Elch

Dieser Artikel befasst sich mit dem Tier namens Elch. Für die Bedeutung als Wappentier in der Heraldik, siehe Elch (Wappentier)
Elch
Elch (Alces alces)

Elch (Alces alces)

Systematik
Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Unterordnung: Wiederkäuer (Ruminantia)
Familie: Hirsche (Cervidae)
Unterfamilie: Trughirsche (Capreolinae)
Gattung: Alces
Art: Elch
Wissenschaftlicher Name
Alces alces
(Linnaeus, 1758)

Der Elch (Alces alces) ist die größte heute vorkommende Art der Hirsche. Sein Lebensraum erstreckt sich über Nordeuropa, Nordasien und Nordamerika. Der Elch wird von der IUCN als „nicht gefährdet“ eingestuft.

Erscheinungsbild

Elchbulle mit ausgeprägtem Kinnbart und Schaufelgeweih
Elchkuh
Elchkalb

Biometrische Daten

Der Elch hat eine Kopf-Rumpf-Länge bis 3 Meter, eine maximale Schulterhöhe von 2,30 Meter; er wiegt bis 800 Kilogramm.[1] Die Körpergröße und das Gewicht sind allerdings je nach Unterart, Lebensraum und Lebensbedingungen unterschiedlich. Bei Elchen, die in den 1950er Jahren am Oberlauf des Petschora im nördlichen, europäischen Teil Russlands geschossen wurden, erreichten männliche Tiere maximal ein Gewicht von 518 Kilogramm. Elchkühe wogen maximale 423 Kilogramm.[* 1] Elchhirsche sind ab dem dritten Lebensjahr durchschnittlich schwerer als die Weibchen. Die Widerristhöhe der Elche aus der Petschora-Taiga betrug maximal 190 Zentimeter.

Körperbau

Charakteristisch für den Körperbau des Elches ist der kurze massige Rumpf mit seinen relativ langen Gliedmaßen. Der Brustkorb ist bei erwachsenen Tieren stark entwickelt und die Schulterpartie muskulös. Die Wirbel der Brustwirbelsäule tragen verlängerte Dornfortsätze. Dort setzen die Muskeln und Bänder an, die das Gewicht des Geweihes tragen. Dadurch entsteht ein erhöhter Widerrist, der typische Elchbuckel, der mit langen, abstehenden Haaren bedeckt ist. Der schwächer ausgebildete hintere Teil des Rumpfes fällt nach hinten ab.[* 2] Der mit Haaren bedeckte Schwanz ist mit acht bis zehn Zentimetern eher kurz und erreicht nur ein Drittel der Länge der Ohren; er liegt dicht am Körper an und tritt kaum aus dem Fell hervor. Ein auffälliger Geschlechtsdimorphismus besteht bezogen auf den Körperbau nicht. Elchkühe sind lediglich etwas leichter, der Widerrist tritt nicht so stark in Erscheinung und die Schulterpartie ist etwas schwächer bemuskelt.

Die Ohren sind breit, länglich oval und laufen an den Enden etwas spitz zu. Die Augen sind im Verhältnis zum Kopf sehr klein. Die Augenfarbe ist dunkel. Die Voraugendrüse, die sich bei allen Hirschen findet, ist beim Elch verhältnismäßig klein. Charakteristisch für den Elch ist die breite und überhängende Oberlippe. Sie verleiht dem Gesichtsprofil eine gekrümmte Linie. Bei beiden Geschlechtern findet sich ein Kinnbart, der am größten bei Elchen zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr ist. Er ist dann durchschnittlich 20 bis 25 Zentimeter lang. Einzelne Individuen weisen aber auch einen deutlich längeren Kinnbart auf. Bei älteren Elchen kann dieser Kinnbart fast verschwunden sein.[* 3]

Je nach Alter und Geschlecht beträgt die Beinlänge bei europäischen Elchen 90 bis 110 Zentimeter, bei Alaska-Elchen sind die Beine etwa zehn Zentimeter länger. Die Vorder- und Hinterhandgelenke sind sehr beweglich, was den Elchen in unebenem Gelände eine sehr schnelle Fortbewegung ermöglicht; die langen Beine machen sie für den Aufenthalt in Sümpfen und Mooren besonders geeignet. Elche besitzen an Vorder- und Hinterbeinen Zwischenklauendrüsen, mit denen sie Duftspuren legen. Elche sind Paarhufer und haben somit gespaltene Hufe. Ein Huf besteht jeweils aus den zwei Hauptklauen oder Schalen und einer Afterklaue. Die Hauptklauen sind bis zu 18 Zentimeter lang, laufen spitz aus und sind insbesondere an der Vorderseite hart- und scharfkantig. Die vorderen Hufe sind etwas größer und breiter als die hinteren. Eine Besonderheit ist die so genannte Schwimmhaut, eine Verbindungshaut zwischen den großen Schalen. Man findet sie nur beim Elch, keine andere Hirschart weist diese Eigenart auf. Die Hufe sind immer etwas gespreizt, auf weichem Grund gehen sie besonders weit auseinander, dabei spannt sich die Schwimmhaut und vermindert das Einsinken im Schnee oder morastigem Boden. Bei weit gespreizten Hufen übernehmen auch die Afterklauen eine Stützfunktion.[* 4]

Fell und Fellfarbe

Das Haar ist grob und hart. Die längsten Haare finden sich am Widerrist. Die durchschnittliche Länge der Haare beträgt an dieser Stelle 16 bis 18 Zentimeter, kann aber bei einzelnen Individuen auch eine Länge von 24 bis 25 Zentimeter erreichen.[* 5] Sie stehen sehr dicht, sind etwas nach hinten gerichtet und unterstreichen die für Elche charakteristische buckelige Gestalt. Die Nackenhaare sind etwas kürzer als die Haare am Widerrist und bilden eine kurze Mähne. Am Kopf und an den Beinen sind die Haare sehr kurz.

