Affen

(Weitergeleitet von Eigentliche Affen)
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Affe.
Gorillas (hier ein Berggorilla) sind die größten lebenden Affen.

Die Affen[1] (Anthropoidea, Simiae[2] oder Simiiformes[3]), auch als „Eigentliche Affen“[4] oder „Höhere Primaten“[5] bezeichnet, sind eine zu den Trockennasenprimaten gehörende Verwandtschaftsgruppe der Primaten. Traditionell den Halbaffen gegenübergestellt, sind sie jedoch mit den Koboldmakis näher verwandt. Sie teilen sich in die Neuweltaffen und die Altweltaffen, zu denen auch der Mensch gehört, auf.

Merkmale

Die Größe der Affen schwankt zwischen dem Zwergseidenäffchen, das rund 100 Gramm erreicht, und den Gorillas, die stehend bis zu 1,75 Meter hoch werden und ein Gewicht von 200 Kilogramm erreichen können. Einige Arten haben einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus, wobei die Männchen mancher Arten doppelt so schwer wie die Weibchen sein können und sich auch in der Fellfarbe unterscheiden können. Ihr Körper ist meist mit Fell bedeckt, dessen Färbung von schwarz über verschiedene Braun- und Grautöne bis zu weiß variieren kann. Die Handflächen und Fußsohlen sind meistens unbehaart, manchmal auch das Gesicht. Die Augen sind groß und nach vorn gerichtet, womit ein guter Gesichtssinn einhergeht. Als Trockennasenprimaten ist ihr Geruchssinn hingegen unterentwickelt.

Da die meisten Arten Baumbewohner sind, sind ihre Gliedmaßen an die Lebensweise angepasst. Die Hinterbeine sind fast immer länger und stärker als die Vorderbeine (Ausnahmen sind die Gibbons und die nicht-menschlichen Menschenaffen) und tragen den größeren Anteil der Bewegung. Die Finger und Zehen sind an das Greifen angepasst. Merkmal aller Arten (mit Ausnahme des Menschen) ist die opponierbare (den anderen Zehen gegenüberstellbare) Großzehe. Auch der Daumen ist manchmal opponierbar, bei Arten, die sich hangelnd durch die Äste bewegen, ist er jedoch zurückgebildet. Die jeweils fünf Strahlen der Gliedmaßen (Finger und Zehen) tragen in den meisten Fällen Nägel statt Krallen. Der Schwanz ist meist lang und dient vorrangig als Balanceorgan. Einige Neuweltaffen haben einen Greifschwanz ausgebildet. Bei den Menschenartigen und einigen anderen Arten ist es allerdings zu einer Rückbildung des Schwanzes gekommen.

Verbreitung und Lebensraum

Gebiete mit höchster Siedelungsdichte des Menschen (rot)
Verbreitung nichtmenschlicher Primaten (grün)

Die heute mit Abstand individuenreichste Affenart ist der Mensch mit einer weltweiten Population von nahezu 7 Milliarden. Er hat alle Kontinente mit Ausnahme von Antarktika besiedelt und ist auch weltweit das Säugetier mit der größten Population.

Affen mit Ausnahme des Menschen sind in den tropischen und subtropischen Regionen Amerikas, Afrikas und Asiens verbreitet. In Amerika reicht ihr Verbreitungsgebiet vom südlichen Mexiko bis ins nördliche Argentinien. In Afrika sind sie weitverbreitet, die größte Artendichte gibt es südlich der Sahara. Auf Madagaskar gibt es keine Affen außer dem Menschen, hier sind die Primaten ansonsten nur durch die Lemuren vertreten. In Asien sind sie vorwiegend in Süd- und Südostasien vertreten, ihr Verbreitungsgebiet reicht bis Japan beziehungsweise Timor. Die einzige in Europa freilebende Affenart außer dem Menschen ist der Berberaffe auf Gibraltar, diese Population wurde aber vermutlich vom Menschen eingeführt.

Der Lebensraum der Affen mit Ausnahme des Menschen sind vorwiegend Wälder und andere baumbestandene Gebiete. Sie sind dabei in verschiedensten Waldtypen zu finden, von Regenwäldern bis in Gebirgswälder über 3000 Meter Höhe. Einige Arten sind teilweise Bodenbewohner, am ausgeprägtesten der Dschelada.

Lebensweise

Affen sind mit Ausnahme der Nachtaffen immer tagaktiv. Sie haben verschiedene Fortbewegungsarten entwickelt, neben dem zweibeinigen Gehen (Mensch) und dem vierbeinigen Gehen findet sich auch das senkrechte Klettern und Springen und das Schwinghangeln. Die Mehrzahl der Affenarten sind vorwiegend oder reine Baumbewohner.

