der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) und der Universität Göttingen haben zwei neue Riesenstabschrecken entdeckt, die mit über 20 Zentimeter Körperlänge zu den größten Insekten Madagaskars gehören.
01.04.2019
Mikrobiologie | Genetik
Erstes komplett am Computer erzeugtes Bakterien-Genom
ETH-Wissenschaftler entwickelten eine neue Methode, welche die Herstellung von grossen DNA-Molekülen mit vielen hundert Genen enorm vereinfacht.
27.03.2019
Zoologie | Ökologie
Künstliches Licht und Baumbestand beeinflussen die Aktivität von Fledermäusen in der Stadt
Eine neue Studie unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) hat untersucht, welchen Effekt Straßenbeleuchtung, die ultraviolettes Licht (UV) ausstrahlt, und jene, deren Licht keinen UV-Anteil aufweist, auf die Aktivität von Fledermäusen in Berlin hat und ob eine hohe Baumdichte eventuelle negative Folgen des Lichts abmildern kann.
26.03.2019
Botanik | Genetik
Erbgut der Entengrütze: Niedrige Mutationsrate trägt zu geringer genetischer Vielfalt bei
Neue Fakten über eine kleine Pflanze: Forscher der Universität Münster und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben herausgefunden, warum die Entengrützen-Art Vielwurzelige Teichlinse eine geringe genetische Vielfalt trotz großer Populationsgröße aufweist: Eine niedrige Mutationsrate trägt hierzu bei.
25.03.2019
Paläontologie | Evolution | Vogelkunde
Hören wie ein Dinosaurier
Krokodile benutzen genau wie Vögel neuronale Karten, um die Richtung von Geräuschen zu orten.
21.03.2019
Anthropologie
Detektivarbeit im afrikanischen Grabenbruch
Grabenbrüche sind riesige Risse auf der Oberfläche unseres Planeten, an denen sich Kontinente zerteilen und neue Ozeane entstehen können.
14.03.2019
Ethologie
Menschenaffen reagieren auf Kamerafallen
Ein internationales Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat Videoaufzeichnungen aus Kamerafallen analysiert, die sie in den Lebensräumen der Menschenaffen in ganz Afrika aufgestellt hatten, um herauszufinden, wie die Tiere auf diese unbekannten Objekte reagieren würden.
14.03.2019
Zytologie | Genetik
Der innere Kampf der Nachtkerze - Chloroplasten veranstalten ein evolutionäres Wettrüsten
Bereits Gregor Mendel war klar, jeweils die Hälfte des Erbguts stammt von Mutter und Vater.
11.03.2019
Genetik
Genrepertoire von Quallen: aus alt mach neu
Quallen entstammen einer sehr alten tierischen Linie, die sich bereits vor rund 700 Millionen Jahren entwickelt hat.
07.03.2019
Ethologie | Primatologie
Schimpansen verlieren ihre kulturelle Vielfalt
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat untersucht, ob sich die Verhaltensdiversität von Schimpansen verringert, je stärker der Mensch in ihren Lebensraum eingreift.
06.03.2019
Physiologie | Ökologie | Primatologie
Staub beeinflusst Zahnverschleiß und Kauleistung bei Schimpansen
Vorübergehend höhere Staubanteile in der Nahrung können den Verdauungstrakt von Schimpansen belasten.
04.03.2019
Genetik | Evolution
Wie neue Arten im Meer entstehen
Wie kann eine neue Art entstehen, wenn Tiere nah beieinander leben und sich weiterhin miteinander fortpflanzen können?
26.02.2019
Botanik | Mykologie
Globalisierung der Pflanzenverbreitung durch Pflanzen-Pilz-Symbiosen
In den letzten Jahrzehnten wurden weltweit tausende Pflanzenarten durch den Menschen verschleppt, wobei Inseln besonders anfällig für solche sogenannten Neophyten sind – eine "Globalisierung der Pflanzenverbreitung" durch den zunehmenden Handel.