Bei Elchen kontrastieren grauweiße Läufe mit dem dunklen Rumpf

Die Fellfarbe von Rumpf, den oberen Teilen der Läufe, dem Hals und dem Kopf variiert individuell zwischen rotbraun und schwarzbraun. Sie ist am dunkelsten im Sommer, wenn Elche die letzten Reste ihres Winterhaares verloren haben und am hellsten zu Ende des Winters, wenn sich die dunklen Haarspitzen der Winterhaare abgenutzt und die hellen Basalabschnitte der Winterhaare durchschimmern.[* 6] Der Beginn des Haarwechsels vom Winter- ins Sommerfell ist abhängig vom jeweiligen Verbreitungsgebiet. In Mittelrussland beginnt er im April und dauert bis Juli.[* 6]

Abweichend von vielen anderen Hirschen fehlt beim Elch der Spiegel am Rumpfende. Der Spiegel hat bei vielen Hirscharten eine Sozialfunktion und hilft beispielsweise dem Kalb, der Mutter zu folgen. Bei den Elchen übernehmen die grauweißen Läufe diese Signalfunktion. Die Läufe sind ab etwa der Mitte des Unterschenkels beziehungsweise des Unterarms grauweiß bis fast reinweiß mit einem silbrigen Schimmer und kontrastieren stark mit dem dunklen Rumpf. Sie sind gut sichtbar, wenn Elche sich im Halbdunkel des Waldes bewegen, bei dem sich der dunkle Rumpf nur wenig vom Hintergrund abhebt.[* 7]

Frisch geborene Elchkälber weisen keine Fleckung auf, wie sie für die Jungtiere vieler Hirscharten charakteristisch ist. Sie sind einschließlich der Läufe dunkelbraun bis rötlichbraun. Einzelne Individuen weisen gelegentlich auf dem Hinterhals und dem Rücken einen Aalstrich auf.[* 8]

Geweih

Elchhirsch

Die männlichen Tiere zeichnen sich durch ein Geweih mit einer maximalen Spannweite von zwei Metern aus. Besonders große Schaufelgeweihe weisen die Alaska-Elche auf. Schaufelgeweihe der europäischen Unterart bleiben etwas kleiner und haben eine Spannweite von bis zu 1,35 Meter und wiegen bis zu 20 Kilogramm.[* 9] Das Geweih wird jedes Jahr im Zeitraum Januar bis Februar abgeworfen. Es ist in Größe und Gestalt sehr veränderlich und kann aus verzweigten Stangen oder aus breiten, flächigen Schaufeln sowie einer Mischung dieser zwei Typen bestehen. In der Regel weist es eine horizontal zum Schädel stehende Stange und eine breite, abgeflachte Schaufel auf, deren Fläche seitwärts und etwas nach hinten gerichtet ist. An der Schaufel sitzen Fortsätze, die nach vorn außen und nach hinten gerichtet sind.[* 10]

Junge Elchhirsche entwickeln in ihrem zweiten Lebensjahr erstmals einen kurzen, ungegabelten Spieß. Im folgenden Jahr weisen sie eine Gabel mit zwei Enden auf, dann folgt in der Regel ein kleines Geweih mit jeweils drei Enden je Geweihseite. Die weitere Entwicklung unterliegt keiner Gesetzmäßigkeit, so dass eine Altersbestimmung der Elche anhand der Zahl der Geweihenden nicht möglich ist.[* 11] Meist bilden sich jedoch in den folgenden Jahren zunehmend größer werdende Schaufeln aus. Männchen im Alter zwischen fünf und zehn Jahren, dem Zeitraum, in denen sie physisch voll entwickelt sind, haben gewöhnlich die größten Geweihe; bei älteren Elchen geht die Geweihentwicklung wieder zurück.

Verbreitung

Verbreitungsgebiet der Elche
Datei:Alces alces NA.svg
Verbreitungsgebiet in Nordamerika

Als Bewohner des nördlichen borealen Waldes und der Taigagebiete kommt der Elch in Europa, Asien und Nordamerika vor. Besiedelt werden in Asien unter anderem die Mongolei und die Mandschurei. Er fehlt auf Kamtschatka, Sachalin und auf den Kurilen, ansonsten stellt der Pazifik die Ostgrenze des asiatischen Verbreitungsgebietes dar.[* 12]

In Nordamerika kommt der Elch vor allem in Kanada vor, im zentralen und westlichen Alaska, in großen Teilen von Neuengland und New York, in den oberen Rocky Mountains, Nordost Minnesota, Michigan auf der Oberen Halbinsel und der Isle Royale im Lake Superior. Isolierte Elch-Populationen wurden auch weiter südlich, in den Bergen von Utah,[2] und Colorado gesichtet.

Größere europäische Elchpopulationen finden sich in Norwegen, Schweden, Finnland und den baltischen Staaten; weit verbreitet sind sie auch in Russland, kleine Ansiedlungen gibt es in Polen, Weißrussland und Tschechien. In historischer Zeit kam der Elch auch in Westeuropa mit Ausnahme des Südens, des Südostens und Westens vor. Um die Zeitenwende war der Elch in ganz Germanien, das damals ein sehr dünn besiedeltes Waldland war, verbreitet. Mit dem Verschwinden der Wälder und Ausweitung des Kulturraumes ging der Elchbestand zurück. Bis zum Zweiten Weltkrieg kam der Elch in Deutschland in Mecklenburg, Teilen Ost-Brandenburgs und Schlesiens und vor allem aber in Ostpreußen auf der Kurischen Nehrung und in den Niederungen am Ostufer des Kurischen Haffs vor. Der kleine Bestand in Mecklenburg und Neuvorpommern verschwand mit den Kriegswirren. Der Bestand im ehemaligen Ostpreußen konnte sich jedoch bis heute halten.

Das Verbreitungsgebiet des Elches ist sehr dynamisch. Im europäischen Russland kam es beispielsweise in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer drastischen Arealverminderung, bei der sich die südliche Verbreitungsgrenze um fast 1000 Kilometer nach Norden verschob. Die Ursachen dafür sind unklar, da es in diesem Zeitraum zu keinem starken Rückgang der Waldzone kam.[* 13] Eine starke Bejagung ist aber möglicherweise einer der Einflussfaktoren, da ab Anfang des 18. Jahrhunderts Teile der russischen Armee mit Uniformen aus Elchleder ausgerüstet wurden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die Verwendung von Elchleder für die russische Uniformenschneiderei nahezu vollständig eingestellt wurde, kam es zu einer weitgehenden Wiederbesiedelung des verlorengegangenen Areals. Dabei verschob sich die südliche Verbreitungsgrenze in wenigen Jahrzehnten wieder um 500 bis 600 Kilometer nach Süden.[* 14] Im Verlauf des 20. Jahrhunderts besiedelte der Elch auch den Kaukasus wieder, wo er seit Beginn des 19. Jahrhunderts ausgestorben war.[* 15] Dies ist aus zoogeographischem Gesichtspunkt interessant, weil Elche dabei die Steppen des Kaukasusvorlands überwanden, die vollständig kultiviert und dicht besiedelt sind. Offenbar sind Elche in der Lage, für ihre Lebensraumanforderungen ungeeignete Gebiete schnell zu durchqueren, um geeignete Lebensräume zu erreichen.

