Evolution der Kleinkatzen

Die Gattung Felis entwickelte sich vor rund 12 Millionen Jahren, aus ihr gingen schließlich viele der heutigen Kleinkatzenarten hervor.

Die Gattung Felis entwickelte sich vor rund 12 Millionen Jahren, aus ihr gingen schließlich viele der heutigen Kleinkatzenarten hervor. Kleinkatzen können wegen einer anatomischen Besonderheit beim Ein- und Ausatmen schnurren.

Zwei frühe Vertreter der Gattung Felis waren Felis lunensis (Martellis Katze, ausgestorben) und Felis manul aus Zentralasien (Manul oder Pallaskatze). Der Vorfahr der modernen Arten, und somit auch der Hauskatzen, war Felis attica (oder F. christoli).

Ausgestorbene Arten von Felis sind: Felis attica („primitive Katze”), Felis bituminosa, Felis daggetti, Felis issiodorensis, Felis lunensis und Felis vorohuensis, eine Katze aus dem Pleistozän. Folgende Arten, über deren Einordnung noch diskutiert wird, findet man ebenfalls in der einschlägigen Literatur: Felis miculus, Felis wenzensis, Felis antediluvia („Katze vor der Sintflut”), Felis vireti und Felis (sivafelis) obscura.


Mauricio Anton, Alan Turner & F. Clark Howell. The Big Cats and Their Fossil Relatives: An Illustrated Guide to Their Evolution and Natural History. Columbia Univ Pr; Auflage: New Ed (3. Mai 2000)

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