Insektensterben

Der Begriff Insektensterben bezeichnet einen Rückgang der Biodiversität oder der Zahl der Insekten in einem Gebiet.

Ein Rückgang der Zahl von Insekten wird in der Ökologie als besonders problematisch angesehen, da Insekten vielen anderen Wildtieren als Nahrung dienen. Zahlreiche Amphibien- und Vogelarten sind auf Insekten angewiesen, sodass deren Rückgang auch viele andere Arten in ihrem Bestand gefährdet. Zudem ist die Bestäubung durch Insekten für viele Pflanzen, darunter zahlreiche Nutzpflanzen, unverzichtbar. Weiters sind manche Insekten Zeigertiere und damit Bioindikatoren.

Evidenz

Durch vergleichendes Untersuchen von Ökologen ist belegbar, dass sich, neben zahlreichen anderen Lebewesen, die Biodiversität der Insekten im Industriezeitalter in vielen Regionen drastisch vermindert hat. Allerdings ist bei den Insekten, wie bei allen Wirbellosen, die Datenbasis schlechter als bei den Wirbeltieren. Neben der Artenzahl hat dabei auch deren Abundanz abgenommen, bei der am besten untersuchten Gruppe, den Schmetterlingen nach einer Abschätzung um etwa ein Drittel in den vergangenen 40 Jahren.[1] Als besorgniserregend wird dabei insbesondere auch angesehen, dass neben seltenen Arten, deren Erhaltung im besonderen Fokus des Artenschutzes steht, offenbar auch bisher noch als häufig und weit verbreitet geltende Arten starke Bestandseinbrüche zeigen, die oft lange Zeit nicht bemerkt werden.[2]

Seit längerem mit Besorgnis betrachtet werden auch Beobachtungen, die auf einen Rückgang von Insekten, die als Bestäuber von Blütenpflanzen dienen, hinweisen.[3][4] Hier hat unter dem Schlagwort Bienensterben eine öffentliche Debatte eingesetzt, die insbesondere die Honigbiene betrifft. Diese Art ist allerdings ein domestizierbares Nutztier, das in großen Teilen ihres Verbreitungsgebiets durch die Imkerei vom Menschen eingeführt wurde, und deren Bestandshöhe damit nicht nur von natürlichen Faktoren abhängt. Aber auch die natürlichen Bestäuber, deren Ökosystemdienstleistung durch Bestäubung von Kulturpflanzen auch für den Menschen schon rein ökonomisch noch weitaus bedeutsamer ist[5][6], gehen vermutlich in gleicher Weise zurück.

Vermutlich hängt auch der weithin beobachtete Rückgang insektenfressender Vogelarten, insbesondere der Agrarlandschaften, mit einem Rückgang der Insekten als ihrer Nahrungsbasis ab.[7][8][9]

Studien

Es gibt wenige exakte Daten zu einem Rückgang der Biomasse bei Insekten.[10] Bei der Verwendung des Begriffs häufig zitiert ist ein Rückgang von 80 % seit Ende der 1980er Jahre. Die Zahl wurde manchmal auf ganz Deutschland bezogen, manchmal nur auf bestimmte Regionen, teilweise war von 80 %, teilweise von bis zu 80 % die Rede. Die Zahl geht zurück auf eine 2013 gemachte Veröffentlichung unbezahlter Forscher des Entomologischen Vereins Krefeld. Diese betreiben seit Jahrzehnten dutzende Messstellen für Fluginsekten in Nordrhein-Westfalen. In der Veröffentlichung wurden die zwei Messstellen im Orbroicher Bruch (Naturschutzgebiet Orbroich, Stadt Krefeld) herangezogen, um die Jahre 1989 und 2013 zu vergleichen: Dabei wurde bei einer Messstelle ein Gewichtsrückgang von 77 % festgestellt, bei der anderen ein Rückgang von 80 %.

Die Messungen erfolgten mit jeweils an den Messstellen angebrachten Malaise-Fallen, die 1989 und 2013 zu ähnlichen Zeitpunkten innerhalb des Jahres geleert wurden (z. B. Leerung 8. Mai 1989, und Leerung 5. Mai 2013) – in beiden Jahren jeweils 24 mal.[11][12] An den beiden Messstellen wurde ein Rückgang der Fluginsekten-Biomasse von 77 % und 80 % festgestellt.[13][12] Über die Krefelder Studie wurde 2017 in der Zeitschrift Science berichtet.[14]