Die Ausbreitungsdynamik des Elchs zeigt sich auch in Mitteleuropa. In den letzten Jahren wurden Einzeltiere über längere Zeiträume in Sachsen-Anhalt,[3] Brandenburg,[4] Hessen[5] und Thüringen[6] gesichtet. In Bayern wurde wegen der zunehmenden Einwanderung der Tiere aus Tschechien[7] sogar ein "Elchplan"[8][9] entwickelt. Den Elch, wie auch den Wolf, kann man somit als wieder in Deutschland heimisch gewordene Wildtiere bezeichnen. Auch im österreichischen Thayatal,[10] Böhmerwald[11] sowie bis zum südlichen Waldviertel[12] wie auch im Mühlviertel wurden aus Tschechien zugewanderte Elche beobachtet.

1904 wurden Elche in Neufundland erfolgreich eingeführt; sie sind dort inzwischen die beherrschenden Huftiere. Zehn Elche wurden 1910 in Fiordland in Neuseeland ausgesetzt, diese starben aber wieder aus.


Lebensraum

Elchkuh mit Jungtier

Der Elch ist in seinen Lebensraumansprüchen anpassungsfähig, bevorzugt aber unebenes, schwergängiges Gelände. Flache und hindernislose Steppe, Tundra oder Prärie wird von ihnen selten genutzt. Er ist relativ ortstreu und hält sich in der Regel in einem Gebiet auf, das ihm vertraut ist. Beides ist auf das Fluchtverhalten der Elche zurückzuführen. Elche fliehen vor ihren Fressfeinden wie Wölfen oder Bären, da sie mit ihren langen Beinen Hindernisse im Trott überwinden können, die von ihren Verfolgern mit größerem Körpereinsatz übersprungen werden müssen. Dieses Verhalten setzt jedoch auch voraus, dass der Elch sich in einem Gebiet aufhält, das ihm vertraut ist.[+ 1] Elche nutzen ganzjährig ein Territorium von bis zu 1500 Hektar. Sie halten sich saisonal jedoch in einem deutlich kleinerem Gebiet auf. Nach nordamerikanischen Untersuchungen betragen diese saisonalen Territorien zwischen 200 und 400 Hektar.[+ 2]

Elche sind in baumloser Arktis, alpinen Matten, Prärie und Sumpfwäldern zu finden. Regionen mit hohen Schneelagen werden von ihnen gemieden. In Regionen, in denen viel Schnee fällt, halten sie sich meist an Stellen mit einem Bestand an Nadelbäumen und immergrünen Sträuchern auf, die verhindern, dass sich am Boden hoher Schnee bilden kann. In Schweden verlassen Elche ihre Sommerreviere und suchen niedrigere Höhenlagen auf, sobald die Schneehöhe mehr als 42 Zentimeter beträgt.[+ 3]

Nahrung und Nahrungserwerb

Elchkuh beim Fressen

Elche sind Konzentratselektierer und fressen überwiegend sehr energiereiche Nahrung, wie junge Baumtriebe und Wasserpflanzen, da frisches Laub wesentlich protein- und mineralreicher als Gras ist. Sie bevorzugen dabei Pappeln, Birken und Weiden.[13] Wasserpflanzen werden möglicherweise auch wegen ihres hohen Natriumgehalts von Elchen gerne gefressen.[+ 4] Elche sind die einzigen Hirsche die auch unter Wasser äsen können. Im Herbst und Winter fressen sie auch Blaubeerreisig, Besenheide und junge Kieferntriebe. Ähnlich wie bei anderen Konzentratselektierern ist der Pansen verhältnismäßig klein, da die energiereiche Nahrung schnell verdaut wird.

Elche halten sich normalerweise an den Stellen auf, die ihnen ein großes Angebot an Nahrung bieten. Sie ziehen erst weiter, wenn dieses Nahrungsangebot erschöpft ist. Anders als Rentiere sind sie während ihrer Nahrungssuche einzelgängerisch und durchstreifen während ihrer Nahrungssuche ein wesentlich kleineres Gebiet. Die aufgenommene Nahrungsmenge schwankt jahreszeitlich. Im Sommer und Herbst fressen sie sich einen Fettvorrat an, mit dem sie die während des Winters geringere Nahrungsaufnahme kompensieren. In den Wintermonaten verlieren sie etwa 12 bis 20 Prozent ihres Herbstgewichtes.[+ 4] Bullen, die während der Brunft gleichfalls erheblich an Gewicht verlieren, sind einem größeren Risiko als Elchkühe ausgesetzt, in den Wintermonaten zu verhungern.

Lebensweise

Elche sind tagaktive Einzelgänger. Im Winter finden sie sich manchmal zu losen Gemeinschaften zusammen. Temperaturen von minus 50 °C sind für sie kein Problem. Bei Temperaturen von plus 10 °C bis minus 20 °C fühlen sie sich am wohlsten; wird es zu warm, leiden sie an Hitzestress. Dabei sind die Bullen durch ihre Körpergröße anfälliger als die Kühe und Kälber. Wird es den Tieren zu warm, ziehen sie in die kühleren Gebirge, steiles Gelände versuchen sie zu vermeiden.

Brunft

Das Elchgeweih ist im Herbst, zum Beginn der Brunft ausgewachsen. Dann streifen die Bullen die Basthaut des Geweihs an Bäumen und Sträuchern ab. Mit gefegtem Geweih stellen die Bullen in Übungskämpfen eine Rangordnung fest. Diese Kämpfe werden noch nicht mit aller Kraft geführt. Wenn der Platzhalter Mitte September die Kühe gegen seine Rivalen verteidigt, werden aus Drohgebärden und leichtem Drücken und Schieben wütende Zweikämpfe. Doch selbst in dieser Phase versuchen die Bullen Kraft zu sparen und ihre Gegner einzuschüchtern, in dem sie mit ihrem Geweih Sträucher und Büsche bearbeiten. Während der Brunft nehmen die Bullen kaum Nahrung auf und verlieren stark an Gewicht.

