Schlafstörungen-kleiner Ratgeber

8 Einschlafhilfen: Das hilft bei Schlafstörungen und Schlaflosigkeit

Es ist kein Geheimnis, dass die wenigsten Menschen wirklich regelmäßig 8 Stunden durchschlafen. Schlafprobleme sind inzwischen kein Einzelphänomen mehr und haben darüber hinaus viele Gesichter. Ob Schichtarbeit, Stress oder ungesunde Lebensgewohnheiten, es gibt viele Gründe. Allerdings ist es möglich, den meisten Ursachen mit natürlichen Einschlafhilfen entgegenzuwirken.


Eine gute und ungestörte Schlafroutine ist für die körperliche und die geistige Regeneration unheimlich wichtig.
Frau mit Schlafstörung

Darum ist guter Schlaf so wichtig

Jeder Tag verlangt dem Körper einiges ab. Arbeit, Verpflichtungen, Haushalt und Sozialleben fordern ihren Tribut. Um die Anstrengungen des Tages zu verarbeiten und neue Kraft für den nächsten zu tanken, ist guter und ungestörter Schlaf unbedingt notwendig. Dadurch bleiben Körper und Geist auf Dauer leistungsfähig und gesund. Nur so ist es möglich, den täglichen Herausforderungen immer wieder aufs Neue gewachsen zu sein und alles zu erledigen, was auf der To-Do-Liste steht.

8 natürliche Einschlafhilfen

1. Melatonin als natürliches Schlafmittel

Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, welches nicht nur die oft bleierne Müdigkeit herbeiführt, sondern auch für Qualität und Dauer des Schlafes zuständig ist. Um die Produktion dieses Hormons zu unterstützen, ist es ratsam, am Abend eine Tasse warme Milch zu trinken. Diese unterstützt die Melatonin-Produktion und schmeckt außerdem richtig gut. Vermischt mit einem Löffel Honig kommen bei dem ein oder anderen bestimmt richtige Kindheitserinnerungen hoch. Wer keine Milch trinkt, kann eine pflanzliche Alternative – Mandelmilch – trinken. Auch diese unterstützt die Produktion von Melatonin. Mehr zum natürlichen Schlafmittel erfahren Interessierte unter betten.de.


Ein Glas warme Milch
Warme Milch wirkt unterstützend auf die Produktion von Melatonin.

2. Hopfen und Baldrian wirken beruhigend

Zwei Kandidaten, die ebenfalls sehr beruhigend wirken und ideal als Einschlafhilfe dienen, sind Hopfen und Baldrian. Letzterer ist für seine beruhigende Wirkung, insbesondere in stressigen und emotionalen Situationen bekannt. Aber auch bei Einschlafproblemen ist Baldrian eine echte Hilfe. Die Hopfenblüte geht sogar noch einen Schritt weiter und trägt dazu bei, dass Körper und Geist ermüden. Sie hat eine ähnliche Wirkung wie körpereigenes Melatonin.

3. Lavendel-Duft sorgt für besseren Schlaf

Bei vielen Menschen sorgt schon der Gedanke an den Begriff „Lavendel“ für Entspannung. Kein Wunder, denn wer könnte nicht beim Anblick eines lilafarbenen Meeres aus Blumen völlig relaxen? Ihrem Geist gaukeln kundige Menschen dieses Bild noch deutlicher vor, indem sie auf Lavendel-Duft im Schlafzimmer setzen. Der Geruch wirkt nicht nur beruhigend, sondern hilft auch bei Unruhe, Stress und Schlafproblemen.

4. Yoga oder autogenes Training gegen innere Unruhe

Oft hängen Ein- oder Durchschlafprobleme mit individuellen Faktoren zusammen. Dies kann innere Unruhe sein, aber auch Stress auf der Arbeit sowie mit einem nahestehenden Menschen können dazu führen, dass man kein Auge zumacht. Um diesen Faktoren effektiv entgegenzuwirken, helfen Entspannungsübungen. Damit sind beispielsweise Yoga oder autogenes Training gemeint. Diese Übungen sind problemlos zuhause oder auch bei Bedarf unter Anleitung in einem Kurs zu absolvieren.