25.02.2019
Physiologie | Evolution | Fischkunde
Coole Anpassungen an die Kälte
Eisfische leben in einer Umgebung, die eigentlich tödlich für sie sein müsste.
25.02.2019
Botanik | Mykologie
Wie Pilze zum Filter für die Pflanzenausbreitung werden
Die Symbiose von Pflanzen und Pilzen hat einen großen Einfluss auf die weltweite Ausbreitung von Pflanzenarten.
25.02.2019
Ethologie | Primatologie
Neue Schimpansenkultur entdeckt
Unterschiedliche Kulturen, Gewohnheiten und Verhaltensmuster gibt es nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Schimpansen, einem unserer beiden nächsten lebenden Verwandten.
20.02.2019
Botanik | Ökologie
Lückenlose Weltkarte der Baumarten-Vielfalt: neues statistisches Modell füllt weiße Flächen
Von der biologischen Vielfalt (Biodiversität) unseres Planeten kennen wir an den meisten Orten nur einen kleinen Ausschnitt.
19.02.2019
Botanik | Genetik | Evolution
Gräser können sich ohne Evolution anpassen
Um sich an die Umwelt anzupassen, übernehmen Gräser bestimmte Gene von verwandten Arten – und dies auf direktem Weg von Pflanze zu Pflanze, ohne Evolution über mehrere Generationen.
11.02.2019
Mykologie | Zytologie | Evolution
Egoistische Chromosomen machen schädliche Pilze angreifbar
Kiel Evolution Center entdeckt grundlegend neue Züge in den Vererbungsmechanismen von pflanzenschädlichen Pilzen.
06.02.2019
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Kompetente Schimpansen-Nussknacker
Menschen werden häufig als überlegene Werkzeugnutzer betrachtet, die andere Menschen auf einzigartige Weise in ihren Fertigkeiten unterrichten.
30.01.2019
Genetik | Evolution | Primatologie
Wie neue Arten entstehen
Internationales Forscherteam rekonstruiert die Evolutionsgeschichte von Pavianen.
30.01.2019
Genetik | Evolution
Paviane eröffnen neue Einblicke in die Evolution des Genoms
Ein Forschungsteam der Vetmeduni Vienna untersuchte die evolutionäre Diversifizierung am Beispiel von sechs Pavian-Arten.
30.01.2019
Genetik | Evolution | Fischkunde
Ein kleiner Fisch gewährt Einblicke in die genetische Grundlage der Evolution
Eine Erbgutanalyse bei Stichlingen zeigt, dass sich isolierte Populationen in einer ähnlichen Umgebung vergleichbar entwickeln.
22.01.2019
Genetik | Evolution
Wie tickt die rote Königin?
Kiel Evolution Center liefert neue Erkenntnisse über die genetischen Grundlagen der Evolutionsdynamik.
21.01.2019
Mikrobiologie | Immunologie
Mut zu weniger Reinlichkeit - Bakterien und Co. könnten dabei helfen, Krankheiten zurückzudrängen
Gelten auf unserem Körper und in unseren Häusern die gleichen Gesetze der biologischen Vielfalt wie draußen in der Natur?
21.01.2019
Genetik | Parasitologie | Insektenkunde
Revolution im Bienenstock: Forscher entdecken Gen, das Bienen zu Sozialparasiten werden lässt
Eine kleine Veränderung im Erbgut der südafrikanischen Kapbiene macht aus den sozial organisierten Tieren kämpferische Parasiten.
08.01.2019
Genetik | Evolution
Clevere Tiere upgraden ihr Genom
Puzzlestein in der Evolution der Tintenfische entschlüsselt - Kopffüßer wie Tintenfisch, Oktopus oder Nautilus sind nicht nur bekannt für ihre einzigartigen Fähigkeiten zur Tarnung und Lösung komplexer Aufgaben, sie besitzen auch die größten Gehirne unter den wirbellosen Tieren.