Affen haben in den meisten Fällen ein komplexes Sozialverhalten entwickelt, Einzelgänger sind selten. Manche Arten bilden große gemischte Gruppen, andere leben in Haremsgruppen, in denen ein einzelnes Männchen zahlreiche Weibchen um sich schart, wieder andere leben in langjährigen monogamen Beziehungen. In Gruppen bildet sich oft eine Rangordnung heraus, die durch Kämpfe, Alter, Verwandtschaft und andere Faktoren bestimmt ist.

Ernährung

Mantelpavian (Papio hamadryas)

Die Mehrzahl der Affenarten ist vorrangig Pflanzenfresser. Früchte stellen vielfach den Hauptbestandteil der Nahrung dar, ergänzt werden sie durch Blätter, Blüten, Knollen, Pilze, Samen, Nüsse, Baumsäfte und andere Pflanzenteile. Viele Arten sind jedoch Allesfresser, die neben pflanzlicher auch tierische Nahrung zu sich nehmen, insbesondere Insekten, Spinnen, Vogeleier und kleine Wirbeltiere.

Auch der Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser, begann jedoch spätestens vor 450.000 Jahren, Jagd auf größere Tiere zu machen. Je nach Lebensraum überwog kulturgeschichtlich beim Menschen die pflanzliche oder die tierische Ernährung.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung der Affen zeichnet sich durch eine lange Trächtigkeitsdauer, eine lange Entwicklungszeit der Jungen und eine eher hohe Lebenserwartung aus. Die Strategie dieser Tiere liegt darin, viel Zeit in die Aufzucht der Jungtiere zu investieren, dafür ist die Fortpflanzungsrate gering. Im Gegensatz zu anderen Primaten haben Affen eine einfache Gebärmutter (Uterus simplex) und nur ein Zitzenpaar.

Die Tragzeit beträgt etwa fünf bis neun Monate. Bei den meisten Arten überwiegen Einzelgeburten, nur bei den Krallenaffen kommt es meist zu Zwillingsgeburten. Jungtiere werden häufig einige Monate oder gar Jahre gesäugt, die Geschlechtsreife tritt meist erst nach einigen Jahren auf. Bei Menschenaffen tritt die Geschlechtsreife besonders spät, meist im Alter zwischen 6 und 10 Jahren ein, beim Menschen noch einige Jahre später.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung der Affen beträgt typischerweise 10 bis 15 Jahre. Menschenaffen erreichen in freier Wildbahn 35 bis 50 Jahre. Unter allen Affen hat der Mensch die höchste Lebenserwartung.

Affen und Menschen

Zur Forschungsgeschichte, der kulturellen Bedeutung und anderem mehr siehe Primaten und Menschen.

Im Deutschen wird „Affe“ auch als Schimpfwort gebraucht; doch kann „Äffchen“ ein (herablassendes) Kosewort sein. Das Adjektiv „affig“ hat verschiedene, ausschließlich negative Bedeutungen. Es kann eitel, eingebildet, arrogant, gekünstelt, albern, dumm oder lächerlich bedeuten. Jemanden zu „äffen“ heißt, ihn hinters Licht zu führen, ihn „nachzuäffen“, ihn veralbernd nachzuahmen.

Systematik

Äußere Systematik

Die Affen bilden zusammen mit den Koboldmakis die Gruppe der Trockennasenprimaten (Haplorhini). Trocken- und Feuchtnasenprimaten werden als Primaten zusammengefasst. Das kommt in folgendem Kladogramm zum Ausdruck:


Primaten (Primates) 
 Trockennasenprimaten (Haplorrhini) 

 Koboldmakis (Tarsiiformes)


     

 Affen (Anthropoidea)



     

 Feuchtnasenprimaten (Strepsirrhini)



Traditionell werden Koboldmakis und Feuchtnasenprimaten als Halbaffen zusammengefasst. Die Halbaffen sind allerdings paraphyletisch, da die Koboldmakis näher mit den Affen als den Feuchtnasenprimaten verwandt sind, und werden darum in heutigen Systematiken nicht mehr angegeben.

Innere Systematik

Uakaris sind Vertreter der Neuweltaffen.