Fortpflanzung

Elchkuh mit Kalb
Elchkälbern fehlt die Fleckung, wie sie bei vielen anderen Hirscharten vorkommt

An den Brunftplätzen finden sich oft weibliche Rudel von bis zu 15 Tieren ein. Elchkühe sind in der Paarungszeit alle 28 Tage für nur 30 Stunden empfängnisbereit. Die Kuh zeigt sich dem Bullen zuerst desinteressiert bis ablehnend. Je näher jedoch der Zeitpunkt ihrer Empfängnisbereitschaft kommt, desto eher reagiert sie auf seine Annäherungsversuche. Die Paarung dauert nur zwei bis drei Sekunden. Sie erfolgt mehrmals am Tage, meistens in den frühen Morgenstunden oder spät am Abend. Da Elche meistens solitär leben, verlassen die Weibchen die Bullen nach der Paarung wieder. Sind alle Weibchen gedeckt, verlassen auch die Bullen den Brunftplatz.

Die Tragzeit dauert 226 bis 264 Tage (etwa acht Monate). Meistens wird ein einziges Tier geboren, aber auch Zwillinge sind keine Seltenheit. Wenige Tage vor der Geburt vertreibt die Elchkuh das letztjährige Kalb. Für die Geburt sucht sich die Elchkuh eine einsame, geschützte Stelle im Wald. Nach der Geburt gelten Elchkühe als sehr gefährlich. Menschen, die ihnen zu nahe kommen, attackieren sie mit ihren Hufen. Dabei kam es schon zu tödlichen Unfällen. Bereits wenige Minuten nach der Geburt versucht das Kalb aufzustehen; nach etwa 20 Minuten folgt es der Mutter. Das Kalb ist kurz nach der Geburt etwa 80 Zentimeter groß und wiegt 10 bis 15 Kilogramm. Zwillinge sind meistens etwas kleiner und leichter. Die Mutter säugt das Kalb an ihren vier Zitzen bis zu acht mal am Tag. Das Jungtier trinkt in den ersten Tagen täglich bis zu 1,5 Liter Milch, mit zunehmender Größe bis zu 3 Liter.

Das Fell der Jungtiere ist sehr weich, dicht und meist von gleichmäßiger rötlicher bis brauner Farbe. Der erste Fellwechsel findet schon nach drei Monaten statt. Das Kalb bleibt mindestens ein Jahr bei seiner Mutter und wird vertrieben, sobald eine neue Geburt ansteht. Junge Elche werden bereits nach 16 bis 17 Monaten geschlechtsreif, in diesem Alter können sie sich jedoch noch nicht gegen die Altbullen durchsetzen. Zwischen dem sechsten und elften Lebensjahr haben Elchkühe ihre größte Fruchtbarkeit. Die maximale Lebensdauer liegt bei 27 Jahren, in Freiheit dürften aber selten 15 Jahre überschritten werden.

Natürliche Feinde

Elchkälber sind in ihren ersten Lebensmonaten zu klein, um ihren Müttern in deren Geschwindigkeit über Hindernisse zu folgen. Die enge Bindung zwischen Kalb und Mutter führt dazu, dass Elchkühe diese sehr entschieden verteidigen. Kälber erreichen in der Regel vor ihrem ersten Winter eine Körpergröße, die es ihnen möglich macht, ihren Müttern zu folgen. Sie sind jedoch noch zu schwach, um sich erfolgreich zu verteidigen. Selbst verteidigen können sie sich mit sechzehn bis achtzehn Monaten, Alaska-Elche wiegen dann etwa 280 Kilogramm.[+ 1]

Natürliche Feinde des Elches sind Braunbären und Wölfe (in Europa, Asien und Nordamerika) sowie Schwarzbären und Pumas (nur in Nordamerika). Doch auch Luchse und Vielfraße können sehr junge Kälber schlagen. Ausgewachsene und gesunde Elche müssen auf Grund ihrer Körpergröße kaum eine andere Tierart fürchten. Ihr Trott ist außerdem sehr schnell. Bei Elchen in Schweden ist schon eine Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde gemessen worden.

Zu den Fressfeinden zählen in erster Linie Braunbären und Schwarzbären. Während Schwarzbären eher kleinere Elche jagen, halten sich die größeren Braunbären, wie der Grizzlybär, an die großen Elche. Sie können sogar erwachsene Elchbullen überwältigen. Die Bären packen ihre Opfer mit den Fangzähnen an der Kehle und drücken ihnen die Luft ab.

Datei:Moose Tiger de.jpg
Historische Darstellung eines Elchs, der von einem Tiger gerissen wird

In Ostasien zählt der Elch zu den Beutetieren des Sibirischen Tigers.[* 16] Sibirische Tiger sind die größten ihrer Art; für diese Beutegreifer sind selbst die ausgewachsenen Elchbullen kein Problem. Anders als Bären töten Tiger ihre Beute mit einem Nackenbiss und brechen ihr dabei mit ihren starken Kiefern das Genick.

Wölfe reißen häufig Elchkälber und Jährlinge. Erwachsene Elche greifen sie nur an, wenn diese alt, krank oder verletzt sind. Von sehr großen Wolfsrudeln werden jedoch auch erwachsene, gesunde Bullen überwältigt. Besonders in tiefem Schnee oder auf dünnem Eis sind die Wölfe dem Elch deutlich überlegen.

Elche werden häufig von Parasiten wie Zecken, Milben oder Leberegeln befallen. Diese können Krankheiten übertragen, die die Tiere schwächen oder sogar ihren Tod verursachen.

Systematik

Innerhalb der Paarhufer gehört der Elch zur Familie der Hirsche, die besonders artenreich in der Neuen Welt vertreten ist. Innerhalb dieser Familie zählt der Elch zu den sogenannten Trughirschen. Diese Unterfamilie ist unter anderem dadurch charakterisiert, dass an den Vorderbeinen von den stark reduzierten Mittelknochen der 2. und 5. Finger nur die distalen Abschnitte als dünne, stäbchenförmige Knöchelchen erhalten geblieben sind.[* 17] Der Elch zählt wie das Rentier zu den Hirscharten, die sowohl in der Neuen als auch der Alten Welt vertreten sind.

Stammesgeschichte

Cervalces war ein nordamerikanischer Verwandter des Elchs aus dem Pleistozän

In Europa traten die ersten Hirsche vor 25 bis 30 Millionen Jahren auf. Diese ursprünglichen Arten trugen allerdings noch kein Geweih. Erst aus dem Jungtertiär gibt es Funde von Hirschen mit Geweih, aber noch mit Eckzähnen. Die Eckzähne bildeten sich im Laufe der Evolution zurück, während sich die Geweihe immer stärker ausbildeten. Elche der Gattung Alces sind seit dem Pleistozän bekannt. Die ausgestorbene nordamerikanische Gattung Cervalces und der ausgestorbene Breitstirnelch (Alces latifrons) des Pleistozäns mit einem über zwei Meter breitem Geweih, gelten als enge Verwandte.

