Lowe-Meerkatze



Lowe-Meerkatze

Lowe-Meerkatze (Cercopithecus lowei)

Systematik
Teilordnung: Altweltaffen (Catarrhini)
Familie: Meerkatzenverwandte (Cercopithecidae)
Unterfamilie: Backentaschenaffen (Cercopithecinae)
Tribus: Meerkatzenartige (Cercopithecini)
Gattung: Meerkatzen (Cercopithecus)
Art: Lowe-Meerkatze
Wissenschaftlicher Name
Cercopithecus lowei
Thomas, 1923

Die Lowe-Meerkatze (Cercopithecus lowei) ist eine Primatenart aus der Gattung der Meerkatzen (Cercopithecus) innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten (Cercopithecidae). Sie ist eng mit der Campbell-Meerkatze verwandt und wird manchmal als deren Unterart angesehen.

Lowemeerkatzen haben ein an der Oberseite rotbraunes Fell, die Unterseite ist heller, fast weißlich. Das blaue Gesicht ist von einem grauen Backenbart umgeben, der Bereich des Mauls ist rötlich gefärbt. Ihre Kopfrumpflänge beträgt 35 bis 55 Zentimeter und ihr Gewicht 2,5 bis 6 Kilogramm, wobei Männchen deutlich schwerer werden als Weibchen.

Diese Tiere leben im westlichen Afrika in den Staaten Elfenbeinküste und Ghana. Ihr Lebensraum sind Wälder, vorwiegend Sekundärwälder.

Über die Lebensweise dieser Art ist nicht viel bekannt, sie dürfte aber mit der anderer Meerkatzen übereinstimmen. Sie ist demnach ein tagaktiver Baumbewohner, der in Haremsgruppen lebt. Diese bestehen aus einem Männchen, mehreren Weibchen und deren Jungtieren. Die Nahrung besteht vorwiegend aus Früchten und anderem Pflanzenmaterial sowie Insekten.

Die IUCN listet die Lowe-Meerkatze als nicht gefährdet, da die Art weit verbreitet ist und sich an verschiedene Lebensräume anpassen kann.[1]

Einzelnachweise

  1. J. F. Oates, S. Gippoliti und C. P. Groves: Cercopithecus campbelli ssp. lowei, 2008. In IUCN Red List of Threatened Species Version 2010.4; abgerufen am 25. Februar 2011

Literatur

  • Thomas Geissmann: Vergleichende Primatologie. Springer-Verlag, Berlin u. a. 2003, ISBN 3-540-43645-6.
  • Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4.

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