Die Affen teilen sich in zwei Gruppen, die Neuweltaffen (Platyrrhini) und die Altweltaffen (Catarrhini). Die folgende Systematik gibt die Affen bis zur Familienebene wieder:


Affen (Anthropoidea) 
 Neuweltaffen oder Breitnasenaffen (Platyrrhini) 

 Krallenaffen (Callitrichidae)


     

 Kapuzinerartige (Cebidae)


     

 Nachtaffen (Aotidae)


     

 Sakiaffen (Pitheciidae)


     

 Klammerschwanzaffen (Atelidae)



 Altweltaffen oder Schmalnasenaffen (Catarrhini) 

 Meerkatzenverwandte oder Geschwänzte Altweltaffen (Cercopithecidae)


 Menschenartige (Hominoidea)

 Gibbons (Hylobatidae)


     

 Menschenaffen (Hominidae, inkl. Mensch)





Literatur

  • Thomas Geissmann: Vergleichende Primatologie. Springer-Verlag 2003, ISBN 3-540-43645-6

Anmerkungen

  1.  Dietrich Starck: Lehrbuch der Speziellen Zoologie. Band II: Wirbeltiere. Teil 5: Säugetiere. Gustav Fischer, Jena 1995, ISBN 3-334-60453-5 (1241 Seiten, S. 550).
  2.  Malcolm C. McKenna, Susan K. Bell: Classification of Mammals Above the Species Level. Columbia University Press, New York 1997, ISBN 0-231-11012-X (631 Seiten, S. 340).
  3.  Colin P. Groves: Order Primates. In: Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): Mammal Species of the World: A Taxonomic and Geographic Reference. Johns Hopkins University Press, Baltimore 2005, ISBN 0-8018-8221-4, S. 111–184 (S. 128).
  4.  Wolfgang Maier: Primates. In: Wilfried Westheide, Reinhard Rieger (Hrsg.): Spezielle Zoologie. Teil 2: Wirbel- oder Schädeltiere. 1. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag (Elsevier), Heidelberg/Berlin 2004, ISBN 3-8274-0307-3, S. 553–573 (S. 567).
  5.  Rolf Sauermost, Doris Freudig (Hrsg.): Lexikon der Biologie in vierzehn Bänden. Band 1: A bis Arj. Spektrum Akademischer Verlag (Elsevier), Heidelberg 1999, ISBN 3-8274-0326-X (452 Seiten, „Affen“, S. 108).

Siehe auch

  • Affe (Wappentier)

Weblinks

 Commons: Affen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Commonscat/WikiData/Difference

