Viruzid

Als Viruzide („virustötend“) werden Substanzen bezeichnet, die durch eine Schädigung der Virusnukleinsäure oder der Oberflächenproteine eines Virus die Infektiosität von Viren herabsetzen oder vollständig verhindern. Sie dienen der Virusinaktivierung außerhalb von lebenden Organismen. Therapeutisch gegen Viren eingesetzte Stoffe bezeichnet man jedoch nicht als Viruzid, sondern als Virostatikum. Zertifizierte, viruzide Präparate sind in der, nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie geprüften, DGHM-Liste für Desinfektionsmittel zu finden (Richtlinien für die Prüfung chemischer Desinfektionsmittel).


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27.09.2022
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