Kehe-Kultur

Paläolithische Kulturen China
Paläolithikum
Xihoudu-Kultur 1270000 BP
Ordos-Kultur 50000–35000 BP
Xiachuan-Kultur 24000–16000 BP
Xiaonanhai-Kultur 22650–21650 BP
Tongliang-Kultur 24450 ± 850 BP
Maomaodong-Kultur 14600±1200 BP
Fulin-Kultur
Kehe-Kultur
Dingsishan-Kultur
Gezidong-Kultur
Miaohoushan-Kultur
Donggutuo-Kultur
Xiaochangliang-Kultur
Shilongtou-Kultur
Shuicheng-Kultur
Shuidonggou-Kultur
Yanbulaq-Kultur
Mittelsteinzeit

Die Kehe-Kultur (chinesisch 匼河文化 Kēhé Wénhuà, engl. Kehe Culture; Keho Culture) war eine frühe paläolithische Kultur, die nach der 1957 im Dorf Kehe (Kehecun 匼河村) des Kreises Ruicheng in der chinesischen Provinz Shanxi entdeckten Stätte benannt worden ist. Sie war hauptsächlich am südwestlichen Fuß des Gebirges Zhongtiao Shan (中条山) am linken Ufer des Gelben Flusses (Huang He) verbreitet.[1] Sie wurde von 1960 bis 1980 ausgegraben. Die archäologische Forschung fand heraus, dass die Kehe-Kultur älter als die des Peking-Menschen ist, da die in Shanxi entdeckte Dingcun-Kultur aus der Kehe-Kultur hervorging.[2]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Cihai („Meer der Wörter“), Shanghai cishu chubanshe, Shanghai 2002, ISBN 7-5326-0839-5, S.914.
  2. http://www.huanghenews.com.cn/jrsx%5Cnr/31915.shtml

Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die News der letzten 7 Tage

22.10.2021
Physiologie | Toxikologie | Insektenkunde
Summ-Summ-Summ, Pestizide schwirr´n herum
Was Rapsfelder und Obstplantagen schützt, bedeutet für manche Organismen den Tod: Insektizide und Fungizide werden in der Landwirtschaft gegen Schädlinge und Pilze eingesetzt.
21.10.2021
Mikrobiologie | Genetik | Virologie
Kampf gegen Viren mit austauschbaren Verteidigungsgenen
Bakterien verändern mobile Teile ihres Erbgutes sehr schnell, um Resistenzen gegen Viren zu entwickeln.
21.10.2021
Genetik | Säugetierkunde
Endlich geklärt: Die Herkunft der heutigen Hauspferde
Pferde wurden zuerst in der pontisch-kaspischen Steppe im Nordkaukasus domestiziert, bevor sie innerhalb weniger Jahrhunderte den Rest Eurasiens eroberten.
21.10.2021
Bionik, Biotechnologie, Biophysik | Entwicklungsbiologie | Säugetierkunde
Eizellenentnahme bei einem von zwei Nördlichen Breitmaulnashörnern eingestellt
Nach einer speziellen, umfassenden ethischen Risikobewertung hat das Team nun beschlossen, das ältere der beiden verbleibenden Weibchen – die 32-jährige Najin –, als Spenderin von Eizellen (Oozyten) in den Ruhestand zu schicken.
20.10.2021
Toxikologie | Insektenkunde | Land-, Forst- und Viehwirtschaft
Verheerende Auswirkungen von Insektenvernichtungsmittel
Neonicotinoide beeinflussen menschliche Neurone und schädigen potentiell somit nicht nur Insektenzellen, sie sind synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die zur Bekämpfung von Insekten eingesetzt werden.
20.10.2021
Ethologie | Neurobiologie | Säugetierkunde
Findet Rico - „den ganz besonderen Hund“
Zwei Forscherinnen sind auf der Suche nach „dem einen ganz besonderen Hund“.