 Wikisource: Affen – Quellen und Volltexte

News mit dem Thema Affen

17.06.2022
Anatomie | Entwicklungsbiologie
Das Navi im Spermienschwanz
Nur etwa ein Dutzend der Millionen von Spermien schaffen den langen Weg durch den Eileiter bis zur Eizelle.
02.06.2022
Zytologie | Evolution | Biochemie
Heutige Algen zeugen vom Landgang der Pflanzen im Erdaltertum
Der Übergang vom Leben im Wasser zum dauerhaften Leben an Land stellte eine der größten Herausforderungen während der Evolution der Pflanzen dar.
02.06.2022
Genetik | Evolution | Primatologie
Größte Erbguterfassung wildlebender Schimpansen
Ein Forschungsteam hat den größten genetischen Katalog wildlebender Schimpansenpopulationen in Afrika erstellt.
30.05.2022
Ethologie | Evolution
Für Selbstlosigkeit gibt es evolutionäre Gründe
Altruistisches Verhalten wird oft als rein menschliche Errungenschaft empfunden- die Verhaltensforschung liefert aber unzählige Beispiele im Tierreich.
10.05.2022
Anthropologie | Physiologie | Entwicklungsbiologie
Schwierige Geburt und kognitive Fähigkeiten des Menschen sind Folge des aufrechten Ganges
Beim Menschen ist die Geburt schwieriger und schmerzhafter als bei Menschenaffen: Lange nahm man an, dass dies auf das grosse Gehirn und die engen Verhältnisse im mütterlichen Becken zurückgeht.
31.03.2022
Bionik, Biotechnologie, Biophysik
Mit Hanf statt Hopfen nachhaltiges Bier brauen
Der Klimawandel macht dem Hopfen immer mehr zu schaffen: Das seit Jahrhunderten übliche traditionelle Bierrezept wird deshalb gerade neu gemischt.
24.01.2022
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Werkzeuggebrauch bei Schimpansen ist kulturell erlernt
Werden Schimpansen Nüsse und Steine vorgesetzt, wissen sie damit von sich aus nicht viel anzufangen.
26.08.2021
Anthropologie | Neurobiologie
Das Hirn schaut unbewusst voraus: Wo geht es hin?
Das menschliche Gehirn nimmt Änderungen unserer eigenen Bewegungen wahr, bevor diese ins Bewusstsein dringen.
11.08.2021
Ethologie | Primatologie
Orang-Utans: Mit dem Holzhammer harte Nüsse knacken
Das Nussknacken mit einem als Hammer dienenden Gegenstand wird als einer der komplexesten Werkzeuggebräuche im Tierreich angesehen.
29.07.2021
Physiologie | Neurobiologie
Die komplexe Aufgabe Kurs zu halten
Mit verbundenen Augen geradeaus zu laufen, ist ein schwieriges Unterfangen: Meist endet es darin, dass wir im Kreis laufen.
21.07.2021
Anthropologie | Primatologie
Gebrauch von Steinwerkzeugen: Schimpansen leben vor der Steinzeit
Anders als frühe Menschenarten scheinen Schimpansen nicht in der Lage zu sein, spontan scharfe Steinwerkzeuge herzustellen und zu nutzen.
06.07.2021
Physiologie | Biochemie | Klimawandel
Was macht Mangroven zu effizienten Kohlenstoffspeichern?
Die Fähigkeit von Mangroven, große Mengen an CO2 und anderen Klimagasen als organisches Material einzulagern, hat ein zunehmendes Interesse an diesem Ökosystem geweckt. Doch wie müssen Mangrovenwälder beschaffen sein, um als Kohlenstoffspeicher besonders leistungsfähig zu sein?
30.06.2021
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Auch Affen lernen zu kommunizieren
Sprache zeichnet uns Menschen aus, wir lernen sie durch Erfahrung und soziale Interaktionen.
22.06.2021
Anthropologie | Primatologie
Dem Affen in die Augen geschaut
Das Weiße in unserem Auge ist etwas Besonderes, denn die Lederhaut ist nicht pigmentiert, weshalb wir gut verfolgen können, wohin unser Gegenüber schaut.
07.06.2021
Klimawandel | Primatologie
Kein Platz für Menschenaffen
Der Klimawandel wird das Verbreitungsgebiet afrikanischer Menschenaffen in den nächsten 30 Jahren drastisch verkleinern.
19.05.2021
Ethologie | Primatologie
Palmölplantagen verändern das Sozialverhalten von Makaken
Der Regenwald wird in vielen Teilen Südostasiens durch Palmölplantagen ersetzt.
11.05.2021
Toxikologie | Biochemie | Insektenkunde
Meerrettich-Erdfloh: Geschützt mit den Waffen seiner Nahrungspflanze
Wenn Meerrettich-Erdflöhe an ihren Wirtspflanzen fressen, nehmen sie nicht nur Nährstoffe, sondern auch Senfölglykoside, die charakteristischen Abwehrstoffe des Meerrettichs und anderer Kreuzblütengewächse, auf.
29.03.2021
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Menschenaffen erfinden das Rad immer wieder neu
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter.
03.02.2021
Ethologie | Primatologie
Weissbüschelaffen interpretieren die Unterhaltungen zwischen ihren Artgenossen
Weissbüschelaffen nehmen die Laut-Interaktionen zwischen ihren Artgenossen nicht nur als Aneinanderreihung von Rufen wahr, sondern als zusammenhängende Unterhaltungen.
25.01.2021
Anatomie | Evolution | Säugetierkunde
Der Giraffenhals: Neues über eine Ikone der Evolution
Die Analyse digitalisierter Sammlungsobjekte konnte eine alte Hypothese bestätigen: Die Giraffe ging einen Sonderweg in der Evolution.
15.01.2021
Genetik | Ethologie | Säugetierkunde
Berliner Igel bilden keine genetisch isolierten Bestände