21.12.2018
Paläontologie | Evolution
Paläobotaniker entdecken in Jordanien älteste Fossilien dreier Pflanzengruppen
Eine Wiege der Pflanzenevolution haben Wissenschaftler im heutigen Jordanien an der Ostküste des Toten Meeres ausgemacht.
19.12.2018
Evolution | Neurobiologie
Das Musikverständnis der Weißbüscheläffchen
Beim Sprechen und Musizieren hängen die einzelnen Worte und Noten voneinander ab.
14.11.2018
Ökologie | Insektenkunde
Insektensterben, eine schleichende Katastrophe
Wespen sind wichtige ökologische Regulatoren, sagt der Biologe Bruno Streit, Seniorprofessor für Ökologie und Evolution der Goethe-Universität, doch wer denkt schon daran, wenn sie auf dem Zwetschgenkuchen sitzen?
05.11.2018
Ökologie | Primatologie
Wissenschaftler widersprechen: Orang-Utans sind nicht mehr geworden. Besseres Monitoring gefordert
Die Orang-Utan-Populationen nehmen nach wie vor rapide ab, auch wenn die indonesische Regierung behauptet, die Lage für die Menschenaffen habe sich verbessert.
25.10.2018
Evolution
Und Evolution wiederholt sich doch: Wie die Evolution Streifen kommen und gehen lässt
Konstanzer Evolutionsbiologen um Prof.
24.10.2018
Ethologie | Primatologie
Schimpansen erschnüffeln Gruppenmitglieder und Verwandte
Primaten, uns Menschen eingeschlossen, verlassen sich normalerweise auf ihre Augen, weil sie über einen vergleichsweise schlechten Geruchssinn verfügen.
23.10.2018
Taxonomie | Paläontologie | Evolution
Neue Studie: Woher kommen Riesenschildkröten?
Die Evolution von Riesenschildkröten ist womöglich nicht so stark an Inseln gebunden, wie dies bisher angenommen wurde.
19.10.2018
Physiologie | Primatologie
Mit zunehmendem Alter ähneln Affenkinder ihren Eltern
Wir wir Menschen, so identifizieren auch Tiere nahe Verwandte unter anderem anhand ihres Erscheinungsbildes.
12.10.2018
Paläontologie
Lebten Vorfahren der Säugetiere unterirdisch?
Die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung kann Zellen und Erbsubstanz schädigen.
10.10.2018
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Freilebende Schimpansen teilen Nahrung mit ihren Freunden
Warum sollte man sein Essen mit Personen teilen, die nicht zur eigenen Familie gehören und einem keinen direkten Vorteil verschaffen?
09.10.2018
Botanik | Genetik
Gene für Blütenfarbe im Löwenmäulchen identifiziert
Evolutionäre Prozesse teilen Löwenmäulchen in zwei Farben - Studie erscheint in PNAS.
04.10.2018
Biochemie | Vogelkunde | Primatologie
Chemische Kommunikation mit „Samentaxis“: Der Duft reifer Früchte lockt Lemuren an
Auf Madagaskar sind Lemuren als Samenausbreiter gefragt.
03.10.2018
Genetik | Biochemie | Klimawandel
Fruchtfliegen kontern Klimawandel durch Stoffwechselumstellung
Evolutionäre Auswirkungen durch den Klimawandel sind derzeit ein „hot topic“ der Evolutionsforschung.
25.09.2018
Botanik | Genetik | Evolution
Genomverdoppelung treibt Evolution von Arten voran
Pflanzen, die aus zwei Arten entstanden sind, haben einen duplizierten Chromosomensatz.
13.09.2018
Mikrobiologie | Zytologie | Immunologie
Zelluläres Gedächtnis überlistet Krankheitskeime
Studie des Kiel Evolution Center belegt Wirksamkeit der sequentiellen Antibiotika-Therapie gegen den Krankheitskeim Pseudomonas aeruginosa.
