Thanatocoenose

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
allochthone Thanatocoenose

Als Thanatocoenose, auch Thanatozönose (griech. nach dem Todesgott Thanatos) bezeichnet man in der Paläontologie eine Totengemeinschaft von zufällig zusammen gekommenen Organismen.

Allochthone Thanatocoenosen (Taphozönosen) sind Grabgemeinschaften, bei denen die Organismen nicht am Ort verstorben sind, sondern dorthin transportiert wurden. So führen beispielsweise Gebirgsflüsse oftmals eine große Menge unterschiedlicher Wirbeltiere mit sich, die sich in den Niederungen ablagern und gemeinsam eingebettet werden können. Autochthone Thanatocoenosen entstehen, wenn Tiere versterben und am Sterbeort gemeinsam begraben werden. Dies kommt beispielsweise vor, wenn eine Muschelbank von Sand überspült wird, wobei alle dort sitzenden Muscheln gemeinsam den Tod finden.

Fossilierte Flussbette weisen oft Grabgemeinschaften auf.

Siehe auch:


Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die News der letzten 7 Tage (3 Meldungen)