Igel leben sowohl auf dem Lande als auch in größeren Städten.
10.12.2020
Ethologie | Entwicklungsbiologie
Rabenvögel ziehen beim Hütchenspiel mit Menschenaffen gleich
Dass Rabenvögel erstaunlich schlau sind, weiß eigentlich jeder.
23.11.2020
Ethologie | Primatologie
Treue Paare im Regenwald
Seit es die Möglichkeit genetischer Vaterschaftsanalysen gibt, ist klar: Viele paarlebende Tierarten, einschließlich des Menschen, nehmen es mit der Treue nicht besonders ernst.
25.10.2020
Mikrobiologie | Immunologie
Waffen gegen Keime und Pilze schneller wirkungslos?
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben untersucht, wie schnell Resistenzen nach Einführung eines neuen antibiotischen Wirkstoffs oder eines Fungizids auftreten.
21.10.2020
Anthropologie | Neurobiologie | Primatologie
Kognitive Bausteine der Sprache existierten schon vor 40 Millionen Jahren
Nicht nur Menschen, sondern auch Affen und Menschenaffen erkennen Regeln in komplexen sprachlichen Konstruktionen.
06.08.2020
Anatomie | Paläontologie | Amphibien- und Reptilienkunde
Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd
Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier Tanystropheus lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht.
03.08.2020
Mikrobiologie | Immunologie | Biochemie
Chlamydien: Gierig nach Glutamin
Wenn Chlamydien sich in der Zelle eines Menschen vermehren wollen, brauchen sie als erstes viel Glutamin.
24.07.2020
Physiologie | Neurobiologie | Primatologie
Je schlauer desto geschickter
Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
25.06.2020
Ethologie | Video | Primatologie | Säugetierkunde
Delfine und Menschenaffen sind sich ähnlicher als gedacht
Delfine erlernen neue Techniken zum Beutefang nicht nur von ihren Müttern, sondern auch direkt von ihren Gefährten.
09.06.2020
Anthropologie | Ethologie | Säugetierkunde
Menschen beeinträchtigen das Sozialleben von Giraffen
Wenn Giraffen in der Nähe von Dörfern leben, so verändert dies ihr soziales Netzwerk.
06.05.2020
Paläontologie | Vogelkunde
Tropischer Schlangenhalsvogel lebte im Allgäu
Paläontologen bergen 11,5 Millionen Jahre alte Fossilien in der Menschenaffen-Fundstelle Hammerschmiede.
23.04.2020
Anthropologie | Neurobiologie
Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt
Das Sprachnetzwerk im Gehirn von Menschen hat einen früheren evolutionären Ursprung als bislang angenommen.
20.04.2020
Anthropologie | Paläontologie | Video
300.000 Jahre alter Wurfstock dokumentiert die Evolution der Jagd
Eiszeitmenschen aus Schöningen setzten Holzwaffen bei der Jagd auf Wasservögel und Pferde ein.
02.03.2020
Anthropologie | Physiologie | Evolution | Neurobiologie
Affen kommunizieren, Menschen haben Sprache
So verzückt Eltern auch sind, wenn ihr Kleines das erste Mal „Ma-Ma“ oder „Pa-Pa“ brabbelt – ehe daraus Sätze entstehen, muss noch viel passieren.
16.01.2020
Genetik | Klimawandel | Biodiversität
Erbgut liefert schnellere Vorhersage zu Gewinnern und Verlierern des Klimawandels
Forschende des Senckenberg und des LOEWE-Zentrums für Translationale Biodiversitätsgenomik wollen mit einem neuen Forschungsansatz schneller und für eine größere Anzahl an Arten vorhersagen, welche Tiere und Pflanzen es schaffen können, sich an den Klimawandel anzupassen und welche nicht.
14.01.2020
Mikrobiologie
Waschmaschinen-Flora: Die Stinker sitzen im Bullauge
Fast jeder Haushalt in Deutschland besitzt eine Waschmaschine.
04.12.2019
Ethologie | Primatologie
Gesundheitsvorsorge bei Pavianen
Geschlechtskrankheiten sind bei Tieren und Menschen weit verbreitet.
29.11.2019
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Affen informieren Gruppenmitglieder über Gefahren
Menschen stehen oft vor der Wahl, ob sie zum Allgemeinwohl beitragen oder sich egoistisch verhalten und andere sich verausgaben lassen möchten.
23.10.2019
Ethologie
Weissbüschelaffen passen ihren Dialekt an
Affen und andere Tiere kommunizieren mit Lauten, die sich je nach Region unterscheiden können.
21.10.2019
Land-, Forst- und Viehwirtschaft | Primatologie
Makaken können durch das Jagen von Ratten Palmölproduktion nachhaltiger und effizienter machen
Der Südliche Schweinsaffe hat in Malaysia keinen sonderlich guten Ruf und gilt gemeinhin als Plantagenschädling.
17.10.2019
Mikrobiologie | Biochemie
Tieferer Blick in die Schatztruhe der Mikroben
Wie entwickeln sich Mikroben, und wie interagieren sie mit ihrer Umwelt?
15.10.2019
Morphologie | Neurobiologie
Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander
Das Gehirn des Menschen ist ungefähr dreimal so gross wie dasjenige eines Menschenaffen.
02.10.2019
Botanik | Ökologie
Neuen Waldschäden richtig vorbeugen
Abgestorbene Bäume aus den Wäldern schaffen und in großem Stil aufforsten: Das ist die Strategie der Bundesregierung gegen das „Waldsterben 2.
23.09.2019
Physiologie | Ethologie | Biochemie
Männliche Weißbüschelaffen riechen Fruchtbarkeit von Weibchen