Insgesamt hatte der Verein an 88 Standorten fliegende Insekten gesammelt, ihre Arten bestimmt und sie gewogen. Während dabei 1995 noch 1,6 Kilogramm in den Untersuchungsfallen gefunden worden seien, seien es heute oft nur 300 Gramm. Diese Biomasseverluste von bis zu 80 Prozent beträfen unter anderem Schmetterlinge, Bienen und Schwebfliegen.[15] Dabei bezieht sich die Zahl 80 Prozent nur auf die Messwerte[12] der Jahre 1989 und 2013 an zwei Messstellen im Krefelder Naturschutzgebiet Orbroicher Bruch.[16] Die Ergebnisse der vom Krefelder Verein mit dem NABU zusammen durchgeführten Untersuchung[17] wurden im Januar 2016 dem Umweltausschuss des Deutschen Bundestags vorgestellt.

Im Oktober 2017 wurden die um zahlreiche weitere untersuchte Gebiete erweiterten Ergebnisse in Zusammenarbeit mit einem internationalen Wissenschaftlerteam in der Fachzeitschrift PLOS ONE publiziert. Diese Langzeitstudie dokumentiert anhand von Malaisefallen die Bestandszahlen in 63 deutschen Schutzgebieten in unterschiedlichen Jahren, jeweils im Zeitraum von 1989 bis 2016, wobei 37 Gebiete einmal, 20 zweimal, fünf dreimal und eine Stelle in vier Jahren untersucht wurden. Nach der Studie nahm die Masse der Fluginsekten in den untersuchten Gebieten um durchschnittlich 6,1 % pro Jahr, kumuliert um über 75 (74,8–78,5) % ab, im Hochsommer um etwa 80 (79,7–83,4) %. Der Rückgang erstreckte sich dabei ohne wesentliche Trendunterschiede über alle untersuchten Biotoptypen. Der dabei mit dokumentierte Anstieg der mittleren Jahrestemperatur und der Nährstoffe hatte keinen Einfluss auf das Ergebnis, diese Faktoren wirkten sich im Gegenteil positiv auf die Insekten-Biomasse aus, wirkten also dem beobachteten Trend eher entgegen. Auch Änderungen der Vegetation und Landnutzung in den Schutzgebieten selbst, die häufig als wesentlich für den Rückgang angesehen werden, waren nicht hinreichend, um den Rückgang zu erklären. Nach Ansicht der Autoren spiegeln die Ergebnisse großräumige Trends wider, am wahrscheinlichsten die im großen Stil intensivierte landwirtschaftliche Bodennutzung (erhöhte Maßnahmenintensität und -frequenz, etwa von Pflügen und Pestizideinsatz).[18] Da entsprechende Daten weltweit nur an wenigen Stellen erhoben worden sind, so dass der Rückgang von Experten zwar generell als hoch wahrscheinlich eingeschätzt wird, dies aber sehr selten mit harten Daten untermauert werden konnte, hat die Studie öffentlich viel Aufmerksamkeit erregt.[19]

Die gesammelten Insekten werden von den Forschern aufgehoben, um vielleicht einmal zu untersuchen, um welche Arten es sich handelt, und ob es Veränderungen gab, zum Beispiel in der Zahl der Arten.[18]

Insekten auf Windschutzscheiben

Als qualitatives Indiz dafür, dass die Biomasse der Insekten gegenüber früher zurückgegangen sein müsse, wird die Beobachtung angeführt, dass früher mehr Insekten an der Windschutzscheibe von Autos gewesen seien. Ob diese Beobachtung zutrifft, und ob sie ein Indiz für ein Insektensterben wäre, wird allerdings unterschiedlich gewertet. So weist der Umweltwissenschaftler Josef Settele darauf hin, auch die Aerodynamik der Autos sei verbessert, was umso mehr einen Unterschied macht, je leichter das Tier ist, wodurch etwa Mücken jetzt öfter an der Scheibe vorbeigeleitet werden.[20][21][22] Der amerikanische Entomologe John Acorn spricht von einem Mem, dessen erste Verwendung er ins Jahr 1997 zurückverfolgen konnte.[23]

Methoden

Zum Nachweis eines Insektensterbens sind Daten zur Abundanz von Insekten in früheren Jahren mit aktuellen Daten erforderlich, die ggf. einen in der Zwischenzeit eingetretenen Rückgang belegen können. Obwohl es zahlreiche anekdotische Berichte über zurückgegangene Insektenzahlen, auch aus Deutschland, gibt[24] existieren, auch weltweit, nur wenige einen längeren Zeitraum abdeckende Datensätze.[25] Die Analyse dieser Daten ist zudem schwierig und methodisch anspruchsvoll