Der heutige Elch ist eine relativ junge Art, wahrscheinlich nicht älter als 60.000 Jahre, als sein Ursprungsgebiet wird Zentralasien angenommen. Die Vorfahren der amerikanischen Elche sind am Ende des Pleistozäns über die in der letzten Eiszeit trocken liegende Beringbrücke nach Alaska gezogen. Dies war möglich, als sich die Borealen Wälder, die Lebensräume des Elchs am Ende des Pleistozäns vor rund 12.000 Jahren nach Norden schoben und die Mammutsteppen verdrängten. So lange die Beringbrücke trocken lag, konnte der Elch über diese Landbrücke nach Nordamerika gelangen, wo bis zu seiner Ankunft noch die ähnliche Gattung Cervalces verbreitet war. Diese verschwand bald darauf. Als es wärmer wurde und der Meeresspiegel wieder stieg, wurde die Verbindung nach Eurasien unterbrochen und die Population der amerikanischen Elche von der eurasischen isoliert.[14]

Unterarten

Elch aus der französischen Encyclopédie

Man unterscheidet die folgenden Unterarten:

  • Europäischer Elch (Alces alces alces), Skandinavien, Polen, baltische Staaten, Nordrussland westlich des Ural
  • Jakutischer Elch (Alces alces pfizenmayeri), westliches Sibirien
  • Kamtschatka-Elch (Alces alces buturlini), östliches Sibirien
  • Amur-Elch (Alces alces cameloides), Amur-Region, Mongolei, Mandschurei
  • Yellowstone-Elch (Alces alces shirasi), nordwestliche Vereinigte Staaten, südliches Alberta
  • Ostkanadischer Elch (Alces alces americanus), östliches Kanada und Maine
  • Westkanadischer Elch (Alces alces andersoni), westliches Kanada und Minnesota
  • Alaska-Elch (Alces alces gigas), Alaska, Yukon

Eine weitere Unterart, der Kaukasus-Elch (Alces alces caucasicus), ist im frühen 19. Jahrhundert ausgerottet worden.

Wie bei den meisten Tierarten gibt es über die genaue Zahl der Unterarten keine Einigkeit unter Zoologen. So gibt es beispielsweise Auffassungen, nach denen alle nordamerikanischen Elche in Wirklichkeit zu einer einzigen Unterart zusammengefasst werden müssten.

Einige Systematiken teilen die Elche überhaupt auf zwei Arten auf, den Eurasischen Elch (Alces alces) und den Amerikanischen Elch (Alces americanus).

Menschen und Elche

Beschreibung durch die Römer

Dass Elche seit der Steinzeit von Menschen gejagt werden, schließt man aus entsprechenden Darstellungen in Höhlenzeichnungen. Die früheste Beschreibung eines Elches findet sich im sechsten Buch Caesars De Bello Gallico[15] in einem Exkurs über den Herkynischen Wald in Germanien. Caesar stützt sich in seinen Angaben auf heute verlorene Darstellungen griechischer Ethnographen wie Eratosthenes. Dort beschreibt er die Elche als Tiere ohne Kniegelenke, die sich zum Schlafen gewöhnlich an Bäume anlehnen würden. Die Germanen würden diese Schwäche zur Jagd auf Elche nutzen, indem sie Bäume ansägten, so dass diese umfielen, sobald sich ein Elch daran lehnt.

Auch Plinius der Ältere beschrieb in seiner Naturalis historia[16] den Elch in gleicher Weise und bereicherte die Darstellungen um weitere Falschbehauptungen: Wegen seiner großen Oberlippe, steht bei ihm zu lesen, könne der Elch nur rückwärts gehend grasen.

Symbolik

Datei:Elchschaufel-klein.gif
Trakehner-Brandzeichen

Darstellungen von Elchen, Elchköpfen oder Elchschaufeln galten und gelten seit langer Zeit als volkstümliche Symbole für Ostpreußen, meist in den Preußenfarben schwarz und weiß gehalten. Seit 1957 ist die schwarze Elchschaufel im weißen Feld ein eingetragenes Warenzeichen des Vertriebenenverbandes Landsmannschaft Ostpreußen. Das Brandzeichen des ostpreußischen Gestüts Trakehnen zeigt zwei Elchschaufeln.

Wiederansiedlung

Durch Bejagung wurde der noch im Mittelalter in Deutschland weit verbreitete Elch hier ganz ausgerottet. Nur gelegentlich wandern heute Elche aus Polen nach Deutschland ein. Auch dort waren sie zwischenzeitlich fast ausgestorben, nur in Białowieża hatten sie überlebt; inzwischen umfasst der landesweite Bestand in Polen wieder 4000 Tiere. Eine kontrollierte Wiedereinführung in Deutschland ist wegen erwarteter Konflikte mit der Forst- und Landwirtschaft nicht geplant. Momentan läuft ein Auswilderungsprojekt im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft; die Elche sollen helfen, die Heide vor dem Zuwachsen zu bewahren; eine dauerhafte Wiederansiedlung soll dies jedoch nicht sein. 2007 wurden in Südbrandenburg neun Elche, darunter zwei Kühe, in freier Wildbahn beobachtet.[17]

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat am 10. Oktober 2007 gemeinsam mit dem Obersten Jagdbeirat ein 14-seitiges Informationsmaterial zum Umgang mit Elchen herausgegeben. Den Auftrag dazu erteilte der Bayerische Landtag. Anlass war die zunehmende Einwanderung von Elchen aus Tschechien nach Bayern.[9] In Österreich dürfte es sich nur um ziehendes Wild handeln, eine echte Wiederansiedlung wird aufgrund des eingeschränkten Lebensraums als unwahrscheinlich eingeschätzt,[11][18] selbst die beiden benachbarten südböhmischen Elchpopulationen sind als „nicht gesichert“ angesehen.[11]

Straßenverkehr

Schwedisches Elchwarnschild

Mit ihrem dunklen Fell sind sie im langen, dunklen nördlichen Winter sehr gut getarnt. Das wird Autofahrern und Elchen heute zum Verhängnis, so sterben in Alaska jährlich etwa 500 bis 1000 Elche im Straßenverkehr, in Finnland sind es jährlich ca. 3500 und in Schweden 4000 bis zu 5000 Tiere.[19] Die meisten Unfälle geschehen im Frühjahr, wenn die unerfahrenen Jährlingskälber ihre Mütter verlassen; auch in der Brunftzeit werden viele Bullen von Autos erfasst. In Schweden versucht man die Unfallgefahr mit Wildzäunen und Straßenunterführungen zu vermindern.

