Bereifte Berberitze

Bereifte Berberitze
Bereifte Berberitze im Botanischen Garten von Kunming

Bereifte Berberitze im Botanischen Garten von Kunming

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Berberitzengewächse (Berberidaceae)
Gattung: Berberitzen (Berberis)
Art: Bereifte Berberitze
Wissenschaftlicher Name
Berberis pruinosa
Franch.

Die Bereifte Berberitze (Berberis pruinosa) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Berberitzen (Berberis) in der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae). Die Heimat der Bereiften Berberitze liegt in der chinesischen Provinz Yunnan.

Beschreibung

Die Bereifte Berberitze ist ein immergrüner oder wintergrüner bis 3 Meter hoher locker aufgebauter Strauch. Die Zweige sind rund und gelblich, junge Triebe rötlich, die Dornen ein- bis dreiteilig und bis 4 Zentimeter lang. Die Laubblätter sind elliptisch bis eiförmig, bis 10 Zentimeter lang, 2 Zentimeter breit, ledrig, mit undeutlicher Nervatur, auf jeder Seite mit 1 bis 6 feinen Zähnen, auf der Oberseite stumpf graugrün und auf der Unterseite weiß bereift. Die im Mai erscheinenden Blüten sind zitronengelb und stehen zu 8 bis 25 in Büscheln. Die Früchte sind eiförmig und blauschwarz gefärbt und weisen eine dichte weiße Bereifung auf.

Verwendung

Wie viele andere Berberitzen findet auch diese Art als Zierstrauch Verwendung.

Quellen

  •  Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. 2. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2006, ISBN 3-8001-4832-3.
  •  Robert Zander (Begr.), Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Handwörterbuch der Pflanzennamen. 17. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3573-6.
  •  Gordon Cheers (Hrsg.): Botanica. 3., aktualisierte Auflage. Könemann, Köln 2000, ISBN 3-8290-0868-6.

Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die News der letzten 7 Tage

27.09.2021
Biodiversität | Bioinformatik
Wie Geologie die Artenvielfalt formt
Dank eines neuen Computermodells können Forschende nun besser erklären, weshalb die Regenwälder Afrikas weniger Arten beherbergen als die Tropenwälder Südamerikas und Südostasien.
27.09.2021
Ethologie | Insektenkunde
Ihre Lernfähigkeit erleichtert Tabakschwärmern das Leben
Max-Planck-Forschende haben neue Erkenntnisse über die Lernfähigkeit von Tabakschwärmern gewonnen: Erlernte Düfte beeinflussen die Vorlieben der Falter für bestimmte Blüten und Wirtspflanzen.
27.09.2021
Mikrobiologie | Immunologie
Erster Milzbrand-Fall bei Wildtieren in der Namib
Milzbrand ist eine vom Bakterium Bacillus anthracis verursachte Infektionskrankheit, die in einigen Teilen Afrikas endemisch ist und Menschen, Nutztiere und Wildtiere befällt.
24.09.2021
Mikrobiologie | Bionik, Biotechnologie, Biophysik
Mikroorganismen auf Entdeckungsreise: Bewegungsmuster einzelliger Mikroben
Viele Mikroben haben in ihrer natürlichen Umgebung nur eine sehr stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit.
23.09.2021
Taxonomie | Fischkunde
Durchsichtig mit winzigem Gehirn: Neue Fischart in Myanmar entdeckt
Wissenschaftler Ralf Britz hat mit internationalen Kollegen eine neue Art aus der Fischgattung Danionella beschrieben.
23.09.2021
Taxonomie | Biodiversität | Meeresbiologie
Verschollener Meeres-Hundertfüßer an der Nordseeküste entdeckt
Dem Bodentier-Experten Hans Reip gelangen jetzt an mehreren Orten in Schleswig-Holstein Nachweise des Meeres-Hundertfüßers Strigamia maritima, der in Deutschland lange als verschollen galt.
23.09.2021
Ökologie | Biodiversität
Artenvielfalt ist der Motor der Ökosysteme
Die wichtigen Prozesse in einem Ökosystem funktionieren umso besser, desto höher die biologische Vielfalt ist.