10.09.2018
Anthropologie | Ethologie | Evolution | Primatologie
Früchte der gemeinsamen Arbeit für frei lebende Schimpansen
Die Vorteile aus kooperativer Jagd und dem Teilen von Fleisch gelten als grundlegende Triebfedern für die Evolution des Menschen.
29.08.2018
Evolution | Insektenkunde
Ameisen-Studie gibt Hinweis zur Evolution sozialer Insekten
Bei der Entwicklung von Königinnen und Arbeiterinnen sticht ein Gen besonders hervor.
27.08.2018
Genetik | Paläontologie
Doch nicht ganz ausgestorben – Biologen untersuchten Genom des Höhlenbären
Extinction is forever – Aussterben ist endgültig.
22.08.2018
Botanik | Genetik
Warum sich Bäume Gene „ausborgen“
Alle Tier- und Pflanzenarten sind auf genetische Vielfalt angewiesen, um sich an lebensbedrohliche Umweltänderungen anpassen zu können.
10.08.2018
Physiologie | Ökologie | Evolution | Primatologie
Harte Zeiten in der Savanne - Die Nahrung von Schimpansen ist zäher als bisher gedacht
Forschende am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben die Materialeigenschaften und Isotopensignaturen typischer Nahrungspflanzen von Schimpansen aus Regenwald und Savanne untersucht und festgestellt, dass der Selektionsdruck auf den Kauapparat bei Savannen-Schimpansen aufgrund der zäheren Kost deutlich größer zu sein scheint als bei Regenwald-Schimpansen.
02.08.2018
Mikrobiologie | Genetik | Biochemie
Wie Nährstoffe im sauerstoffarmen Meer verloren gehen
Kieler Forschungsteam beschreibt erstmals genetische und evolutionäre Mechanismen der Nitratumwandlung bei Foraminiferen.
27.07.2018
Evolution
Ist Evolution vorhersagbar
Konstanzer Biologen weisen parallele Evolution in nicaraguanischem Kratersee nach.
26.07.2018
Paläontologie | Evolution
Vegetarische Vorfahren – Neue Einsichten zur Evolution des Höhlenbären
Im Spätpleistozän (vor 125.
19.07.2018
Ethologie | Ökologie | Primatologie
Mangaben-Affen profitieren davon, dass Schimpansen und Schweine harte Nüsse knacken können
Ein internationales Forscherteam um Karline Janmaat von der Universität Amsterdam und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig beschreibt erstmals, dass sich Mangaben-Affen, Perlhühner und Eichhörnchen energiereiche Nussreste sichern, die Schimpansen und Flussschweine nach dem Nussknacken zurücklassen.
18.07.2018
Genetik | Biochemie
Neue Erkenntnisse zur Replikation
Die Fähigkeit zur Weitergabe von genetischer Information ist eine Grundvoraussetzung für das Leben.
12.07.2018
Genetik | Evolution
Algen haben Gene fürs Landleben
Das Erbgut der Armleuchteralge Chara braunii ist entschlüsselt.
12.07.2018
Botanik | Zytologie | Evolution
Feste Zellwand bereitete Landgang vor
Wie Pflanzen das Land eroberten, zeigt sich in ihren Genen: Die Erbanlagen von Armleuchteralgen enthalten zahlreiche evolutionäre Neuerungen, die es ihren Vorläufern ermöglichten, sich auf dem Trockenen breit zu machen.
09.07.2018
Ökologie | Evolution
Und Evolution wiederholt sich doch
Konstanzer Biologen um Prof.
06.07.2018
Evolution | Neurobiologie | Fischkunde
Nachtaktive Fische haben kleinere Gehirne
Ein internationales Forscherteam, darunter Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, hat herausgefunden, dass nachtaktive Fische trotz ihrer größeren Augen kleinere Gehirnareale zur Verarbeitung visueller Reize haben als tagaktive Fische.