Jagd

Trinkgefäß aus einem Elchfuß in der Burg Meersburg
An Menschen gewöhnte Elchkuh auf einem Campingplatz im Rocky Mountain National Park

Die Jagd auf den Elch hat in vielen Regionen eine lange Tradition. Vor der Verwendung von Gewehren war die Jagd keineswegs ungefährlich. Wladimir Heptner und Andrej Nasimowitsch berichten in ihrer Elchmonographie, dass in einigen sibirischen Regionen vor der Einführung von Schusswaffen die Jagd auf den Elch als gefährlicher als die Bärenjagd galt. Sie führen dies darauf zurück, dass die traditionelle Jagdzeit in die Brunftzeit fiel, während der erregte Elche eher als sonst auch Menschen angriffen. Während ein Jäger sich gegenüber einem Bärenangriff im Notfall noch mit dem Dolch wehren kann, ist diese Waffe gegenüber einem Elch, der mit Hufschlägen angreift, wirkungslos.[* 4] Es sind mehrere Todesfälle bekannt, da die Hufschläge mit großer Schnelligkeit und Wucht ausgeführt werden und die Hufe sehr scharfe Vorderkanten haben.[+ 5]

Nach Zählungen des Ministeriums für Jagd und Landwirtschaft leben in Alaska zurzeit etwa 160.000 Elche. Jährlich werden etwa 8000 bis 11.000 Elche getötet. In Europa werden Elche in den baltischen Staaten, im europäischen Teil Russlands, in Polen und vor allem in Skandinavien gejagt. Da den Elchen in Schweden die natürlichen Fressfeinde wie Wolf und Bär zum großen Teil fehlen, richten die 300.000 Tiere schwere Schäden im Wald an. Deshalb werden allein in Schweden jedes Jahr bis zu 90.000 Tiere geschossen.[20]

In Österreich ist der Elch zwar jagdbar, aber ganzjährig geschont.[11]

Domestikation

Der Elch zählt nicht zu den Tierarten, die vom Menschen domestiziert wurden. Handaufgezogene Elche werden sehr zahm. Der Zoologe Valerius Geist vergleicht solche Elche in ihrem Verhalten eher mit Hunden als mit anderen Hirscharten. Elche haben jedoch sehr spezifische Ernährungsanforderungen und fallen verschiedenen Wildtierkrankheiten zum Opfer. Aus diesem Grund ist die Domestikation (weitgehend) unterblieben.[+ 5]

Elche und Weißwedelhirsche

Weißwedelhirsche (Odocoileus virginianus) übertragen über ihren Kot einen Parasiten, der für Elche tödlich ist. Die Weißwedelhirsche selbst werden von dem Parasiten nur merklich beeinträchtigt, wenn sie alt, erkrankt oder anderweitig geschwächt sind. Dies ist für den Elch so lange unbedenklich, wie sich sein Lebensraum nicht oder nur wenig mit dem vieler Weißwedelhirsche überschneidet. Weißwedelhirsche leben meist südlich des Verbreitungsgebietes der Elche und bevorzugen junge Wälder mit viel Unterholz als nährstoffreiche Nahrung. Der Hirsch braucht vor allem im kalten Winter viel energiereiche Jungpflanzen, um seinen Kalorienbedarf zu decken. Elche sind besser an die Kälte und die Verwertung energiearmer Nahrung angepasst und sie leben weiter nördlich in älteren Wäldern mit wenig Unterholz.

Durch die großflächige Abholzung in Ontario in den 1930er- und 1940er-Jahren und der anschließenden Aufforstung in der Nachkriegszeit wurde der dortige Waldbestand stark verjüngt. Zusammen mit vielen milden Wintern bis in die 1960er-Jahre hinein führte dies bei den Weißwedelhirschen zu einer starken Bestandsvergrößerung. Durch die oben erwähnte Parasitenübertragung erkrankten und starben sehr viele Elche und sie wurden in diesen Gebieten selten. In den Schutzgebieten wurde kein Holz mehr geschlagen und der Waldbestand wurde wieder älter. Zusammen mit dem kälterem Wetter in den letzten 30 Jahren hat dies die Hirschbestände stark dezimiert; der Bestand an Elchen nahm im gleichen Zeitraum stark zu.

Geschichte

Historisch wurden unter anderem die Namen Elend, Elentier, Elenhirsch, Elen und Elk verwendet.[21][22][23] In der Volksmedizin wurden Elendsklauen zum Beispiel gegen Epilepsie, Gicht oder Kopfschmerz verwendet. Der Huf des Elchs wurde zur Abwehr des Bösen Blicks getragen.

Literatur

  • Valerius Geist: Deer of the World: Their Evolution, Behaviour, and Ecology. Stackpole Books, Mechanisburg PA 1998, ISBN 0-8117-0496-3.
  • Hans Kramer: Elchwald. Land - Leute - Jagd. Der Elchwald als Quell und Hort ostpreußischer Jagd. 3. Auflage. Jagd- und Kulturverlag, Sulzberg im Allgäu 1990, ISBN 3-925456-00-7 (3. Teil der „Ostpreußen-Trilogie“).
  • Otto Seel: Zum Germanenexkurs. Die Elche. In: Otto Seel: Caesar-Studien. Stuttgart 1967, S. 37–43.
  • Wladimir G. Heptner, Andrej A. Nasimowitsch: Der Elch. Westarp-Wissenschaften, Hohenwarsleben 2004, ISBN 3-89432-173-3.
  • Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): Mammal Species of the World. 3. Auflage. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2005, ISBN 0-8018-8221-4.

