Obliteration

Obliterieren (von lat. oblitterare „überstreichen“, „auslöschen“) ist ein medizinischer Fachausdruck. Er bezeichnet in der Anatomie oder Pathologie das Verschließen oder Veröden von Gefäßen, Hohlorganen oder Körperhöhlen.

Beispiele

  • Obliteratio pericardii: Verwachsung der Herzbeutelblätter
  • Obliteration von Arterien: Nabelarterien nach der Geburt, bei Endarteriitis
  • Obliteration von Venen: Nabelvene nach der Geburt, Ductus venosus
  • Obliteration des Urachus
  • Obliteration der Cochlea nach Meningitis, Labyrinthitis oder Otosklerose
  • In der Zahnmedizin: Verschluss der Wurzelkanäle durch Verkalkung (z. B. durch einen Dentikel).

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