28.06.2018
Evolution
Die Evolution des Hodens - Molekulare Rudimente lösen Rätsel um Hodenposition bei Säugetieren
Wale ohne Beine, Menschenaffen ohne lange Schwänze – im Laufe der Evolution kommt es immer wieder zum Verlust von anatomischen Merkmalen.
28.06.2018
Ethologie | Primatologie
Alpha-Männchen-Übernahme: Schimpansen verwenden neue Geste
Um effektiv miteinander zu kommunizieren, kombinieren nicht-menschliche Primaten – ähnlich wie der Mensch – Gestik, Mimik und Lautäußerungen.
28.06.2018
Botanik | Genetik | Taxonomie
Die Ananas-Familie - Genetik entschlüsselt Verwandtschaftsverhältnis der Südfrucht
Senckenberg-Wissenschaftler haben mit verschiedenen genetischen Methoden die Verwandtschaft der Ananas untersucht.
21.06.2018
Physiologie | Evolution
Selbsthaftende Gespenster
Kieler Forscher veröffentlichen umfassende evolutionsbiologische Studie über die Haftstrukturen von Stab- und Gespenstschrecken.
20.06.2018
Ethologie | Parasitologie | Vogelkunde | Fischkunde
Mit Parasiten infizierte Stichlinge beeinflussen Verhalten gesunder Artgenossen
Bestimmte Bandwürmer bringen Stichlinge dazu, sich „leichtsinnig“ zu verhalten und so eine leichtere Beute für Vögel zu werden.
20.06.2018
Ethologie | Primatologie
Gezielt zugreifen: Internationales Forscherteam untersucht intuitive Fähigkeit von Schimpansen
Jahrzehntelang nahmen Wissenschaftler an, dass statistische Fähigkeiten eng an Sprachvermögen und mathematische Erziehung gekoppelt sind.
19.06.2018
Ökologie | Biodiversität
Was die Ausbreitung von Arten in der Natur beschränkt
Ist der Himmel die Grenze?
06.06.2018
Anthropologie | Evolution | Neurobiologie | Primatologie
Brückenschlag zwischen der Kommunikation von Mensch und Tier
Kooperatives Turn-Taking wird von Forschern als einer der ältesten Mechanismen des Sprachsystems verstanden und liegt möglicherweise menschlicher und nichtmenschlicher Primatenkommunikation zugrunde.
31.05.2018
Ökologie | Primatologie
Zahl freilebender Berggorillas steigt auf mehr als 1.000
Die jüngste Zählung der vom Aussterben bedrohten Berggorillas (Gorilla beringei beringei) im Gebiet um die Virunga-Vulkane ergab eine Zahl von mindestens 604 Individuen.
23.05.2018
Ethologie | Entwicklungsbiologie | Fischkunde
Wie Fische ihre Spermien auf Erfolg trimmen
Buntbarsch-Männchen haben verschiedene Taktiken entwickelt, um sich bei der Befruchtung von Weibchen durchzusetzen.
23.05.2018
Ethologie | Evolution | Primatologie
Schimpansenrufe unterscheiden sich in Abhängigkeit vom Kontext
Aus welchen Gründen sich verschiedene Tierrufe entwickelten, die unterschiedliche Inhalte transportieren, ist eine wichtige Frage wenn es um die Sprachevolution geht.
17.05.2018
Genetik | Evolution | Biochemie
Entwicklung durch Modularität – ein urzeitliches Konstruktionsprinzip
Weichtiere wie Schnecken, Muscheln und Tintenfische, die sogenannten Mollusken, sind seit mehr als 540 Millionen Jahren eine evolutionär überaus erfolgreiche Tiergruppe.
16.05.2018
Botanik | Biochemie | Parasitologie
Begründerin lebenslanger Beziehungen ist ein schlauer Parasit - Misteln leben energiesparend
Um die Mistel ranken sich zahlreiche Mythen.