Ursachen

Zu den Ursachen des Rückgangs zählen Insektenkundler z. B. zu gesunde Pflanzen aufgrund erhöhten Stickstoffgehalts (Stichwort Eutrophierung), Zerstückelung der Landschaft[26] und Pestizideinsatz.[26][27] Als mögliche Ursachen genannt werden Klimawandel, Monokulturen im Agrarbereich und der weniger Hecken und Randstreifen auf Feldern.[22]. Biotopverbindungen werden häufiger unterbrochen und so eine Wanderung erschwert.[26] Eine der Ursachen für den Rückgang der Zahl der Schmetterlingspopulationen ist, dass Raupen eine Pflanze vor allem dann befressen, wenn sie Stickstoffmangel hat. Durch Dünger auf benachbarten Feldern oder durch Stickoxide aus Autoabgasen nehmen Pflanzen jedoch mehr Stickstoff als früher auf, und wachsen stärker.[26][28] Der Anstieg der Temperatur in einem Gebiet führt jedoch zur Erhöhung der Biomasse von Insekten.

Nach der ersten Langzeitstudie – die 2017 von einem Insektensterben von 76 % in Schutzgebieten innerhalb Deutschlands seit 1989 ausgeht – sind die Ursachen unklar. Die Rückgänge seien, zumindest anhand der zur Verfügung stehenden Daten, nicht allein mit Lebensraumzerstörung, Klimawandel oder Landnutzungsänderungen – und damit auch der Verarmung der Agrarlandschaften – zu erklären. Josef Settele von der Biozönosenforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle sieht dies als einen der wenigen Schwachpunkte des Langzeit-Monitorings: „Die Autoren konnten nicht alle klimatisch relevanten Faktoren einschließen. Nach ihrer eigenen Aussage sind noch weitere Analysen nötig. Daher kann das Klima als wichtiger Faktor nicht ausgeschlossen werden. Die vereinfachte Darstellung, dass Wetterveränderungen oder Änderungen der Landnutzung den Gesamtrückgang nicht erklären können, ist zumindest irreführend.“[29] Jan Christian Hebele vom Lehrstuhl Terrestrische Ökologie, TU München geht davon aus, dass Pestiziden ein beträchtlicher Anteil am Rückgang der Insekten zukommt. Insbesondere bei kleineren Naturschutzgebieten kann über Luftverfrachtung eine Kontamination der Fläche erfolgen. Dicks & all sehen die Landwirtschaft als einen Hauptgrund für den Bestandsrückgang an Bestäubern an.[30] Nicht nur Landwirte, sondern insbesondere Agrarpolitiker und auch Verbraucher in ihrem Einkaufsverhalten stünden in der Verantwortung.[31]

Diskussion in Deutschland

Die Debatte zum Thema Insektensterben, vorher überwiegend in der Fachöffentlichkeit geführt, intensivierte sich durch die Antwort der Bundesregierung, vertreten durch die Ministerin Hendricks, auf eine kleine Anfrage von verschiedenen Abgeordneten der Grünen vom 14. Juli 2017[32], die auch von überregionalen Zeitungen aufgegriffen wurde. Das Ministerium teilte darin unter anderem mit, dass es derzeit keine belastbare, bundesweit repräsentative Datenbasis zur Einschätzung von Langzeitveränderungen von Vorkommen und Bestandsgrößen der Insektenfauna in Deutschland gibt. Unter Federführung des BfN sei aber eine Studie „Biodiversitätsverluste in FFH-Lebensraumtypen des Offenlandes“ beim Entomologischen Verein Krefeld in Auftrag gegeben worden, die bis zum Jahr 2018 vorliegen soll.

In einem Fachgespräch des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit des deutschen Bundestags[33] zu dem Thema wurde unter anderem die Reduktion des Pestizideinsatzes gefordert.