Einzelnachweise

  1. Jenni Bruce, Karen McGhee, Christiane Gsänger, Gabriele Lehari: Die Enzyklopädie der Säugetiere. National Geographic, Hamburg 2007, ISBN 978-3-86690-036-3, Seite 162
  2. Utah Division of Wildlife Resources: Big increase in cow moose permits, weiterer Beleg, 28. April 2006 (englisch)
  3. Mitteldeutsche Zeitung.de: Andreas Montag: Haltet den Elch!, 11. November 2008
  4. Tagesspiegel.de: Elche sind nicht ungewöhnlich, 6. Oktober 2006
  5. FAZ.net: Jungbulle auf Wanderschaft - Elch neben Autobahn bei Kassel gesichtet, 28. September 2009
  6. mdr.de: Elch in Thüringen gesichtet, 16. September 2009
  7. Schutzgemeinschaft Deutsches Wild: Tier des Jahres 2007 - Der Elch. Abgerufen am 24. Juli 2009.
  8. Welt-online.de: Elche machen sich zunehmend in Bayern breit, 5. März 2008
  9. 9,0 9,1 Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten: Elchplan für Bayern - Strategien zum Umgang mit wandernden Elchen, Mai 2008 (PDF 1,9MB)
  10. Elch in der Nationalparkregion Thayatal gesichtet. Nationalpark hofft auf Zuwanderung. In: nationalparksaustria.at. Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit, 15.06, abgerufen am 8. August 2011.
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 Thomas Engleder, Karl Zimmerhackl: Elche. Skandinavien beginnt im Böhmerwald. In: boehmerwaldnatur.at. Österreichische Naturschutzjugend Haslach, Herbst 2000, abgerufen am 8. August 2011.
  12. Auf Durchreise: Elche im Waldviertel gesehen. In: orf.at. ORF, 19.08, abgerufen am 19. August 2011.
  13. David Burnie: Tiere. Dorling Kindersley, München 2006, ISBN 978-3-8310-0956-5, Seite 241
  14. Hundertmark, K., J., Browyer, R. T. (2004). Genetics, Evolution, and Phylogeography of Moose. Alces Vol. 40: 103-122.
  15. wikisource.org: Gaius Julius Caesar: Commentarii de bello Gallico - Liber VI 27
  16. wikisource.org: Gaius Plinius Secundus: Naturalis Historia - Liber VIII 39
  17. Märkische Oderzeitung: Maria Neuendorff: Mit Adleraugen: Zugug-Elchtest in Brandenburg., 14. September 2007
  18. Elche in Österreich. In: Wald-Wild-Ökologie. Bundesamt für Wald/Lackner, 2.08, abgerufen am 8. August 2011.
  19. alces-alces.com: Elche und Straßenverkehr
  20. naturvardsverket.se: Naturvårdsverket: Jakten i Sverige, Schwedisches Ministerium für Umweltschutz (schwedisch)
  21. Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, hg. von Eduard Hoffmann-Krayer, Hanns Baechtold-Staeubli, Bd. C-Frautragen, S. 777 Google Books
  22. Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 503 Zeno
  23. Brehms Thierleben, Dritter Band, Erste Abtheilung, Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1883, S. 104-116 Zeno
  • Wladimir G. Heptner, Andrej A. Nasimowitsch: Der Elch. Westarp-Wissenschaften, Hohenwarsleben 2004, ISBN 3-89432-173-3.
  1. S. 21
  2. S. 7
  3. S. 9
  4. 4,0 4,1 S. 8
  5. S. 10
  6. 6,0 6,1 S. 12
  7. S. 12 und S. 13
  8. S. 13
  9. S. 17
  10. S. 14
  11. S. 17 und S. 18
  12. S. 44
  13. S. 47
  14. S. 47 – 49
  15. S. 42
  16. S. 176.
  17. S. 26
  • Valerius Geist: Deer of the World: Their Evolution, Behaviour, and Ecology. Stackpole Books, Mechanisburg PA 1998, ISBN 0-8117-0496-3.
  1. 1,0 1,1 S. 224 und S. 225
  2. S. 225 und S. 226
  3. S. 227
  4. 4,0 4,1 S. 226
  5. 5,0 5,1 S. 223

