Moorlandschaft

Moorlandschaft in Großbritannien
Moorlandschaft in Nordwestdeutschland
Moorlandschaft in Belgien

Eine Moorlandschaft ist eine von Moorbiotopen geprägte Landschaft. Moorlandschaften bildeten sich vorwiegend nach der letzten Eiszeit. Moore sind durch einen ständigen Wasserüberschuss aus Niederschlägen und/oder Mineralbodenwasser gekennzeichnet mit der Folge der Bildung von Torf. Sauerstoffmangel führt zu einem unvollständigen Abbau der pflanzlichen Reste, die abgelagert werden, wodurch die Oberfläche von lebenden Mooren in die Höhe wächst. Die Nutzung der Moorlandschaften hat Spuren hinterlassen und sie verändert. Die meisten Moorlandschaften sind heute Kultur- und keine Naturlandschaften.

Moore und Moorlandschaften in Europa

Literatur

  • K. Marti (1992): Zu den Begriffen «Hochmoor», «Flachmoor» und «Moorlandschaft». In: BUWAL (Hrsg.): Handbuch Moorschutz in der Schweiz 1, 1/1992 (rev 94). Bern, EDMZ. Kap. 2.1.1
  • E. Meynen, J. Schmidthüsen, J. Gellert, E. Neef, H. Müller-Miny, J. H. Schultze (Hrsg.) (1953-1962): Handbuch der Naturräumlichen Gliederung Deutschlands, Bad Godesberg

News Meldungen


19.05.2020
Botanik - Ökologie
Trockene Moorlandschaften sind Brandbeschleuniger in der borealen Vegetationszone
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der kanadischen McMaster Universität (Hamilton) und Beteiligung der Universität Greifswald hat Messdaten aus borealen Wäldern und Mooren der ganzen Welt zusammengetragen, um mehr über den Wasserkreislauf in Ökosystemen der borealen Vegetationszone zu erfahren.


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