Naturschützer wie der BUND fordern, dass möglichst schnell ein dauerhaftes bundesweites Insektenmonitoring aufgebaut wird und als kritisch bekannte Insektizide intensiv überprüft werden. Gefordert wird unter anderem ein Verbot der Neonikotinoide, eine Realisierung und umgehende Veranlassung und Finanzierung von Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität wie z.B. die Renaturierung von Ackerrändern (Ackerrandstreifen) sowie die Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Gewässerrandstreifen, eine großflächige Neuausweisung bzw. Vergrößerung von Schutzgebieten nach Naturschutz- und Landeswaldgesetz sowie die Förderung des Arten-, Biotop- und Landschaftsschutzes wie auch der biologischen Landwirtschaft.[34]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Rodolfo Dirzo, Hillary S. Young, Mauro Galetti, Gerardo Ceballos, Nick J. B. Isaac, Ben Collen (2014): Defaunation in the Anthropocene. Science 345 (6195): 401–406. doi:10.1126/science.1251817
  2. Kevin J. Gaston & Richard A. Fuller (2007): Biodiversity and extinction: losing the common and the widespread. Progress in Physical Geography 31(2): 213–225. doi:10.1177/0309133307076488
  3. Peter G. Kevan & Blandina F. Viana (2003): The global decline of pollination services. Biodiversity 4 (4): 3–8. doi:10.1080/14888386.2003.9712703
  4. Lynn V. Dicks, Blandina Viana, Riccardo Bommarco, Berry Brosi, María del Coro Arizmendi, Saul A. Cunningham, Leonardo Galetto, Rosemary Hill, Ariadna V. Lopes, Carmen Pires, Hisatomo Taki, Simon G. Potts (2016): Ten policies for pollinators. Science 354 (6315): 975-976. doi:10.1126/science.aai9226
  5. John E. Losey & Mace Vaughan (2006): The Economic Value of Ecological Services Provided by Insects. BioScience 56(4): 311-323. doi:10.1641/0006-3568(2006)56[311:TEVOES]2.0.CO;2
  6. Lucas A. Garibaldi, Ingolf Steffan-Dewenter, Rachael Winfree, Marcelo A. Aizen, Riccardo Bommarco, Saul A. Cunningham, Claire Kremen, Luísa G. Carvalheiro, Lawrence D. Harder, Ohad Afik, Ignasi Bartomeus, Faye Benjamin, Virginie Boreux, Daniel Cariveau, Natacha P. Chacoff, Jan H. Dudenhöffer, Breno M. Freitas, Jaboury Ghazoul, Sarah Greenleaf, Juliana Hipólito, Andrea Holzschuh, Brad Howlett, Rufus Isaacs, Steven K. Javorek, Christina M. Kennedy, Kristin Krewenka, Smitha Krishnan, Yael Mandelik, Margaret M. Mayfield, Iris Motzke, Theodore Munyuli, Brian A. Nault, Mark Otieno, Jessica Petersen, Gideon Pisanty, Simon G. Potts, Romina Rader, Taylor H. Ricketts, Maj Rundlöf, Colleen L. Seymour, Christof Schüepp, Hajnalka Szentgyörgyi, Hisatomo Taki, Teja Tscharntke, Carlos H. Vergara, Blandina F. Viana, Thomas C. Wanger, Catrin Westphal, Neal Williams, Alexandra M. Klein (2013): Wild Pollinators Enhance Fruit Set of Crops Regardless of Honey Bee Abundance. Science 340 (6127): 1608-1611 doi:10.1126/science.1230200
  7. Tim G. Benton, David M. Bryant, Lorna Cole, Humphrey Q.P. Crick (2002): Linking agricultural practice to insect and bird populations: a historical study over three decades. Journal of Applied Ecology 39: 673–687. doi:10.1046/j.1365-2664.2002.00745.x
  8. Silke Nebel, Alex Mills, Jon D. McCracken, Philip D. Taylor (2010): Declines of Aerial Insectivores in North America Follow a Geographic Gradient. Avian Conservation and Ecology 5(2): 1. online
  9. Caspar A. Hallmann, Ruud P. B. Foppen, Chris A. M. van Turnhout, Hans de Kroon, Eelke Jongejans (2014): Declines in insectivorous birds are associated with high neonicotinoid concentrations. Nature 511: 341–343. doi:10.1038/nature13531
  10. Monika Sax, Mathias Tertilt: Zahl der Insekten um 75 Prozent gesunken. In: WDR Wissen, 20. Juli 2017, Zitat: „Das globale Insektensterben hat Anfang 2016 eine internationale Studie des Weltrats für Biodiversität bestätigt. In manchen Regionen sind bis zu 40 Prozent der Fluginsekten vom Aussterben bedroht.“
  11. Insektensterben: Hat es sich bald ausgekrabbelt? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 22. Juli 2017, abgerufen am 8. August 2017.
