Holtorfer Hardt

<adsense>
 google_ad_client    = 'ca-pub-4714443941585462';
 google_ad_width     = 300;
 google_ad_height    = 250;
 google_ad_slot = '8334301454';
</adsense>
w1
Hardt
Forschungsstelle für Jagdkunde

Forschungsstelle für Jagdkunde

Höhe 150,8 m ü. NN
Lage Bonn-Holtorf, Nordrhein-Westfalen
Gebirge Pleiser Hügelland
Geographische Lage 50° 44′ 5″ N, 7° 10′ 19″ O50.7347222222227.1719444444444150.8Koordinaten: 50° 44′ 5″ N, 7° 10′ 19″ O
f
Karte der drei Hütten

Die Hardt ist eine nordöstliche Erhebung des, das Siebengebirge nach Norden abdachenden, Ennert auf dem Gebiet des Bonner Stadtteils Holtorf. Zur Unterscheidung von der Dollendorfer Hardt und einer weiteren Hardt weiter südlich wird sie auch Holtorfer Hardt oder Ennert-Hardt genannt. Sie erreicht eine Höhe von 150,8 m über NN und ist, wie der gesamte Westhang des Ennert, bewaldet.

Die Hardt wird heute von der Pützchens Chaussee und Oberkasseler Straße überquert. Es finden sich der Hardtweiher, die Forschungsstelle für Jagdkunde mit einem Wildgehege, ein Aussichtspunkt und eine Wanderhütte. Am östlichen Hang liegt Niederholtorf. Nach Norden fließen der Alaunbach, nach Süden der Ankerbach von der Hardt ab. Südlich benachbart liegt der Röckesberg, westlich die namensgebende Erhöhung des Ennerts, nordöstlich der Holzlarer See.

Geschichte

Ehemalige Alaunhütte auf der Hardt

Am Westhang der Hardt wurden drei Hügelgräber gefunden.[1]

Um 1800 wurde im Ennert und dem sich östlich anschließenden Hügelland Braunkohle abgebaut. 1807 entdeckte Leopold Bleibtreu an der Hardt unter den Flözen Alaunerde. In der Folge wurde diese abgebaut und in zwei Werken zu Alaun verarbeitet, ein drittes betrieb ein anderer Unternehmer namens Jäger. Ab 1835 gab es auch Untertagebau. Ab 1853 gehörte die gesamte ansässige Alaunindustrie zum Bonner Bergwerks- und Hütten-Verein. Die Bonner Zementfabrik versorgte sich an der Hardt mit Rohstoffen. Ab 1863 sank die Förderung aufgrund konkurrierender Herstellungsmethoden und wurde 1876 eingestellt. Die Fabriken wurden abgerissen und ihre Steine u. a. für die Kirche in Niederholtorf verwendet.

Literatur

  • Chr. R. Halm: Die Alaungruben auf der Hardt. In: Vom Rhein zur Ahr, 3, 1949, S. 35 ff.
  • Theodor Kiesel: Die Braunkohlen- und Alaunindustrie auf der Ennerthardt und ihr Begründer Leopold Bleibtreu. In: Herrschaft.... Küdinghoven, Chronik der Ennert-Orte, 1, S. 68-73.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Denkmalpflegeplan Bonn-Beuel

Das könnte Dich auch interessieren