Binnenfischerei

Aalfang auf der Weser bei Petershagen

Die Binnenfischerei bezeichnet die Fischerei in Binnengewässern (in der Regel im Süßwasser). Zu ihr gehören die Fluss- und Seenfischerei, die Teichwirtschaften sowie Anlagen zur Aquakultur.

In Deutschland hat die Aquakultur unter Einschluss von Teichwirtschaften die größte wirtschaftliche Bedeutung. 2007 wurde mehr als 80 % der Gesamtfangmenge von knapp 56.000 t Fisch in Karpfenteichen, Durchlauf- und Kreislaufanlagen sowie in Netzgehegen erzielt. Die wirtschaftlich wichtigsten Speisefischsorten waren dabei die Regenbogenforelle (24.000 t) und der Karpfen (15.000 t).[1]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Uwe Brämick: Jahresbericht zur deutschen Binnenfischerei 2007. Potsdam 2007, S. 2–3.

News mit dem Thema "Binnenfischerei"

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Dark Sky Week: Weniger Licht für mehr Insekten
Die zweite Aprilwoche 2021 ist die internationale Woche des dunklen Himmels – Dark Sky Week.
23.10.2020
Biodiversität
Wir brauchen ein Sicherheitsnetz für die Biodiversität
Um dem alarmierenden Rückgang der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken, braucht es ein „Sicherheitsnetz" aus miteinander verbundenen ehrgeizigen Zielen.
17.07.2020
Klimawandel
Wo ist das Wasser während einer Dürre?
Wenn bereits kaum Niederschlag fällt – wo und wie verteilt sich das wenige Wasser und welche Möglichkeiten gibt es, den Rückhalt im Boden und in der Landschaft zu verbessern?
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Rind vs. Flusspferd: Dung in Flüssen der Savanne
In vielen Regionen der Welt wurden Wildtiere durch die Viehzucht verdrängt, wie beispielsweise in Kenia die Flusspferde von großen Rinderherden.
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Mikrobiologie | Amphibien- und Reptilienkunde
Die Krankheitspyramide: Umwelt, Wirt, Erreger und Mikrobiom
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14.04.2020
Anthropologie | Ökologie
Neuer Forschungszweig iEcology: Was uns die Online-Welt über die natürliche Welt lehren kann
Mit Daten aus der Online-Welt neue Erkenntnisse für die Umweltforschung erhalten – das Konzept zum neuen Forschungsbereich iEcology stammt von einem internationalen Team um Ivan Jarić von der Tschechischen Akademie der Wissenschaften unter Beteiligung von Gregor Kalinkat vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB).
06.04.2020
Ökologie | Neobiota
Attraktive eingeschleppte Arten haben es leichter
Die äußeren Werte zählen: Ihre Attraktivität – ihr Charisma – hat einen erheblichen Einfluss auf die Einschleppung und das Image gebietsfremder Arten und kann sogar deren Eindämmung behindern.
03.04.2020
Ökologie | Biochemie
Lichtverschmutzung unterdrückt Melatoninbildung bei Barschen - Schlafen Stadt-Fische schlechter?
Melatonin taktet die innere Uhr, dank eines hohen Melatoninspiegels werden Menschen abends müde.
16.03.2020
Land-, Forst- und Viehwirtschaft | Fischkunde
Gegen Überfischung: Schont die Alten!
Maßnahmen gegen Überfischung schonen mit dem „Mindestmaß“ bislang die jungen Fische.
15.01.2020
Mikrobiologie | Biochemie | Klimawandel | Meeresbiologie
Blaualgen im Wasser und an Land als Quelle für Methan identifiziert
Cyanobakterien, umgangssprachlich auch Blaualgen genannt, gehören zu den häufigsten Organismen auf der Erde.
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Anthropologie | Ökologie
Ökologisch intakte Flüsse sind den Deutschen Milliarden wert
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17.09.2019
Ökologie | Immunologie | Biochemie
Fungizide als unterschätzte Gefahr für Organismen in Gewässern
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Ökologie | Klimawandel
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Der Wasserhaushalt einer Landschaft pendelt immer häufiger zwischen den Extremen Dürre und Überflutung.
08.08.2019
Anthropologie | Ökologie
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Umweltschonende Bekämpfung verbreiteter Krankheiten bei Fischen und Amphibien
Lebewesen im Meer und im Süßwasser weltweit sind von Pilz- und pilzartigen Krankheiten bedroht.
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Ökologie | Neurobiologie
Bedrohter Stör lernt für die Fitness
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