16.05.2018
Physiologie | Ökologie | Primatologie
Savannen-Schimpansen leiden unter Hitze-Stress
Als der Mensch im Laufe seiner Evolution offenere und heißere Regionen besiedelte, musste er sich an die neuen Umweltbedingungen anpassen und möglicherweise Schutz vor Überhitzung und eine effizientere Nahrungsverwertung entwickeln.
07.05.2018
Evolution | Biochemie
Was der Stoffwechsel über den Ursprung des Lebens verrät
Kieler Botanikerin schlägt neue Theorie zur gleichzeitigen Evolution gegenläufiger Stoffwechselvorgänge vor
Was war zuerst da, die Henne oder das Ei?
03.05.2018
Neurobiologie | Vogelkunde | Amphibien- und Reptilienkunde
Krokodile hören klassische Musik im Kernspintomografen
Was passiert im Gehirn eines Krokodils, wenn es komplexe Klänge hört?
02.05.2018
Ethologie | Parasitologie | Fischkunde
Strategien des Kuckuckswelses
Kuckuckskinder im Fischmaul: Biologen aus Brno (Tschechische Republik) und der Universität Konstanz weisen nach, dass „evolutionäre Erfahrung“ vor Brutparasitismus des afrikanischen Kuckuckswelses schützt.
18.04.2018
Genetik | Ökologie | Evolution | Insektenkunde
Evolution: Stadtleben hinterlässt Spuren im Erbgut von Hummeln
Hummeln, die in der Stadt leben, haben andere Gene als ihre Artgenossen auf dem Land.
05.04.2018
Genetik | Evolution | Säugetierkunde
Walverwandtschaften: Blauwal-Erbgut enthüllt Paarung über Artgrenzen hinweg
Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, der Goethe-Universität und der Universität Lund haben erstmals das komplette Erbgut des Blauwals sowie drei weiterer Furchenwalarten entziffert.
04.04.2018
Genetik | Säugetierkunde
Genetisch arm, aber gesund – die Schabrackenhyäne
Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Potsdam, des Tierparks Berlin und des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) hat erstmals die Genetik der Schabrackenhyäne untersucht.
04.04.2018
Mikrobiologie | Virologie | Evolution
Zeitreise in die Evolution von Bakteriophagen der Milchsäurebakterien
In der Molkereiwirtschaft kommen gezielt Milchsäurebakterien zum Einsatz, um die Milchsäuregärung zur Herstellung von Milchprodukten wie Käse, Joghurt oder Butter in Gang zu setzen.
21.03.2018
Meeresbiologie | Entwicklungsbiologie | Fischkunde
Ozeanversauerung: Heringe könnten von veränderter Nahrungskette profitieren
Die Larven vieler Fischarten reagieren empfindlich auf Ozeanversauerung – das konnten Studien bereits zeigen.
21.03.2018
Evolution
Haie: Zähne wie am Fließband
Zähne sind ein wesentliches Merkmal kiefertragender Wirbeltiere.
21.03.2018
Ethologie | Evolution | Insektenkunde
Wie Mopsfledermäuse Nachtfalter austricksen, die ihre Echoortungslaute hören können
Im evolutionären Wettstreit zwischen insektenfressenden Fledermäusen und ihrer Beute haben viele Nachtfalter Ohren entwickelt.
10.03.2018
Genetik | Ethologie
Forscher identifizieren genetische Basis von Raubzügen bei Ameisen
Einige Ameisenarten überfallen Wirtsarten und integrieren deren Nachkommen in ihre eigene Kolonie, um sich Vorteile zu verschaffen.
10.03.2018
Genetik | Ökologie | Klimawandel | Vogelkunde
Königspinguine müssen bald umziehen
Der Klimawandel zwingt Vögel zur Suche nach neuen Kolonien.
07.11.2016
Genetik | Evolution | Primatologie
Koboldmaki-Erbgut liefert neue Einblicke in die Evolution der Primaten
Ein Forscherteam hat das Koboldmaki-Erbgut analysiert und dabei neue Erkenntnisse über die Evolution der Primaten und springender Gene gewonnen.