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Erbgut liefert schnellere Vorhersage zu Gewinnern und Verlierern des Klimawandels
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Oben heiss, unten kalt: Unerwarteter Treibhausgaseffekt in Seen
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Ab auf die Insel mit negativen Empfindungen
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Unerwartete Arbeitsteilung bei Kabelbakterien
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Gestresste Pflanzen müssen Eisen im Griff haben
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Erkenntnisse aus historischen Daten – Das Auswerten von 70 Jahren Saatgutregeneration
Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben setzt sich seit Längerem für den Wandel von Genbanken in bio-digitale Ressourcenzentren ein – Ziel ist die Erfassung, Aufarbeitung und Freigabe der phänotypischen und genetischen Informationen aller dauerhaft gelagerten Muster (Akzessionen).
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Bei Bakterien bestimmen die Nachbarn mit, welche Zelle zuerst stirbt: Physiologie des Überlebens
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Neurobiologie | Fischkunde
Neue Chancen für den Tierschutz: Effizientes Testverfahren zum Betäubungsmittel-Einsatz bei Fischen
In den letzten Jahren sind die Mengen an Betäubungsmitteln, die in der Industrie für die Fischzucht und in der Wissenschaft für Versuche mit Fischen eingesetzt werden, erheblich gestiegen.
30.11.2018
Virologie | Immunologie
UFZ-Modelle im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA (European Food Safety Authority) hat einen neuen wissenschaftlichen Bericht zum aktuellen Stand der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) innerhalb der EU veröffentlicht.
22.11.2018
Zytologie
Weitere Einblicke in die Mechanismen gesunden Alterns beim Fadenwurm
Welche Mechanismen sorgen dafür, dass wir gesund altern? Wissenschaftler vom IUF und der HHU in Düsseldorf untersuchen das im Fadenwurm, einem in der Alternsforschung etablierten Organismus.
16.11.2018
Zoologie | Ökologie
Elf Robbenarten sind Ausrottung knapp entgangen
Das Fell als Rohstoff für Pelzmäntel, das Fett für Öllampen und als Heilmittel in der Kosmetik: Millionen von Robben wurden jährlich bis Ende des 19.
24.10.2018
Zoologie | Ethologie
Krähen stellen Werkzeuge aus mehreren Komponenten her
Ein internationales Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Universität Oxford haben herausgefunden, dass Geradschnabelkrähen mehrere, für sich alleine zu kurze Elemente kombinieren, um an einen Leckerbissen heran zu kommen – eine Fähigkeit, die bisher nur bei Menschen und Menschenaffen beobachtet wurde.
19.10.2018
Zoologie
Mit zunehmendem Alter ähneln Affenkinder ihren Eltern
Wir wir Menschen, so identifizieren auch Tiere nahe Verwandte unter anderem anhand ihres Erscheinungsbildes.
16.10.2018
Botanik | Genetik
Blütenpracht durch genetische Anpassung: Wiener Wissenschafter entschlüsseln Genom der Akelei
Die Akelei ist eine Pflanze mit auffallend schönen Blüten und rund siebzig verschiedenen Arten in der nördlichen Hemisphäre, vier davon findet man in Österreich.
05.10.2018
Neurobiologie
Wie das Gehirn im Schlaf lernt
Welche Aktivitätsmuster im Gehirn auftreten, wenn Menschen Dinge erinnern oder vergessen, haben Forscherinnen und Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn untersucht.
27.09.2018
Zoologie | Physiologie
Nachwachsende Gliedmaßen von Salamandern: Verbindung zu Säugetieren
Welche Zellen es Salamandern ermöglichen, dass ihnen verloren gegangene Gliedmaßen wieder nachwachsen, wurde in Wissenschaftskreisen seit langem debattiert.
13.08.2018
Mikrobiologie | Immunologie
Welche Bakterien mit uns U-Bahn fahren
In einer aktuellen Studie analysierte ein Team um Gianni Panagiotou vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena (Leibniz-HKI), wie sich die Mikroorganismen der Reisenden im Hongkonger U-Bahn-Netz über den Tag hinweg vermischen.
24.07.2018
Zoologie | Ökologie | Fischkunde
Spurenschadstoffe im Wasser: Welche Klärtechniken Fischen helfen
Forschungsteam der Universität Tübingen untersucht, wie Abwasserreinigungsanlagen zum Schutz der Wasserlebewesen aufgerüstet werden sollten
16.07.2018
Zytologie | Physiologie | Neurobiologie
Duftrezeptoren können viel mehr als nur riechen
Zahlreiche Studien belegen mittlerweile, dass Duftrezeptoren nicht nur für das Riechen relevant sind, sondern in allen Organen eine Rolle spielen.
13.07.2018
Anthropologie | Botanik
Allergiepotential von Erdbeeren und Tomaten hängt von der Sorte ab
Sie zählen weltweit zu den meistverzehrten Frucht- und Gemüsesorten: Erdbeeren und Tomaten.
12.07.2018
Ökologie | Meeresbiologie
Mikroplastik – überall und in großen Mengen
Gerade in den Sommerferien geht es für Millionen von Urlaubern wieder an die schönsten Strände.
06.07.2018
Evolution | Neurobiologie | Fischkunde
Nachtaktive Fische haben kleinere Gehirne
Ein internationales Forscherteam, darunter Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, hat herausgefunden, dass nachtaktive Fische trotz ihrer größeren Augen kleinere Gehirnareale zur Verarbeitung visueller Reize haben als tagaktive Fische.
18.06.2018
Anthropologie | Neurobiologie
Google Maps für das Kleinhirn
Das menschliche Kleinhirn beherbergt auf 10 Prozent des Gehirnvolumens etwa 80 Prozent aller Nervenzellen – auf einen Kubikmillimeter können also über eine Million Nervenzellen entfallen.
18.06.2018
Zoologie | Genetik | Klimawandel
Brutpflege-Gen steuert Arbeitsteilung bei Ameisen
Der Erfolg von Ameisenstaaten beruht auf einer klaren Arbeitsteilung.
12.06.2018
Ökologie | Biochemie
SOLUTIONS – für eine bessere Wasserqualität europäischer Flüsse
Viele europäische Flüsse enthalten Chemikalien-Cocktails, die Algen und Wassertieren nicht gut bekommen.
29.05.2018
Immunologie
Malaria-Wirkstoff: Wenn die Kopie besser als das Original ist
ChemikerInnen der Universität Wien synthetisieren Chinin und Chinin-Derivate, die wirksamer sind als der Naturstoff.Die Synthese von Naturstoffen ist eines der Forschungsgebiete von Nuno Maulide und seiner Arbeitsgruppe an der Fakultät für Chemie der Universität Wien.
24.05.2018
Zoologie | Ethologie
Störche im Aufwind
Wissenschaftler können vorhersagen, welche Störche im Herbst nach Afrika ziehen und welche in Europa bleiben
23.05.2018
Botanik | Ökologie
Tropische Torfsümpfe: Renaturierung gefährdeter Kohlenstoffspeicher
Wissenschaftler der Universität Göttingen und des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) haben anhand von paläoökologischen Untersuchungen erstmalig herausgefunden, in welchem Zeitraum sich tropische Torfwälder nach einer Störung erholen können.
23.05.2018
Ethologie | Evolution | Primatologie
Schimpansenrufe unterscheiden sich in Abhängigkeit vom Kontext
Aus welchen Gründen sich verschiedene Tierrufe entwickelten, die unterschiedliche Inhalte transportieren, ist eine wichtige Frage wenn es um die Sprachevolution geht.
08.05.2018
Zoologie
Leopardenmahlzeit – Weibchen speisen vielfältiger
Die Weibchen der großen Raubkatzenart haben ein weit größeres Beutespektrum als ihre männlichen Artgenossen.brDen Top-Beutegreifern der afrikanischen Savanne steht bekanntlich eine breite Palette an Beutetieren zur Verfügung.
26.04.2018
Zoologie | Klimawandel | Fischkunde
Wenn Seen ins Schwitzen kommen: Aktuelles IGB Dossier erläutert die Folgen des Klimawandels
Steigende Temperaturen können Seen aus dem Gleichgewicht bringen.
24.04.2018
Ökologie | Meeresbiologie
AWI-Forscher messen Rekordkonzentration von Mikroplastik im arktischen Meereis
Die Zusammensetzung und Schichtung der aus dem Meereis gewonnenen Plastikpartikel verraten, aus welchen Regionen diese stammen
17.04.2018
Mikrobiologie | Ökologie
Plastik stimuliert Bakterien im Meer
Welche Auswirkungen Plastik und die darin enthaltenden Inhaltsstoffe wie Weichmacher auf die Basis der Nahrungsnetze, im Wesentlichen die Bakteriengemeinschaften des Meeres, haben, steht im Fokus der ForscherInnen um Gerhard J.
07.11.2016
Botanik
Wie Pflanzen die Welt erobern
Immer mehr Pflanzenarten werden durch den Menschen in neue Gebiete eingeschleppt.
13.02.2015
Physiologie | Genetik | Biochemie
Ein Unterschied von Wolf und Hund - Haustiere zeigen rätselhafte Vielfalt
Wissenschaftler haben die molekularen Mechanismen untersucht, welche zur Entstehung einer enormen Vielfalt von Haustierrassen führen

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18.06.2021
Ökologie | Vogelkunde
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Ökologie | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Kleingewässer in Agrarlandschaften stark mit Pestiziden belastet
Pestizide sichern die Erträge in der Landwirtschaft, indem sie schädliche Insekten, Pilze und Unkräuter bekämpfen.