Forscher der Universität Leipzig und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie haben herausgefunden, dass männliche Weißbüschelaffen die fruchtbare (fertile) Phase von Weibchen durch Unterschiede in deren Körpergeruch erkennen.
08.08.2019
Evolution | Klimawandel | Meeresbiologie
Grenzen der Anpassung bei Steinkorallen
Korallen sind seit Jahrmillionen grandiose Baumeister der Meere.
25.07.2019
Ökologie | Primatologie
Kleine Helfer für den Regenwald
Primatenforscher zeigen, wie Affen zur Regeneration von Tropenwäldern beitragen.
16.07.2019
Immunologie | Insektenkunde | Primatologie
Fliegen verbreiten Krankheiten möglicherweise auch unter Affen
Auf der ganzen Welt haben Menschen ein ungutes Gefühl dabei, wenn Fliegen sich beim Sommerpicknick auf ihren Speisen niederlassen.
23.05.2019
Zoologie | Physiologie | Insektenkunde
So anders nehmen Tiere und Insekten unsere Umwelt wahr
Interaktives Tool für den Perspektivenwechsel: Die Welt mit den Augen von Tieren und Insekten zu sehen, soll Bewusstsein für die faszinierende Wahrnehmungsvielfalt in der Tierwelt schaffen.
15.05.2019
Ethologie | Primatologie
Schimpansen graben mit Werkzeugen nach Futter
Forschungsteam filmt im Zoo erstmals, wie die Menschenaffen vorgehen, um an vergrabene Leckereien zu kommen.
10.04.2019
Physiologie
Auffällige Affen haben kleine Hoden
Gut bestückt oder gut geschmückt, aber beides geht nicht.
08.04.2019
Anatomie | Taxonomie | Paläontologie
Mysteriöser Menschenaffe aus Java entlarvt
Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team eine weitere fossile Menschenaffenart in der Senckenberg Hominiden-Sammlung nachgewiesen.
26.03.2019
Ökologie | Paläontologie | Klimawandel | Meeresbiologie
Schneller Klimawandel macht Muscheln seit 66 Millionen Jahren zu schaffen
Eine Wissenschaftlerin des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums hat herausgefunden, dass in der Vergangenheit überdurchschnittlich viele Muscheln in Zeiträumen ausstarben, in denen sich das Klima sehr schnell veränderte.
14.03.2019
Ethologie
Menschenaffen reagieren auf Kamerafallen
Ein internationales Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat Videoaufzeichnungen aus Kamerafallen analysiert, die sie in den Lebensräumen der Menschenaffen in ganz Afrika aufgestellt hatten, um herauszufinden, wie die Tiere auf diese unbekannten Objekte reagieren würden.
25.02.2019
Physiologie | Evolution | Fischkunde
Coole Anpassungen an die Kälte
Eisfische leben in einer Umgebung, die eigentlich tödlich für sie sein müsste.
15.02.2019
Ethologie | Ökologie | Insektenkunde
Ameisen gegen Elefanten: Wie die Insekten die Fressfeinde von Akazien aufspüren
Ameisen beschützen afrikanische Akazien gegen Fressfeinde wie Elefanten, Giraffen oder Antilopen und erhalten im Gegenzug Unterschlupf und Nahrung von den Bäumen.
18.12.2018
Zoologie | Biodiversität
Schutz der Säugetiere Afrikas durch Beobachtung aus dem All
Wissenschaftler des deutsch-russischen Tierbeobachtungssystems Icarus haben in Namibia 30 Individuen zwölf verschiedener Arten mit elektronischen Ohrmarken ausgestattet, darunter Elefanten, verschiedene Antilopen- und Gnu-Arten, sowie Giraffen, Zebras und Geparde.
05.11.2018
Ökologie | Primatologie
Wissenschaftler widersprechen: Orang-Utans sind nicht mehr geworden. Besseres Monitoring gefordert
Die Orang-Utan-Populationen nehmen nach wie vor rapide ab, auch wenn die indonesische Regierung behauptet, die Lage für die Menschenaffen habe sich verbessert.
24.10.2018
Ethologie | Vogelkunde
Krähen stellen Werkzeuge aus mehreren Komponenten her
Ein internationales Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Universität Oxford haben herausgefunden, dass Geradschnabelkrähen mehrere, für sich alleine zu kurze Elemente kombinieren, um an einen Leckerbissen heran zu kommen – eine Fähigkeit, die bisher nur bei Menschen und Menschenaffen beobachtet wurde.
22.10.2018
Physiologie | Primatologie
Bonobos: Menschenaffen mit hohen Tönen
Wie groß ein Tier oder eine Person ist, kann man in der Regel nicht nur sehen, sondern auch hören, denn mit steigender Körpergröße nimmt die Tonhöhe ab.
19.10.2018
Physiologie | Primatologie
Mit zunehmendem Alter ähneln Affenkinder ihren Eltern
Wir wir Menschen, so identifizieren auch Tiere nahe Verwandte unter anderem anhand ihres Erscheinungsbildes.
10.10.2018
Anthropologie | Ethologie | Primatologie
Freilebende Schimpansen teilen Nahrung mit ihren Freunden
Warum sollte man sein Essen mit Personen teilen, die nicht zur eigenen Familie gehören und einem keinen direkten Vorteil verschaffen?
05.10.2018
Anthropologie | Virologie | Biochemie | Insektenkunde
Ein Schritt zur biologischen Kriegsführung mit Insekten?
Ein Forschungsprogramm der Forschungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums könnte leicht zur Entwicklung biologischer Waffen missbraucht werden.
02.10.2018
Zoologie | Genetik | Entwicklungsbiologie
Giraffenbabys erben Fleckenmuster von ihren Müttern
