Gulose

Strukturformel
Struktur von Gulose
Fischer-Projektion, offenkettige Darstellung
Allgemeines
Name D-(−)-Gulose, L-(+)-Gulose
Andere Namen
  • (2R,3R,4S,5R)-Pentahydroxyhexanal
  • (2S,3S,4R,5S)-Pentahydroxyhexanal
Summenformel C6H12O6
CAS-Nummer D: 4205-23-6
L: 6027-89-0
Kurzbeschreibung

farblose, viskose Flüssigkeit[1]

Eigenschaften
Molare Masse 180,16 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

132 °C[1]

Löslichkeit

gut in Wasser, schlecht in Ethanol[2]

Sicherheitshinweise
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
keine Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: keine R-Sätze
S: 24/25
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden


Gulose ist ein Monosaccharid mit sechs Kohlenstoff-Atomen, also eine Hexose mit der Summenformel C6H12O6. Gulose gehört zur Gruppe der nicht natürlich vorkommenden Aldosen.

Wie bei jedem Zucker (außer Dihydroxyaceton) gibt es zwei enantiomere Formen, die sich zueinander wie Bild und Spiegelbild verhalten, und zwar D-(−)-Gulose und L-(+)-Gulose.

Eigenschaften

Chemische Eigenschaften

Verhalten in wässriger Lösung

In wässriger Lösung kommt es teilweise zu einem intramolekularem Ringschluss, so dass sich ein Gleichgewicht zwischen der Aldehydform und den beiden Ringformen (Furanose und Pyranose) einstellt:[4]

D-Gulose – Schreibweisen
Keilstrichformel Haworth-Schreibweise
D-Gulose Keilstrich.svg Alpha-D-Gulofuranose.svg
α-D-Gulofuranose
<1 %
Beta-D-Gulofuranose.svg
β-D-Gulofuranose
<1 %
Alpha-D-Gulopyranose.svg
α-D-Gulopyranose
22 %
Beta-D-Gulopyranose.svg
β-D-Gulopyranose
78 %

Sicherheitshinweise

Dieser Stoff wurde bezüglich seiner Giftigkeit noch nicht klassifiziert.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Datenblatt L-(+)-Gulose bei Acros, abgerufen am 19. Februar 2010..
  2. Arne Lützen in: Römpp Online - Version 3.5, 2009, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
  3. Datenblatt D-(−)-Gulose bei Acros, abgerufen am 19. Februar 2010.
  4. Jürg Hunziker: Kohlenhydratchemie. 1. April 2007.

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