Hinterbehandlungsbeute

Hinterbehandlungsbeuten im Bienenhaus

Eine Hinterbehandlungsbeute ist eine Bienenbeute, die einem kleinen Schrank ähnelt. Im Gegensatz zur weitverbreiteten Magazin-Beute wird sie nicht von oben, sondern von der Rückseite aus bedient.

Der Hauptvorteil liegt in der bequemen Handhabung. Wo bei Magazinbeuten mühevoll Zargen abgestapelt werden müssen, sind bei der Hinterbehandlungsbeute alle Etagen des Stocks direkt zugänglich. Es können auch problemlos mehrere Völker übereinander gestapelt werden, ohne dass der Zugang erschwert wird. Die kompakten Beuten finden sich daher bisweilen noch auf Wanderwagen.

Die Nachteile der Hinterbehandlungsbeute liegen in erster Linie in der Unflexibilität. Der Raum ist fest vorgegeben, und so kann es passieren, dass das Volk aus der Beute „herauswächst“. Des Weiteren müssen zur Honigernte alle Waben einzeln herausgenommen werden, wohingegen bei Magazinbeuten einfach die kompletten Zargen des Honigraumes abgenommen werden können. Aufgrund der räumlichen Beschränkung ist die Hinterbehandlungsbeute heute kaum noch anzutreffen.


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