  12. 12,0 12,1 12,2 Sorg, M.; Schwan, H.; Stenmans, W. & A. Müller: Ermittlung der Biomassen flugaktiver Insekten im Naturschutzgebiet Orbroicher Bruch mit Malaise-Fallen in den Jahren 1989 und 2013. In: Mitteilungen aus dem Entomologischen Verein Krefeld Vol. 1 (2013), pp. 1-5. Entomologischer Verein Krefeld, 2013, abgerufen am 26. Juli 2017.
  13.  Tina Baier: Gibt es ein Insektensterben in Deutschland?. In: sueddeutsche.de. 8. August 2017 Zitat: „Von den südöstlichen Juraausläufern beispielsweise, einem Naturschutzgebiet im Osten von Regensburg, liegen Daten vor, die bis ins Jahr 1840 zurückreichen. Damals gab es dort 117 verschiedene Schmetterlingsarten. Heute sind es nur noch 71.“
  14. Where have all the insects gone?, Science 10. Mai 2017
  15. NABU: Dramatisches Insektensterben: Rückgang um 80 Prozent in Teilen Deutschlands Abgerufen am 17. Juli 2016.
  16. Jens Voss: Medienkritik: Krefelder Entomologen verteidigen ihre Zahlen zum Insektensterben. Abgerufen am 26. Juli 2017.
  17. Entomologischer Verein Krefeld
  18. 18,0 18,1  Casper A. Hallmann, Martin Sorg, Eelke Jongejans, Henk Siepel, Nick Hofland, Heinz Schwan, Werner Stenmans, Andreas Müller, Hubert Sumser, Thomas Hörren, Dave Goulson, Hans de Kroon: More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas. In: PLOS ONE. 12, Nr. 10, 2017, S. e0185809, doi:10.1371/journal.pone.0185809.
  19. 75 Prozent weniger Insekten: „Wir befinden uns mitten in einem Albtraum“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Oktober 2017. Abgerufen am 18. Oktober 2017.
  20.  Gudrun Riedl, Bayerischer Rundfunk: #factfox: Warum kleben keine Insekten mehr auf der Windschutzscheibe. 25. Mai 2017
  21.  Falter, Heuschrecken und Fliegen: Umweltministerium warnt vor Insektensterben. In: Spiegel Online. 15. Juli 2017 (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/insektensterben-80-prozent-weniger-insekten-als-1982-a-1157898.html).
  22. 22,0 22,1  Frankfurter Rundschau: Insektensterben: „Pestizide sind nicht die einzige Ursache“. In: Frankfurter Rundschau.
  23. John Acorn (2016): The windshield anecdote. American Entomologist 62 (4): 262–264. doi:10.1093/ae/tmw086
  24. vgl. z.B. Josef H. Reichholf: Gewinner und Verlierer in der bayerischen Flora und Fauna in den letzten 50 Jahren: Terrestrische Wirbeltiere. In: Claudia Deigele, Wolfgang W. Weisser (Hrsg.): Wie viel Wissenschaft braucht der Naturschutz? Eine kritische Bestandsaufnahme. Rundgespräche der Kommission für Ökologie/Forum Ökologie Band 44: 67-79, ISBN 978-3-89937-200-7
  25. Kelvin F. Conrad, Richard Fox, Ian P. Woiwod: Monitoring Biodiversity: Measuring Long-term Changes in Insect Abundance. In: A.J.A. Stewart, T.R. New,O.T. Lewis (editors): Insect Conservation Biology. Proceedings of the Royal Entomological Society’s 23rd Symposium. CABI, Wallingford 2007, ISBN 978-1-84593-254-1, S. 203–225.
  26. 26,0 26,1 26,2 26,3  Renate Ell, Bayerischer Rundfunk: Insektensterben: Weniger Insekten – nur ein Eindruck oder eine Tatsache?. 26. Juli 2017 (http://www.br.de/rote-liste/insekten-insektensterben-insektenschwund-bienen-schmetterlinge-kaefer-grillen-100.html).
  27. Dramatisches Insektensterben in Deutschland – NABU. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  28.  Der Falter-Forscher mag es kunterbunt. In: Mittelbayerische Zeitung.
  29. Joachim Müller: Wir befinden uns mitten in einem Albtraum; faz.net vom 18. Oktober 2017, abgerufen am 19. Otbober 2017
  30.  Lynn V. Dicks et al.: Ten policies for pollinators. In: Science. 354, Nr. 6315, 25. November 2016, S. 975–976.
  31. Ohne Insekten bricht alles zusammen in Zeit Online, 20. Oktober 2017, abgerufen am 20. Oktober 2017
  32. Kleine Anfrage: Insekten in Deutschland und Auswirkungen ihres Rückgangs. Antwort der Bundesregierung, Bundestags-Drucksache 18/13142 Auszug aus DIP, dem Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge
  33. Video des Fachgesprächs
  34. Insektensterben: Offener Brief/Resolution der Umweltbewegung. 21. Dezember 2016

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