Das typische Giraffenmuster wird von der Mutter an das Baby weitervererbt.
10.09.2018
Anthropologie | Ethologie | Evolution | Primatologie
Früchte der gemeinsamen Arbeit für frei lebende Schimpansen
Die Vorteile aus kooperativer Jagd und dem Teilen von Fleisch gelten als grundlegende Triebfedern für die Evolution des Menschen.
29.08.2018
Genetik
Präzise Genreparatur mit hoher Effizienz
Mit der molekulargenetischen Methode CRISPR/Cas können Brüche im Doppelstrang der DNA und damit zufällige Mutationen in jedem Zielgen herbeigeführt werden.
13.08.2018
Ethologie
Studie zum Verhalten kleiner Menschenaffen - Flexibel, flexibler, Gibbons
Große Menschenaffen sind schlau – kleine aber auch: Für eine Studie untersuchten Biologen der Universität Duisburg-Essen (UDE) das Verhalten von Gibbons im Zoo.
19.07.2018
Ethologie | Ökologie | Primatologie
Mangaben-Affen profitieren davon, dass Schimpansen und Schweine harte Nüsse knacken können
Ein internationales Forscherteam um Karline Janmaat von der Universität Amsterdam und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig beschreibt erstmals, dass sich Mangaben-Affen, Perlhühner und Eichhörnchen energiereiche Nussreste sichern, die Schimpansen und Flussschweine nach dem Nussknacken zurücklassen.
12.07.2018
Ethologie | Primatologie
Affen passen Fellpflege an soziales Umfeld an
Eine Studie belegt, dass freilebende Schimpansen und Rußmangaben, zwei Primatenarten, die in komplexen sozialen Gruppen leben, ihre Fellpflegepartner anhand einer Vielzahl von Kriterien auswählen.
28.06.2018
Evolution
Die Evolution des Hodens - Molekulare Rudimente lösen Rätsel um Hodenposition bei Säugetieren
Wale ohne Beine, Menschenaffen ohne lange Schwänze – im Laufe der Evolution kommt es immer wieder zum Verlust von anatomischen Merkmalen.
20.06.2018
Ethologie | Primatologie
Gezielt zugreifen: Internationales Forscherteam untersucht intuitive Fähigkeit von Schimpansen
Jahrzehntelang nahmen Wissenschaftler an, dass statistische Fähigkeiten eng an Sprachvermögen und mathematische Erziehung gekoppelt sind.
15.06.2018
Anthropologie | Ökologie | Primatologie
Primaten in Gefahr
Internationale Experten fordern sofortige Maßnahmen zum Schutz bedrohter Affenarten.
11.06.2018
Ethologie | Fischkunde
Roboterfisch bringt „echte“ Artgenossen zum Reden
Die nachtaktiven afrikanischen Nilhechte erzeugen elektrische Spannungspulse und verschaffen sich damit ein erstaunlich genaues Bild ihrer Umgebung.
23.05.2018
Evolution | Biochemie
Ein einfacher Mechanismus könnte entscheidend für die Entstehung von Leben gewesen sein
Die Frage nach dem Ursprung des Lebens ist eine der ältesten unbeantworteten wissenschaftlichen Fragen.
10.03.2018
Genetik | Ethologie
Forscher identifizieren genetische Basis von Raubzügen bei Ameisen
Einige Ameisenarten überfallen Wirtsarten und integrieren deren Nachkommen in ihre eigene Kolonie, um sich Vorteile zu verschaffen.
10.03.2018
Ökologie | Primatologie
Dramatischer Rückgang von Orang-Utans auf Borneo
Weltweite Nachfrage nach Rohstoffen lässt die Zahl der Menschenaffen in den letzten 16 Jahren um mehr als 100.
10.11.2017
Taxonomie | Primatologie
Anthropologen beschreiben dritte Orang-Utan-Art
Bis heute gelten der Borneo- und Sumatra-Orang-Utan als zwei getrennte Arten.
08.09.2016
Genetik | Taxonomie
Erbgutanalyse enthüllt: Es gibt nicht nur eine, sondern vier Giraffenarten
Senckenberg-Wissenschaftler und die Giraffe Conservation Foundation haben die genetischen Verwandtschaftsbeziehungen aller großen wildlebenden Giraffenpopulationen untersucht.
25.05.2016
Ethologie | Evolution | Primatologie
Menschenaffen kommunizieren kooperativ
Menschliche Sprache ist ein kooperatives Zusammenspiel und beinhaltet schnelle Rollenwechsel.
01.05.2016
Taxonomie | Primatologie
Drei neue Affenarten auf Madagaskar entdeckt
Wissenschaftler des Deutschen Primatenzentrums (DPZ), der University of Kentucky, des amerikanischen Duke Lemur Centers und der Université d'Antananarivo auf Madagaskar haben drei neue Arten von Mausmakis beschrieben.
07.03.2016
Ökologie | Land-, Forst- und Viehwirtschaft | Primatologie
Mehr Sumatra Orang-Utans als bisher angenommen
Der Sumatra Orang-Utan, eine der zwei existierenden Orang-Utan-Arten, lebt ausschließlich im Norden der indonesischen Insel Sumatra und ist vom Aussterben bedroht.
05.03.2016
Neurobiologie | Vogelkunde | Primatologie
Einige Vögel sind genauso schlau wie Affen: Forscher ergründen Gemeinsamkeiten in Hirnarchitektur
Einige Vogelgruppen sind mental ebenso schlau wie Menschenaffen.
27.02.2016
Ethologie | Primatologie
Mutter-Kind-Kommunikation bei Schimpansen
Sprache wird bei uns Menschen mit Hilfe der Hände erlernt.
23.10.2015
Morphologie | Ethologie | Primatologie
Brüllaffen - Tiefe Stimme, kleine Hoden
Brüllaffen sind nach ihren beeindruckenden Rufen benannt.
22.05.2014
Zoologie | Biochemie | Insektenkunde
Käfer, die nach Senf schmecken
Kohlerdflöhe schlagen Wirtspflanzen mit ihren eigenen Waffen.

