Traganth

Traganth wird aus strauchigen Vertretern der Schmetterlingsblütler-Gattung Tragant (Astragalus) gewonnen.[1] Es ist ein Gemisch aus Polysacchariden und Estern, welches aus pflanzlichen Stoffwechselprodukten gewonnen wird.

Aufbau

Traganth ist gummiartig. Es besteht aus zwei Fraktionen: Tragacanthin und Bassorin. Tragacanthin ist wasserlöslich und besteht aus D-Galacturonsäure, D-Galactose, L-Fructose, D-Xylose und L-Arabinose. Das wasserunlösliche Bassorin besteht aus Methanol, welches mit Carboxygruppen verestert wurde.

Anwendung

Als Füllstoff, Stabilisator, Verdickungsmittel oder Geliermittel wird es z. B. Salatsaucen, Backwarenfüllungen und Speiseeis zugesetzt. Es wird Dekormassen wie Blüten- und Modellierpasten beigefügt, um ihnen die erforderliche Elastizität zu verleihen.

Im Tierversuch zeigte es sich problematisch im Hinblick auf Allergien.[1]

Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 413 ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für Lebensmittel allgemein zugelassen.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/150.e413_traganth.html.

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