5. Ein warmes Bad entspannt

Ein sehr bewährter Tipp für besseren Schlaf ist ein warmes Bad am besten kurz vor dem Schlafengehen. Der Körper wird dadurch erwärmt, die Muskeln entspannen sich und das Kopfkino fährt seine Aktivitäten gen Null runter. Das Wasser hat zudem eine ganz eigentümliche Wirkung auf den Körper, denn schnell entsteht das Gefühl von Leichtigkeit und Schwerelosigkeit. 20 Minuten Badedauer sollten allerdings nicht überschritten werden.


Badende Frau
Wer vor dem Schlafengehen ein warmes Bad nimmt, der geht ganz entspannt zu Bett.

Extra-Tipp: Beruhigende Badezusätze ergänzen die entspannende Wirkung eines Bades. Geeignet sind beispielsweise wohltuende Lavendel- oder Hopfenblüten-Extrakte.


6. Kräuterkissen als Aromatherapie

Wer den beruhigenden Lavendel-Duft nicht als Spray oder mit Duftstäbchen im Raum verteilen möchte, kann auch auf eine klassische Aromatherapie in Form von Kräuterkissen zurückgreifen. Diese unterstützen den Abbau von Stress und fördern einen erholsamen Schlaf. Das spezielle Kissen ist mit chemisch unbehandeltem Material und den gewünschten Kräutern gefüllt. Platziert wird es unter dem Kopfkissen, wo es über Nacht die ätherischen Öle entfaltet, welche sich im Raum verteilen und für einen angenehmen Schlaf sorgen.

7. Bananen und Weintrauben regen Melatonin Produktion an

Sowohl Weintrauben als auch Bananen helfen dem Körper bei der Produktion von Melatonin. Wer beispielsweise am Abend um die 300 Gramm Trauben zu sich nimmt, der wirkt ganz positiv auf die eigenen Schlafgewohnheiten ein. Denn diese Portion reicht, um dem Körper fehlendes Melatonin zuzuführen.

Bananen tragen ebenfalls zur Bildung von Melatonin bei. Dies funktioniert über die Aminosäure Tryptophan, welche die Produktion von Melatonin und Serotonin stimuliert. Aus diesem Grund lohnt es sich am Abend einen kleinen Bananen-Snack in Kombination mit etwas Zimt zu sich zu nehmen. Die Wirkstoffe beider fördern einen guten Schlaf.

8. Regelmäßige körperliche Aktivitäten sorgen für Auslastung

Die letzte natürliche Einschlafhilfe ist vor allem für Menschen, die sich tagsüber aufgrund von Bürojobs nicht viel bewegen. In der Regel fehlt es dem Körper hier oft an Auslastung. Am Abend ist noch so viel Energie übrig, dass Körper und Geist nicht zur Ruhe kommen. In solchen Fällen hilft es, wenn man sich regelmäßig körperlichen Aktivitäten widmet. Joggen, Krafttraining oder Schwimmen, die Art und Weise spielt keine Rolle. Hauptsache ist, dass der Körper in Bewegung und vor dem Zubettgehen vollständig ausgelastet ist.

Ein- und Durchschlafstörungen: Wenn Schlafmangel chronisch wird

Im schlimmsten Fall wird aus länger andauernder Schlaflosigkeit ein chronischer Schlafmangel. Dieser führt beispielsweise zu folgenden Begleiterscheinungen:

  • reduzierte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit,
  • leichte Reizbarkeit,
  • beeinträchtigte Wahrnehmung und
  • allgemeines Unwohlsein.

Andauernde Schlafstörungen können sowohl körperliche als auch seelische Ursachen haben. Wie Betroffene diese am besten erkennen, verrät der Artikel auf dak.de zum Thema „Schlafstörungen“. Wer hingegen explizit wissen möchte, welche Faktoren Ein- und Durschlafstörungen begünstigen, der bekommt auf dgsm.de eine Antwort. Hier heißt es nämlich, dass folgende Elemente, den Schlaf ebenfalls negativ beeinflussen:

  • Eine ungemütliche, unruhige Schlafumgebung führt zu Einschlafproblemen.
  • Die falsche Temperatur sorgt für Durchschlafstörungen.
  • Laute Geräusch erschweren den Schlaf.
  • Spätes Essen sorgt für späte Darmaktivitäten, was nachts zu Durchschlafproblemen führen kann.
  • Koffein und Alkohol stimulieren den Geist, sodass es schwieriger ist in den Schlaf zu finden.
  • Zigaretten und bestimmte Medikamente können ebenfalls störend auf die Nachtruhe einwirken.
  • Wiederkehrende private Probleme führen zu seelischem Stress, welcher den Schlaf verhindert.