Die News der letzten Tage

22.06.2022
Bionik, Biotechnologie, Biophysik | Insektenkunde
Forschung mit Biss
Wie stark können Insekten zubeißen?
21.06.2022
Klimawandel | Meeresbiologie
Algenmatten im Mittelmeer als Zufluchtsort für viele Tiere
Marine Ökosysteme verändern sich durch den Klimawandel, auch im Mittelmeer.
21.06.2022
Taxonomie | Meeresbiologie
Korallengärten auf der „Mauretanischen Mauer“ entdeckt
Wissenschaftler*innen haben eine neue Korallenart entdeckt: Die Oktokoralle Swiftia phaeton wurde auf der weltweit größten Tiefwasserkorallenhügelkette gefunden.
20.06.2022
Genetik | Insektenkunde
Was ein Teebeutel über das Insektensterben erzählen kann
Man kennt die Szenerie aus TV-Krimis: Nach einem Verbrechen sucht die Spurensicherung der Kripo bis in den letzten Winkel eines Tatorts nach DNA des Täters.
20.06.2022
Mikrobiologie | Physiologie | Primatologie
Darmflora freilebender Assammakaken wird im Alter einzigartiger
Der Prozess ist vermutlich Teil des natürlichen Alterns und nicht auf eine veränderte Lebensweise zurückzuführen.
20.06.2022
Botanik | Evolution
Das Ergrünen des Landes
Ein Forschungsteam hat den aktuellen Forschungsstand zum Landgang der Pflanzen, der vor rund 500 Millionen Jahren stattfand, untersucht.
17.06.2022
Anatomie | Entwicklungsbiologie
Das Navi im Spermienschwanz
Nur etwa ein Dutzend der Millionen von Spermien schaffen den langen Weg durch den Eileiter bis zur Eizelle.
15.06.2022
Botanik | Klimawandel
Trotz Klimawandel: Keine Verschiebung der Baumgrenze
Die Lebensbedingungen für Wälder in Höhenlagen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten infolge des Klimawandels signifikant verändert.