13.12.2015
Genetik | Taxonomie
Forscher der Universität Hamburg klären Herkunft der Bänderschnecken-Arten
Zu der Gattung der Bänderschnecken (Cepaea) wurden bisher vier Arten gerechnet.
18.11.2015
Genetik | Ökologie
Evolutionsökologie: Hybride Artbildung ermöglichte sprunghafte Nischenerweiterung bei Wechselkröten
Wenn Tiere „aus der Art schlagen“, können sie neue ökologische Nischen erobern.
04.11.2015
Botanik | Evolution
Die verschlungene Vergangenheit unserer Wiesen-Margeriten – Evolution durch genetische Fusionen
Viele neue Pflanzenarten entstehen durch Kreuzung bzw.
15.10.2015
Biochemie
Das Baukastenprinzip von Sexuallockstoffen
Wissenschaftler untersuchten die Pheromonchemie von Motten und entdeckten einen neuen evolutionären Mechanismus.
13.02.2015
Ökologie | Paläontologie | Säugetierkunde
Wisente waren keine Waldbewohner - Heutige Schutzkonzepte müssen überarbeitet werden
Prof.
04.04.2014
Botanik | Immunologie | Parasitologie
Trickreiche Parasiten
Pflanzen haben im Lauf der Evolution „gelernt“, wie sie sich gegen Schmarotzer wehren können.
27.03.2014
Physiologie | Paläontologie
Die ersten Insekten konnten noch nicht richtig riechen
Geruchsrezeptoren in der Art moderner Insekten sind in der Evolution lange nach der Besiedelung des Festlands entstanden.
20.03.2014
Taxonomie | Paläontologie
Stabschrecken als einfallsreiche Verwandlungskünstler
Zweige sind nicht gleich Zweige.
25.06.2013
Paläontologie | Evolution
Die Ur-Biene war Europäerin
Studie zur Evolution der Honigbiene.

Die News der letzten Tage

22.06.2022
Bionik, Biotechnologie, Biophysik | Insektenkunde
Forschung mit Biss
Wie stark können Insekten zubeißen?
21.06.2022
Klimawandel | Meeresbiologie
Algenmatten im Mittelmeer als Zufluchtsort für viele Tiere
Marine Ökosysteme verändern sich durch den Klimawandel, auch im Mittelmeer.
21.06.2022
Taxonomie | Meeresbiologie
Korallengärten auf der „Mauretanischen Mauer“ entdeckt
Wissenschaftler*innen haben eine neue Korallenart entdeckt: Die Oktokoralle Swiftia phaeton wurde auf der weltweit größten Tiefwasserkorallenhügelkette gefunden.
20.06.2022
Genetik | Insektenkunde
Was ein Teebeutel über das Insektensterben erzählen kann
Man kennt die Szenerie aus TV-Krimis: Nach einem Verbrechen sucht die Spurensicherung der Kripo bis in den letzten Winkel eines Tatorts nach DNA des Täters.
20.06.2022
Mikrobiologie | Physiologie | Primatologie
Darmflora freilebender Assammakaken wird im Alter einzigartiger
Der Prozess ist vermutlich Teil des natürlichen Alterns und nicht auf eine veränderte Lebensweise zurückzuführen.
20.06.2022
Botanik | Evolution
Das Ergrünen des Landes
Ein Forschungsteam hat den aktuellen Forschungsstand zum Landgang der Pflanzen, der vor rund 500 Millionen Jahren stattfand, untersucht.
17.06.2022
Anatomie | Entwicklungsbiologie
Das Navi im Spermienschwanz
Nur etwa ein Dutzend der Millionen von Spermien schaffen den langen Weg durch den Eileiter bis zur Eizelle.
15.06.2022
Botanik | Klimawandel
Trotz Klimawandel: Keine Verschiebung der Baumgrenze
Die Lebensbedingungen für Wälder in Höhenlagen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten infolge des Klimawandels signifikant verändert.